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Restbetrag forderbar / verzinsbar?

8.1.2010 Thema abonnieren
 Von 
dlW
Status:
Beginner
(139 Beiträge, 6x hilfreich)
Restbetrag forderbar / verzinsbar?

Guten Tag zusammen,
ich habe die Frage, ob ich von meinem Kunden den Restbetrag fordern kann und ob der bereits verzinsbar ist.

Fall ist: Ich bin Dienstleister und habe meine Hauptsaison ca. 6 Monate lang an nur einen bestimmten Wochentag für den ich gebucht werde.

Ein Kunde hat mich für ein Datum gebucht und den Vertrag unterschrieben. Der Vertrag sieht eine sofortige Anzahlung und die Restzahlung bis spätestens 4 Wochen vor den gebuchten Termin vor. Ich schicke eine Rechnung über Anzahlung und Restbetrag. Die Anzahlung wurde Angezahlt.

Zwei Monate vor dem Termin teilt mir der Kunde mit das meine Leistung nicht mehr benötigt wird und zahlt auch den Restbetrag nicht mehr.

Daher meine Frage:
1) habe ich nach wie vor Anspruch auf den Restbetrag?
2) die Zahlungsfrist für den Restbetrag liegt inzwischen Monate zurück. Darf ich bereits Verzugszinsen fordern oder muss ich dafür erst nochmal eine Mahnung schicken?

vielen Dank,
dlW

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest-12308.01.2010 10:58:49
Status:
Beginner
(80 Beiträge, 63x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#2
 Von 
Rosenquarz
Status:
Schüler
(273 Beiträge, 82x hilfreich)

Wie sehen denn die entsprechenden AGB aus? Ist für diesen Fall nicht etwas gesondertes vereinbart? Kenne z. B. Standplatzverträge, bei denen eine Staffelung vorgenommen wird: Absage zwei Wochen vorher komplettes Geld ganz weg, Absage vier Wochen zur Hälfte usw.

Die Frage ist wohl auch, ob durch die Absage auf Seiten des Auftragnehmers überhaupt ein Schaden entstanden ist. Sollte der von jemand anderen gebucht worden sein, dann eher nicht.

Die Sache ist wohl eher was für einen richtigen Vertragsrechtler, der die AGB insgesamt einmal unter die Lupe nehmen könnte.

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#3
 Von 
dlW
Status:
Beginner
(139 Beiträge, 6x hilfreich)

danke für Ihre Einschätzung.

Meine Agb beschreibt für diesen Fall nichts. Eine neue Buchung gab es für diesen Termin nicht mehr. Daher habe ich einen Schaden erfahren.

danke, dlW

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#4
 Von 
anephan
Status:
Lehrling
(1270 Beiträge, 402x hilfreich)

quote:
Zwei Monate vor dem Termin teilt mir der Kunde mit das meine Leistung nicht mehr benötigt wird und zahlt auch den Restbetrag nicht mehr.

Ich kenne jetzt die Dienstleistung nicht, die Sie erbringen. Aber ich denke, dass bei einer Absage 2 Monate vor dem vereinbarten Termin kaum mehr, als die Anzahlung anrechenbar sein dürfte.
Es sei denn, Sie hätten erhebliche Ausgaben oder Vorbereitungen für den speziellen Termin gehabt oder die Dienstleistung wäre so speziell, dass sie im Allgemeinen nur mit langfristigem Vorlauf zu buchen wäre. Dann wäre Ihnen in der Tat ein Schaden entstanden.
Es ist jedoch auch zumutbar, dass Sie sich nach der Absage des Termins selbst um Ersatz bemühen!? Und diese Bemühungen müssten Sie, denke ich, ggf. auch nachweisen können, um einen Schaden zu belegen ...

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" Das Forum - wo Böcke gärtnern und Vergleiche hinken dürfen ... :) "

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#5
 Von 
dlW
Status:
Beginner
(139 Beiträge, 6x hilfreich)

hallo,
danke für Ihre Antwort!

Ich bin kein Klemptner ;) Meine Dienstleistung ist nicht jeder Zeit ersetzbar. Ich habe nur eine Saison im Jahr für die ich gebucht werde und in der wir auch nur ein Wochentag je Woche gebucht. Meine Kunden buchen 6-12 Monate im Vorraus. Von daher ist ein so kurzfristig abgesagter Termin ein großer Verlust für mich.

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