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ungerechte mobilvertragsverlängerung?

7.1.2010 Thema abonnieren
 Von 
grave87
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 1x hilfreich)
ungerechte mobilvertragsverlängerung?

hallo erstmal,
mal angenommen person A hat einen Mobilfunkvertrag (123recht.net Tipp: Handy-Vertrag ) bei einem provider vor einem jahr abgeschlossen, mit der grundgebühr von 35euro und zusätzlichen einmalig zu zahlenden 50euro für ein handy (im vertrag mit inbegriffen).
nach einem halben jahr laufzeit erhöht A den tarif der die grundgebühr auf 90euro steigert (A bekam die information das das upgrade dann erst wieder nach einem halben jahr dauer runtergestuft werden kann und es dann aber zu einer vertragsverlängerung von einem jahr kommen würde), aber im 2.monat nach dem upgrade wurde sein handy gesperrt ohne irgendwelche informationen warum. dann hat A bei der servicehotline angerufen und ihm wurde gesagt das das handy aus sicherheitsgründen gesperrt wurde, da es zu einer überhöhten rechnung in kurzer zeit kam. der provider hat darauf bestanden das zuerst die rechnung beglichen werden muss bevor das handy wieder freigeschaltet wird, obwohl es erst in der mitte des monats war und die eigtl rechnung erst am beginn des folgemonats fällig gewesen wäre, obwohl in dem vertrag mit den 90euro grundgebühr eine flatrate in alle mobilfunknetze enthalten war. da das handy gesperrt wurde, konnte A diesen dienst der flatrate nicht nutzen, obwohl die 90euro in der überhöhten rechnung angeblich mit einbegriffen war, doch auch auf nachfrage wurde A gesagt das er keine gültige rechnung bekommen kann vor dem normalen rechnungstermin (anfang des folgemonats). A hat nach einem ausgleich für die enstandene fehlzeit der bezahlten flatrate gefragt und im folgemonat nur die hälfte der 90euro grundgebühr bezahlen müssen.
dieser fall is inzwischen abgeschlossen aber wichtig für den weiteren verlauf.
nach einem halben jahr nach dem upgrade musste A sich dazu entschließen den vertrag wieder zurückzustufen da A seit kurzem arbeitslos ist und sich den 90euro vertrag nicht mehr leisten kann. A hat bei der servicehotline angerufen und dies erzählt und da wurde A gesagt das ein zurückstufen möglich ist und das auch keine vertragsverlängerung dran gehangen würde und auch keine weiteren kosten entstehen würden, aber dies geht immer nur zum abrechnungstermin aber da brauchte A noch einen monat frist und als A dann in den laden gegangen ist um den vertrag ändern zu lassen wurde ihm nur gesagt das die information falsch war und ein zurückstufen des vertrages immer eine vertragsverlängerung von 2jahren mit sich zoge, vom tag der änderung an. A hatte sich auf die servicehotline bezogen aber da A sich keinen namen hat geben lassen, hieß es nur: "das war falsch und das ist dann pech." also hat A wieder bei der servicehotline angerufen und sich nochmals da über die zurücksetzung des vertrages informiert aber auch da gab es nur die informationen wie auch im shop schon.
A ist bereits seit mehr als 10 jahren bei dem provider als kunde registriert und es kam auch nie zu zahlungsverzögerung.
meine frage ist jetzt: kann A irgendetwas machen gegen die zwei zusätzlichen jahre vertragsverlängerung? dazu ist nicht zu vergessen, dass A seit über einem halben jahr arbeitslos ist.
schonmal im vorraus danke für eure hilfe

PS.es tut mir leid wegen dem langen text aber ich weiß nicht großartig was ich da weglassen soll und es doch anschaulig genug darstellen zu können

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Mr.Cool
Status:
Schlichter
(7002 Beiträge, 2916x hilfreich)

das "nach einem halben jahr laufzeit erhöht A den tarif der die grundgebühr auf 90euro steigert" kann ich nicht glauben, denn entweder war das von vornherein vereinbart oder es kann keine einseitige Vertragsänderung ohne Widerspruchsmöglichkeit geben.
Welcher Anbieter ist das denn?


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"Vernunft ist wichtiger als Paragraphen"

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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(52607 Beiträge, 23936x hilfreich)

@Mr.Cool
grave87 ist so wie ich das verstanden habe A und hat selbst das Upgrade veranlasst (Flatrate für irgendewas?)



quote:
kann A irgendetwas machen gegen die zwei zusätzlichen jahre vertragsverlängerung?

Nur falls A dies
quote:
und da wurde A gesagt das ein zurückstufen möglich ist und das auch keine vertragsverlängerung dran gehangen würde und auch keine weiteren kosten entstehen würden,

gerichtsfest beweisen könnte. Hierfür sehe ich jedoch derzeit keine Möglichkeit


quote:
dazu ist nicht zu vergessen, dass A seit über einem halben jahr arbeitslos ist.

Juristisch gesehen ist dies irrelevant, das A dafür verantwortlich ist das Geld zum bedienen der von Ihm freiwillig eingegangen Verträge zu beschaffen.

Ich könnte mir jedoch vorstellen, das aufgrund der Tatsache das man seit 10 Jahren quasi Stammkunde ist, eventuell eine Regelung im Ramen der Kulanz möglich ist.
Dazu sollte die gesamte Situation schriftlich an die Kundenbetreuung geschildert werden.




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"Die Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung dar !"

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#3
 Von 
grave87
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 1x hilfreich)

@ Mr.Cool

quote:
Welcher Anbieter ist das denn?

das nennen von konkreten namen ist laut forenregeln untersagt.

ja das upgrade ist von seitens A geschehen und es handelt sich um eine flatrate.

@Harry_van_Sell
A hat sich bereits an die kundenbetreuung des providers gewendet und da wird ihm nur gesagt das keine vorzeitige kündigung möglich ist außer zum ende der vertragsverlängerung die bis zum 5.1.2012 geht...

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