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Kündigung mit Härtefall

6.1.2008 Thema abonnieren Zum Thema: Kündigung
 Von 
Sabrina07
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Kündigung mit Härtefall

Hallo!

Ich habe mal eine Frage...ich wohne zur Untermiete in einer WG.
Ich kann mir dieses Zimmer nicht mehr leisten, da die Miete eindeutig zu hoch ist. Ist die finanzielle Situation als Härtefall zu sehen? Es ist bei mir so, dass mein Konto am Monatsende sogar im Minus ist, da die Miete so hoch ist.
Ich habe ein günstigeres Zimmer gefunden (ca 100 Euro weniger), das ich ab dem 15.Februar, spätestens zum 15.März beziehen kann/muss. Nun stellt sich die Frage ob die Härtefallregelung gilt, dass ich den Mietvertrag vorzeitig(also ohne EInhaltung der gesetzl Frist) kündigen kann? Habe folgenden Link gefunden:
http://www.muenster.org/cuba/msv/tips/nachmiet.htm

Daraus schließe ich, dass meine Vermieterin (also die Hauptmieterin) den Nachmieter nicht aus dem Grund kündigen kann, dass sie ihn nur aufgrun seiner Person nicht mag. Deshalb müsste ich ja ab dem Zeitpunkt, zu dem der Nachmieter einziehen könnte, die Miete nicht mehr bezahlen?

Meine Vermieterin will noch keine Anzeige schalten, da die zur Zeit keine Zeit hat. Allerdings vermute ich dahinter eine gewisse "Bockigkeit", da sie relativ viel fern sieht etc. Kann ich nicht einfach eine Anzeige schalten und ihr Nachmieter präsentieren? Sie kann mir ja eigentlich nicht verbieten, mich um Nachmieter zu kümmern, oder?

Danke schonmal für Antworten:-)
Gruß,
Sabrina

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Kündigung


7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Michael32
Status:
Senior-Partner
(6509 Beiträge, 1331x hilfreich)

Du kannst soviele Nachmieter bringe, wie du willst, Deine VM muss diese nicht akzeptieren.

Gruß

Michael

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#2
 Von 
guest123-1697
Status:
Frischling
(17 Beiträge, 4x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#3
 Von 
Sabrina07
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Hm, danke erstmal für die Antworten. Kann man denn den finanziellen Aspekt nicht als Härtefall auslegen? Da ich das ja nicht bewusst herbeigeführt habe...so verstehe ich das zumindest aus dem Text, den ich verlinkt hatte.

Und was ist, wenn meine Mitbewohnerin sich nun nicht bemüht, früher einen Nachmieter zu finden? Sie kann mich doch nicht davon abhalten, einen Aushang zu machen, oder?

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#4
 Von 
Dinsche
Status:
Master
(4153 Beiträge, 884x hilfreich)

Wenn sie nicht in den gleichen 4 Wänden wohnen würde wäre es ihr vielleicht mehr egal, aber sie hat das Recht, zu entscheiden, mit wem sie da künftig wohnen muss/kann.

Von daher kannst Du nur normal kündigen, brauchst Dich nicht um einen Nachmieter kümmern, höchstens mit ihr reden... Sprich, frag sie, ob Du ihr einen Nachmieter suchen darfst, sie diesen in Augenschein nimmt. Kann ja sein, dass ihr die Person dann so sympathisch ist, dass Du früher ausziehen kannst und nicht mehr die Miete zahlen brauchst.

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#5
 Von 
blaubär49
Status:
Schlichter
(7434 Beiträge, 1720x hilfreich)

... mit der härtefall-argumentation kommst du nicht durch. das deutsche recht geht von der vertragsfreiheit aus ... und vom vernünftigen vertragspartner und konsumenten. d.h. in der regel: was du sehenden auges unterschreibst, gilt dann auch. gerichte korrigieren nur unangemessene schlechterstellungen.

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#6
 Von 
sika0304
Status:
Schlichter
(7946 Beiträge, 2390x hilfreich)

Auch der Tod des Mieters ist kein Härtefall und die Erben müssen sich an Kündigungsfristen halten.
Aber bei Untermietvertrag ist doch die Kündigungsfrist sicher nicht 3 Monate, oder?

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#7
 Von 
Morthingale
Status:
Master
(4838 Beiträge, 385x hilfreich)

Wenn es sich nicht um ein möbliertes Zimmer handelt, schon.

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