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mit Gipsarm Unterschrift gefälscht

6.2.2003 Thema abonnieren
 Von 
paringu
Status:
Frischling
(43 Beiträge, 31x hilfreich)
mit Gipsarm Unterschrift gefälscht

Hallo,
mir ist ein "schwarzes Schaf" untergekommen wie ich es noch nirgends gehört habe.

Ein Kunde aus Geldern habe......
Er hat den 7000 Euro PC nicht bezahlt, weil angeblich nie erhalten.
Ich habe eine Auftragsbestätigung per Fax, die die Richterin nicht
anerkennen will, da man sowas leicht mit dem PC kopieren kann.
Dann habe ich noch den Original Lieferschein, den er mit Gipshand
unterschrieben hat.
Das 1500 Euro teure Gutachten ergab NON LIQUID.
Das heißt der Gutachter kann nicht ausschließen, aber leider auch nicht zuweisen das es die Unterschrift ist. 50:50 für mich leider 0 da ich in der Beweißlast stehe.
Was mache ich nun ? Wo bekommt man Infos im Netz ?
Mein Anwalt arbeitet nur für seine Geldbörse. Er sagte, na dann machen wir noch ein Gutachten mit der linken Hand. Das hätte man doch gleich für beide Hände machen können.
Ich weiß nach 1 Jahr nicht mehr genau mit welcher Hand
er unterschrieben hat. Mein Anwalt hat auch noch nicht mal die Bonität von dem Kunden überprüft, daß macht man doch als Erstes,oder ? Ich weiß nicht ob der Typ überhaupt Geld hat.
Bis jetzt kostete mich das Verfahren 3000 Euro, da hab ich aber noch nicht die Gerichtsverhandlung und seinen Anwalt bezahlt, denn nach dem Gutachten steht fest das ich verliere, so mein EX-Anwalt, da ich ihm nicht mehr glaube.
Soll heißen das ich die nächsten 5000 Euro auch noch für den Misst arbeiten soll?
Dann besser Sozialamt und der nette Spruch von Pallavara Salesch " Die Kosten trägt die Staatskasse" ???
Das kann es doch nicht sein.
Mein größtes Problem ist aber, das ich durch den ganzen Scheiß verknackt werden kann.
Die Richterin sagte das es zu ner roten Akte werden kann, dann ist das kein Zivilprozess mehr, sondern ein Strafrechtsprozess. 10.000 Euro Miese und im Bau, SUPER!!!
Naja, noch bin ich nicht verurteilt, noch glaube ich an das Rechtssystem.
Vielleicht habt Ihr noch ne Idee, die ganze Sache kann mich Kopf und Kragen kosten und das wo ich immer ehrlich bin.
Vielleicht wurde Jemand auf ähnlich Art und Weise abgezockt ?
Ich bin für JEDE Hilfe dankbar!!! Enweder hier oder per Email:
paringu@yahoo.de

Bis bald
Paringu

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Rostu
Status:
Schüler
(259 Beiträge, 26x hilfreich)

Wer hat den sauteuren Rechner denn ausgeliefert? Könnte doch sein, daß der andere ihn tatsächlich nicht bekommen hat. Wenn du ihn selbst abgeliefert hast und daher positiv weißt, daß der Gegner die Ware erhalten hat, sollte man ihn wegen Prozeßbetruges anzeigen. Einer hat auf jeden Fall in der Verhandlung gelogen.

Wenn andere wegen Beweisschwierigkeiten vor Gericht gescheitert sind, hat man schon von Fällen gehört, wo das für weit weniger Geld von einem "privaten Außendienst" geregelt wurde. Das ist aber auch illegal...

-----------------
"Joh. 19, 22"

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#2
 Von 
psst
Status:
Lehrling
(1576 Beiträge, 157x hilfreich)

Sollte es denn hier mit rechten Dingen zugegangen sein ,stellt sich die Frage ,ob jemand ,der einmal erfolgreich war ,das Ding nicht mehrmals durchgezogen hat , ich glaube ein überlegenswerter Gedanke .... ;)

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