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BTM-Fragen

 Von 
Fusinho
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
BTM-Fragen

Hallo,

folgendes ist passiert. Ein Bekannter wurde mit erheblicher menge cannabis und XTC erwischt.Keine Ahnung was noch.So gut kenn ich ihn nun auch nicht.Habe dann halt gehört ,er ist in U-haft.Seit 3 Monaten.
Heute hab ich Post bekommen.
"In der Ermittlungssache wegen illegalem Handel und Zubereitung mit cannabis ist meine Vernehmung als beschuldigter erforderlich"

Woah,das macht mich grad nen bisl kirre. gehandelt habe ich nicht. Es ist eher ma vorgekommen,das man zusammen einen geraucht hat.Verkauft wurde es allerdings nicht.
Wenn ich nun gefragt werde,wer denn so "mitraucht",muss ich da Namen nennen? Ich meine,klar,muss ich die Wahrheit sagen,aber muss ich Leute ans Messer liefern? Mach ich mich Strafbar wenn nicht? Zwecks Hinderung an einer Straftat oder so?

2.) Zubereitung? Was ist damit gemeint?
Also es ist so,das ich vor Jahren mal geraucht habe,dann ne weile aufgehört habe und nun durch nen freund an diesen bekannten gekommen bin und wieder hin und wieder ma was gekauft habe,nie mehr als 10g und immer nur für mich. Aber nicht wirklich in regelmässigen Abständen...eher so wie es sich halt ergeben hat. Naja seitdem man nichts mehr von ihm gehört habe,habe ich auch wieder aufgehört und bin scho sehr lange "clean".
Was kommt da auf mich zu? Sollte ich da mit nem Anwalt hin?

Ich meine ja zu wissen,das ich mich selbst keiner Straftat bezichtigen muss wenn ich mich damit selbst strafbar mache?! Könnte ich ja quasi alles verneinen bzw nicht aussagen?

Tschuldigt wenns bisl verwirrend klingt...bin bisl überfordert grad.

lg

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
guest-12311.10.2014 11:33:25
Status:
Senior-Partner
(6004 Beiträge, 1762x hilfreich)

Als Beschuldigter muss man keine Aussage machen und auch der Vorladung der Polizei nicht Folge leisten. Wenn man als Beschuldigter Angaben macht darf man sogar lügen das sich die Balken biegen. Ob das sinnvoll ist steht freilich auf einem anderen Blatt. Unter Umständen könnte es auch sinnvoll sein einen Anwalt zunächst einmal mit der Akteneinsicht zu beauftragen. Dann weiss man wenigstens was genau überhaupt vorgeworfen wird und welche Beweise existieren. Mit einer Aussage könnte man sich u.U. um Kopf und Kragen reden und nur noch weiter reinreiten.

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