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Richtiges Vorgehen bei einer Kündigung

22.9.2017 Thema abonnieren Zum Thema: Kündigung
 Von 
Nutzer3787
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)
Richtiges Vorgehen bei einer Kündigung

Hallo zusammen,

wie geht man richtig vor bei einer Kündigung?

Adresse ich das Schreiben an meine direkte Vorgesetzte oder an die Geschäftsführung?
Wir haben nämlich 3 Geschäftsführer. Wähle ich einen aus oder spreche ich tatsächlich die 3 Damen und Herren an?

Ich kündige auf ärztlichen Rat und werde hierzu -nach heutiger Information am Telefon- Anfang nächster Woche vom Leistungsamt des Arbeitsamtes angerufen.

Desweiteren möchte ich wissen, ob ich in dem Kündigungsschreiben erwähnen soll, dass ich mein Arbeitszeugnis selbst schreiben möchte oder ob ich das einfach der Vorgesetzten mündlich mitteilen soll?
Ich habe ein sehr gutes Zwischenzeugnis -aufgrund eines Vorgesetztenwechsels im Nov/Dez 2016- erhalten und möchte dieses als Grundlage nehmen. Da meine aktuelle Vorgesetzte -im Gegensatz zu mir- anscheinend anderer Meinung ist, befürchte ich, dass Sie mein Zeugnis nicht unterschrieben wird. Gibt hierzu Ratschläge das am sinnvollsten zu klären?

Danke vorab für die Hilfe und beste Grüße!

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Kündigung


4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
fb367463-2
Status:
Student
(2506 Beiträge, 1105x hilfreich)

Haben die Antworten im anderen Thread nicht gemundet oder warum wird ein zweiter Thread zum exakt gleichen Thema innerhalb von 2 Tagen eröffnet?

Signatur:Wenn mein Beitrag hilfreich ist, freue ich mich über einen Klick auf "hilfreich" unten. Danke :)
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#2
 Von 
Nutzer3787
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)
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#3
 Von 
blaubär+
Status:
Senior-Partner
(6180 Beiträge, 2322x hilfreich)

/// wie geht man richtig vor bei einer Kündigung?
Die Kündigung sprichst du ggü demjenigen aus, der dich auch angestellt hat. 'An die Geschäftsleitung' ist auch ok. Oder 'Auf dem Dienstweg über ... (Chef, Abteilungsleiter, Geschäftsleitung, Personalbüro) - je nachdem.

Sein Zeugnis selbst zu schreiben, halte ich nicht für die beste Idee - das ist originäre Aufgabe des AG. Die Frage ist doch, wer das bei euch i.d.R. macht. Oft macht das Personalbüro eine Vorlage für den/die direkte/n Vorgesetzte/n. Ansonsten kann dein AG nicht so ganz leicht von der Vorgabe abweichen, die das Zwischenzeugnis ausweist.

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#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(52963 Beiträge, 24009x hilfreich)

Zitat (von Nutzer3787):
Adresse ich das Schreiben an meine direkte Vorgesetzte oder an die Geschäftsführung?

Man adressiert so was an das Unternehmen in dem man arbeitet.



Zitat (von Nutzer3787):
Desweiteren möchte ich wissen, ob ich in dem Kündigungsschreiben erwähnen soll, dass ich mein Arbeitszeugnis selbst schreiben möchte oder ob ich das einfach der Vorgesetzten mündlich mitteilen soll?

Kann man nachen wie man möchte.
Wobei das unüblich ist und von denmeisten Arbeitgebern auch nicht akzeptiert wird.

Falls doch, sollte man das Geld investieren, das das ein Fachmann formuliert. Nicht das man sich selbst ein Bein stellt.



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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