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Mieterauskunft!?

13.1.2004 Thema abonnieren Zum Thema: Erlaubnis Vermieter
 Von 
Peter_Silie
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Mieterauskunft!?

Hallo zusammen,

ich habe in den letzten Tagen zweimal von Vermietern gehört das Sie eine Selbstauskunft über mich haben wollen z.B. Bankverbindung, Arbeitgeber etc.
Allerdings wollten die auch noch mein Nettoeinkommen wissen, eine Gehaltsabrechnung sehen und die Erlaubnis sich ggf. eine Bankauskunft einholen zu können!!!
Da wurde ich doch etwas stutzig. Ist so etwas überhaupt zulässig???

Gruss Ralph

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Erlaubnis Vermieter


14 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Gruwo
Status:
Lehrling
(1286 Beiträge, 137x hilfreich)

Sie entscheiden doch selbst darüber, ob Ihr Vermieter so weitgehende Auskünfte über Sie einholen darf! Wollen Sie es nicht, suchen Sie sich einfach einen anderen Vermieter.

Dem Vermieter kann man schlecht vorwerfen, wenn er seinen Mieter genau kennen lernen möchte. Die Forderung nach Gehaltsabrechnung und "Unbedenklichkeitsbescheinigung" der Bank sind m.W. nicht ungesetzlich, letztlich erteilen Sie ihm ja freiwillig die Erlaubnis...

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#2
 Von 
Kerstin2
Status:
Schüler
(199 Beiträge, 52x hilfreich)

Hallo,

wie Gruwo schon sagt, entscheidet man selber, welche Auskunft man dem Vermieter gibt.
Wenn man nicht will, dass der Vermieter eigenständig eine Bankauskunft einholt, kann man ihm ja anbieten, eine Selbstauskunft bei der Schufa vorzulegen.

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#3
 Von 
MarkKo
Status:
Beginner
(139 Beiträge, 29x hilfreich)

...im übrigen müssen diese Angaben rein rechtlich nicht wahrheitsgemäss sein...

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#4
 Von 
Gruwo
Status:
Lehrling
(1286 Beiträge, 137x hilfreich)

@MarkKo
Gibt es dazu ein Urteil oder eine andere Quelle?


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#5
 Von 
MarkKo
Status:
Beginner
(139 Beiträge, 29x hilfreich)

Oh je, vielleicht wissen unsere Experten hier da was!!??

Ich weiss nu, dass es das gibt.

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#6
 Von 
Gruwo
Status:
Lehrling
(1286 Beiträge, 137x hilfreich)

Nur bei unzulässigen Fragen darf man schummeln, z.B. Fragen nach der Religionszugehörigkeit etc.

Anders bei Fragen zur Berufstätigkeit, Einkommen, Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung o.ä., hier können falsche Angaben zur außerordentlichen Kündigung führen! In krassen Fällen spricht man vom "Einmietbetrug" und das wird - wie der Name schon sagt - als Betrugsdelikt behandelt.

Bevor ich solche Dummheiten begehe, suche ich mir lieber einen anderen Vermieter, der nicht soviel wissen will...

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#7
 Von 
masterbenni
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 1x hilfreich)

Wie hoch ist denn das Srafmaß für so ein Vergehen, vorallem bei Falschauskunft über sein Einkommen

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#8
 Von 
Gruwo
Status:
Lehrling
(1286 Beiträge, 137x hilfreich)

*lol*

@masterbenni
Lesen Sie noch mal in Ruhe...

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#9
 Von 
masterbenni
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 1x hilfreich)

Ich meine, was ist die Mindest-und Höchststrafe für ein "Einmietbetrug", wenn man ein falsches Einkommen angegeben hat?

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#10
 Von 
Gruwo
Status:
Lehrling
(1286 Beiträge, 137x hilfreich)

Warum interessiert Sie das?

Ihr Beispiel fällt sicher nicht unter Einmietbetrug. Anders wenn Sie z.B. Einkommensunterlagen in betrügerischer Absicht fälschen oder von vornherein keine Miete bezahlen wollen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen helfen konnte...

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#11
 Von 
olga20
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)

hallo zusammen,

ich habe mir letze woche eine wohnng angesehen. diese ist echt klasse,

hab nun heut den hausveralter angerufen.
doch der verlangt eine gehaltsabrechnug der letzen 2,3 monate,

würde ungern diese vorlegen, gibt es nicht eine andere möglichkeit?
und wozu braucht er die genau?
reicht denn nicht ein arbeitsnachweis?

würd mich freuen, wenn ihr mir helfen könnt.

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#12
 Von 
Dinsche
Status:
Master
(4181 Beiträge, 904x hilfreich)

Wenn der VM, oder in diesem Fall der Verwalter, die letzten 2-3 Gehaltsabrechnungen sehen möchte, dann müssen diese auch vorgelegt werden, da Sie die Wohnung ja haben möchten ;) Dem VM steht es frei, sich gegen Sie zu entscheiden, wenn Sie sich weigern und/oder die Angaben nicht befriedigend sind.

Er braucht die, damit er nachvollziehen kann, dass Sie regelmäßig Gehalt bekommen, also auch in der Lage sein werden, Ihre Miete regelmäßig und pünktlich zu zahlen.

Es kommt immer auf den VM an... Manchen reicht ein Arbeitsnachweis, und andere wollen gar nichts sehen. Ist jedem selbst überlassen.

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#13
 Von 
noelia01
Status:
Frischling
(49 Beiträge, 10x hilfreich)

@olga20

was ist so schlimm daran? Wie schon mehrfach geschrieben, dient diese Info als Absicherung für den V, um über die Wahrscheinlichkeit zu befinden, ob der neue M nun zahlt oder nicht. Ist doch durchaus eine legitime Frage die sich der V stellen darf.

Wobei der Gehaltseingang keine Aussagen über die Zahlungsmoral zuläßt. Dazu würde ich noch eine Schufauskunft anfordern, um mein Risiko zu veringern, ein Kuckuksei im Nest zu haben.

Gruß
noelia01


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#14
 Von 
guest123-2125
Status:
Junior-Partner
(5337 Beiträge, 1601x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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