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Raus aus der UG | Gesellschafterbeschluss

12.7.2018 Thema abonnieren
 Von 
bluejeans
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Raus aus der UG | Gesellschafterbeschluss

Hallo liebe Community,

Ersteinmal danke für die Aufnahme. Ich bin z.Z. Geschäftsführer einer UG für ein Limousinenservice.

Zweiter Gesellschafter ist mein Vater. Um es kurz zu halten: Ich war nie daran interessiert, Geschäftsführer zu sein und habe es eher als Gefallen für meinen alten Herrn gemacht. Jetzt steht mir aber ein Auslandssemester bevor (in zwei Monaten) und ich will nicht mehr mit der Firma in Verbindung stehen.

Ich habe beim Notar die Liquidation angemeldet und bin nun Liquidator.

Meine Frage an Euch: Was soll ich in einen Gesellschafterbeschluss schreiben damit mein Vater einziger Geschäftsführer, Gesellschafter und Liquidator ist und ich einfach raus bin? Wir haben ein Stammkapital von 2 € eingezahlt, ich will also keine Abfindung.

Ich wäre euch unendlich dankbar. Vielen Dank!

Liebe Grüße
bluejeans

-- Editiert von bluejeans am 12.07.2018 20:08

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cruncc1
Status:
Master
(4932 Beiträge, 3140x hilfreich)

Zitat:
Was soll ich in einen Gesellschafterbeschluss schreiben damit mein Vater einziger Geschäftsführer, Gesellschafter und Liquidator ist und ich einfach raus bin?

Ohne Notar geht das nicht.
Zitat:
Ich habe beim Notar die Liquidation angemeldet und bin nun Liquidator.

Weshalb?

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#2
 Von 
TidoZett
Status:
Beginner
(116 Beiträge, 34x hilfreich)

Weil Sie nicht mehr Gf sein wollen haben Sie gleich die Gesellschaft liquidiert?? Liquidatoren sind grundsätzlich immer die Gf.

Die Übertragung von Anteilen muss notariell beglaubigt werden..

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#3
 Von 
bluejeans
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

@cruncc1

Alles läuft über den Notar ab, das ist mir klar. Deshalb will ich Geld sparen. Ein Beschluss kostet mich im Endeffekt 300 €.

Zum Anderen: Die Liquidation habe ich angemeldet weil es mir so gesagt wurde.

Der letzte Buchhalter meines Vaters riet ihm zum gründen einer UG. Für sein Kleingewerbe ist das aber die falsche Rechtsform, extrem hoher administrativer Aufwand und Kosten. Bevor wir weiter ins Minus sinken, beschloss ich die UG zu schließen. Man sagte mir die Liquidation sei der einzige Weg.

@TidoZett

Zu meiner Person: Ich bin 27 und studiere etwas völlig anderes als das Mietwagengewerbe. Von Anfang an hat mein Vater mich als Strohpuppe benutzt, um durch mich an die Mietwagenkonzession zu gelangen.

Leider musste ich damit auch Geschäftsführer werden. Aber das ist eine riesige Belastung für mich und war nie so vorgesehen. Meine Situation ist die, dass ich Gf und Liquidator bin. Das Stammkapital ist mir egal.

Was ich brauche ist ein Gesellschafter Beschluss, der dies alles zusammenfasst...

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#4
 Von 
bluejeans
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Und: Danke für Eure Antworten, das gibt Kraft ;-)

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#5
 Von 
Eugenie
Status:
Student
(2514 Beiträge, 929x hilfreich)

etwas zu spät, um alte Fehler zu korrigieren - Sie waren mehr als blauäugig/naiv.

Hier kann keiner helfen - suchen Sie sich einen kompetenten Anwalt/Steuerberater!

E.

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#6
 Von 
bluejeans
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

@Eugenie

Ich bin jedenfalls kein Fatalist. Es gibt immer eine Lösung. Und wie ich bereits mitgeteilt habe, würde ich gern weitere Kosten vermeiden, weil ich als Student bereits über meine Verhältnisse hinaus gezahlt habe.

Außer Ihre Schadenfreude auszudrücken, haben Sie mit Ihrem Beitrag leider nichts erreicht.

Interessant ist hingegen, ob ein Ausscheiden meinerseits per Gesellschafterbeschluss möglich ist.

Liebe Grüße
bluejeans

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#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(60528 Beiträge, 28303x hilfreich)

Zitat (von bluejeans):
weil ich als Student bereits über meine Verhältnisse hinaus gezahlt habe.

Solche Sachen zahlt die Firma. Wenn die es nicht kann, weil kein Geld da ist, wäre man als GF verpflichtet Insolvenz anzumelden.


Ansonsten wird die Firma gerade beendet, aber der der sich zum Liqudator ernennen lies, will ganz aus der Firma raus, bevor die Firma aufgelöst ist.

Da sollte man dann tatsächlich einen Anwalt ranlassen. Kostst zwar ein paar EUR aber wenn man das nicht richtig macht, wirds richtig teuer.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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