Problem 2: Cookies

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Cookies oder Kekse sind Dateien, die sich auf Ihrem Rechner installieren, wenn Sie bestimmte Seiten im Internet aufsuchen. Sie werden benutzt, um Ihre Surfverhaltensweisen nachzuvollziehen und zu speichern. Die Webanbieter erhalten so wertvolle Informationen zur Martforschung, da Rückschlüsse auf die Persönlichkeit des jeweiligen Benutzers gezogen werden, teilweise sogar in Verbindung mit Name und Adresse, sollte es auf der Seite zu einer Registrierung gekommen sein.
Neben diesen unangenehmen Eigenschaften der Cookies gibt es auch vorteilhafte: befinden Sie sich beispielsweise im Internet auf einer Einkaufsseite, legen Sie die gewünschten Waren in Ihren Warenkorb. Wechseln Sie jetzt die Seiten, sorgen Cookies dafür, dass diese Waren im Korb bleiben und nicht gelöscht werden. Daneben helfen Cookies, die Struktur von Seiten zu verbessern, da das Surfverhalten auch Aufschlüsse über die Navigationseigenschaften der Seite geben kann.

Cookies sind also nicht von Haus aus schlecht. Es kommt darauf an, was der Verwender mit Ihnen macht!

Cookies können nur für die Zeit des Besuchs einer bestimmten Seite installiert werden, oft aber auch sehr viel länger: meist bleiben sie Wochen oder Monate aktiv.

Die durch Cookies gewonnenen Daten sind personenbezogene Daten im Sinne des Datenschutzgesetzes.Rechtlich gesehen müsste also der Surfer durch den Verwender von Cookies gewarnt und sein Einverständnis eingeholt werden. Rechtlich ist dieses Problem allerdings noch nicht wirklich behandelt worden.

Wer die Erhebung von personenbezogenen Daten durch Cookies unterbinden will, kann sich durch die Deaktivierung von Cookies in seinen Browsereinstellungen schützen. Besser aber ist, man lässt Cookies aktiviert und macht es sich zur Gewohnheit, die installierten Cookies von Zeit zu Zeit zu löschen.

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Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Der Datenschutz
Seite  2:  Grundsätze des Datenschutzes
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Seite  4:  Problem 2: Cookies
Seite  5:  Problem 3: Registrierungen
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