Die richtige Strategie

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Schlichtungsverfahren

Ein Prozess vor einem Zivilgericht oder einem Verwaltungsgericht kann Sie viel Geld, Zeit und Nerven Kosten. Nach dem Scheitern der persönlichen Gespräche und vor dem Gang zum Richter sollte erst ein Vermittler eingeschaltet werden.
Schiedsgerichte sind unbürokratischer, schneller und billiger als ein oft zermürbender Prozess mit ungewissem Ausgang. Sie gehen auch kein Risiko ein, denn wenn Sie mit dem Schiedsspruch nicht einverstanden sind, bleibt ihnen immer noch der Gang zum Gericht .

Informationen über Schiedsstellen erhalten Sie in Ihrer Kommunalverwaltung.

Auch der Gesetzgeber möchte, dass die jährlich 500.000 Nachbarbarschaftsprozesse zunächst in einem Schlichtungsverfahren verhandelt werden. Die Bundesländer sind ermächtigt, entsprechende Vorschriften zu erlassen.
Nur in Bayern gibt es bisher eine solche Vorschrift: Nachbarklagen sind dort nunmehr erst dann zulässig, wenn zuvor eine Schlichtung versucht wurde und scheiterte. Das Schlichtungsverfahren ist nun bei Nachbarstreitigkeiten unter Privaten obligatorisch, mit gewerblichen Nachbarn jedoch nicht erforderlich.

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Seite  1:  Die richtige Strategie
Seite  2:  Schlichtungsverfahren
Seite  3:  Vor welchem Gericht muss ich klagen?
Seite  4:  Wo ist Nachbarschaftsrecht geregelt?
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