Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
503.062
Registrierte
Nutzer

Dringend Hilfe !!

 Von 
Michel Boozzoo
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Dringend Hilfe !!

Dringend Hilfe !!

Hallo Leute könnt ihr mir Helfen,

sitze in einer ziemlich bescheidenen Situation. Wurde während meiner befristeten Beschäftigung gekündigt 04.2016 inerhalb der Probezeit, Begründung war mein gesundheitlicher Zustand, mir wurde nahegelegt mich behandeln zu lassen. Nach meiner Op 07.2016 konnte man kein Verbesserungzustand feststellen, Krankschreibung dauerte an, ich bin 52 Jahre alt, krank wegen verschiedenen Dingen (einer Sprunggelenksversteifung links u.a.Depressionen usw.). 30 % Schwerbehinderung wurden von Versorgungsamt fesgestellt, ich wurde vom Arbeitsamt nicht gleichgestellt Begründung AA da ich in keiner Beschäftigung währe könnte ich kein Gleichstellungsantrag stellen.
Habe bei der DRV-Bund Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt, Erwerbsminderungsrente wurde abgelehnt , Widerspruchsverfahren läuft VDK wurde eingeschalltet.

Ein sozialmedizinisches Gutachten vom AA wurde erstellt. Ich wurde zu täglich 6 Std. und mehr Leistungsfähig beurteilt ohne dass mich ein Arzt irgendwie gesehen hat. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit kann nicht verrichtet werden. Ein Antrag Leistung zur Teilhabe wurde gestellt.


Nach meiner Aussteuerung stellte ich einen Antrag auf ALG, wollte § 125 SGB III in Anspruch nehmen. Dies wurde abgelehnt mit Hinweis, dass dieser nur gelte bei Erstantrag Erwerbsminderungsente, nicht im Widerspruchsverfahren.

Ist dies richtig?


Außerdem wurde mir gesagt, dass bei andauernder Arbeitsunfähigkeit nach Aussteuerung keinerlei Anspruch auf ALG I besteht.
Und ich musste ein Niederschrift zum sozialmedizinschen Gutachten Unterzeichnen worin ich keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung mehr einsenden darf die sich auf meine ursprüngliche Erkrankung (weshalb ich Krankengeld erhalten habe) bezieht.

Ist auch dies korrekt?


Die Arbeitsvermittlung sendet mir Vermittlung Vorschläge zu deren Bedingungen ich nicht oder teilweise nicht erfüllen kann.

Wie begründe ich Ablehnungen von Vermittlungsvorschlägen?
Was kann ich tun um Aufhebungen der Zahlungen von Arbeitslosengeld vermeiden kann?

Ich bin aufgrund meiner Depression mit allem total überfordert.
Was ist zu tun, was kann ich tun??

Ich würde mich sehr über Ratschläge und Tipps freuen.

Viele Grüße
Michel


-- Editiert von Michel Boozzoo am 03.01.2018 18:13

Verstoß melden

Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Antrag Arbeitslosengeld AA richtig


3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(62069 Beiträge, 28559x hilfreich)

Zitat (von Michel Boozzoo):
Die Arbeitsvermittlung sendet mir Vermittlung Vorschläge zu deren Bedingungen ich nicht oder teilweise nicht erfüllen kann.

Wie begründe ich Ablehnungen von Vermittlungsvorschlägen?


Man zählt genau auf weshalb man nicht kann.



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#2
 Von 
guest-12309.11.2018 09:43:45
Status:
Lehrling
(1619 Beiträge, 459x hilfreich)

Zitat (von Michel Boozzoo):
ich wurde vom Arbeitsamt nicht gleichgestellt Begründung AA da ich in keiner Beschäftigung währe könnte ich kein Gleichstellungsantrag stellen.

Es gab also mangels Antrag keine Ablehnung, weil man schon vorher abgewimmelt wurde? Die Begründung ist grob falsch. Natürlich können auch Arbeitslose gleichgestellt werden, §2 Abs. 3 SGB IX. Auch darum soll sich der VDK kümmern.



Zitat (von Michel Boozzoo):
Nach meiner Aussteuerung stellte ich einen Antrag auf ALG, wollte § 125 SGB III in Anspruch nehmen. Dies wurde abgelehnt mit Hinweis, dass dieser nur gelte bei Erstantrag Erwerbsminderungsente, nicht im Widerspruchsverfahren.


Gegen Ende des Themas. Kommt wohl auf die Reihenfolge an.
https://www.frag-einen-anwalt.de/-125-SGB-III--f55935.html


Zitat (von Michel Boozzoo):
Und ich musste ein Niederschrift zum sozialmedizinschen Gutachten Unterzeichnen worin ich keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung mehr einsenden darf die sich auf meine ursprüngliche Erkrankung (weshalb ich Krankengeld erhalten habe) bezieht.


Soll sich auch der VDK zu äußern.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#3
 Von 
Michel Boozzoo
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die Tipps schonmal ist super das ihr so schnell darauf reagiert habt.

Viele Grüße
Michel

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

Jannis Geike Nicolas Reiser Felix Hoffmeyer
  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen