Schönheitsreparaturen - Was geht zu weit?

Mehr zum Thema: Mietrecht, Pachtrecht Rubrik, Schönheitsreparaturen, Instandshaltungsarbeiten
0 von 5 Sterne
Bewerten mit: 5 Sterne 4 Sterne 3 Sterne 2 Sterne 1 Stern
0

Es muss, gemäß Urteil des Bundesgerichtshofs vom 13.01.2010, zwischen Schönheitsreparaturen und Instandhaltungsarbeiten genau unterschieden werden.

So zählen vor allem der Außenstrich von Fenstern und Türen sowie das Abziehen und Wiederherstellen von Parkettversiegelungen zu den Instandhaltungsarbeiten, die der Vermieter auszuführen hat. Es sind demnach keine Schönheitsreparaturen, die dem Mieter obliegen.

Sofern oben genannte Arbeiten mietvertraglich als Schönheitsreparaturen vereinbart wurden, führt die gesamte Klausel des Mietvertrages zur Unwirksamkeit. Weiterhin wird die gesamte Vereinbarung über die durchzuführenden Schönheitsreparaturen durch den Mieter ebenfalls unwirksam.

Urteil des BGH vom 13.01.2010
Aktenzeichen: VIII ZR 48/09

 


Wir
empfehlen

Schönheitsreparaturen durchführen?

Ihr Mietvertrag ist gekündigt, der Auszug steht bevor und Sie sind sich nicht sicher, ob oder was Sie renovieren müssen?
Nutzen Sie die Möglichkeit der schnellen Rechtsberatung.

Jetzt loslegen

Diskutieren Sie diesen Artikel
Das könnte Sie auch interessieren
Mietrecht, Pachtrecht Schönheitsreparaturen, BGH stärkt Rechte des Mieters