Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
503.259
Registrierte
Nutzer

Voten sie für mich?

19.6.2002 Thema abonnieren
 Von 
guest123-780
Status:
Beginner
(95 Beiträge, 3x hilfreich)
Voten sie für mich?

Sehr geehrte Damen und Herren.
Das Topic ist offensichtlich nicht zu erklären: Weil sich nur wenige damit beschäftigen. Nur etwa 260/Tausend berufsgeprägte Menschen und zehnmal so viele die aus Hobby versuchen: „Kunst verkaufen zu wollen.“
Die Schwierigkeit besteht also in der Weisung/Annahme, Verdacht, Vermutung, Dass es einem Kunstmaler, in Hinsicht auf Art.5 Abs.3 GG . Nicht erlaubt sein kann, das Erzeugnis (die Bilder) nach Lust und Laune, zu jeder Zeit an jeden Ort in jeder Art und Weise verkaufen zu dürfen.
Eine unangreifbare gesellschaftspolitische Weichenstellung und Weisung, des Bundesverwaltungsgericht. 1980

Das Signal, die Weichenstellung, ist den politischen Verfechter eines Verbots - den Kommunalbehörden bundesweit gewidmet, hier die Potenz, das Bilderverkaufen in den Fußgängerzonen, zu jeder Zeit und über jedes Verhältnismäßige hinaus, in jeder Art und Weise verbieten zu dürfen.
Begründung: Schließlich sei die Kunstfreiheitsgarantie nicht schrankenlos gewährt.
Richtig! keine Freiheit ohne Regelung. Wenn die Regelung, für das unbekannte Land: (Kunst und ihren Macher) rechtssystematisch längs ausgelotet wurde, und fortgeführter Verfassungsrechtsprechung immer wieder signalisiert wird, dass kein ausreichender Grund besteht, mehr als bereits in der Grundsatzentscheidung (Mephisto) gesagt, auf die Schrankenregelung der Kunstfreiheitsgarantie einzugehen, zuletzt in der Entscheidung (-1-BvR-188- 81-) also meiner Beschwerde, die sich gegen den gesellschaftspolitischen Hirnriss richtet: „Dass es der Kunst nicht erlaubt sein kann, sich zu jeder Zeit, an jeden Ort, in jeder Art und Weise betätigen zu dürfen.
Dann wurde auch in dieser höchstrichterlichen Entscheidung, für die Fortführung und Spezialität, Kommunikationsfreiheit für die Kunst, plädiert.

Dann begreif ich echt nicht mehr so ganz, aus welchen Grund, die Behörden, der ehemalige Verkehrsminister, NRW. Clement, der Petitionsausschuss NRW. Und maßgebende Politprominenz NRW. Auf Dauer behaupten: Das würde aus dem 2Seiten Prüfungsbescheid (-1-BvR-188- 81-) überhaupt nicht hervorgehen. Das würde ich mir nur Einbilden.

Also, muss ich mich mit Wut und Ohnmacht im Bauch in meine Depression ergeben, denn auch der Berufsverband.bildender Künstler und die IG. Medien sehen keinen Anlass mir zur Sicherung der Kunstfreiheit helfen zu müssen. Im Gegenteil man schmeißt mich jetzt auch aus dem Künstlerschutz des BBK-Köln raus.
Begründung, Nee, nee! Einen gesellschaftspolitischen Spinner und Verlierer könne man für die Imagepflege der Künstlerkolleginnen und -Kollegen nicht gebrauchen.
Mein Getue in der Öffentlichkeit sei geradezu geschäftsschädigend, für die Kunstfreiheit, die der Verein gegenüber der Öffendlichkeit vertritt.
Also verpiss dich!

In unserem Land ist wahrhaftig längst nicht alles in Ordnung. Behörden und
Politik dienen schon lange nicht mehr vorwiegend dem Zweck, das Gemeinwesen zu
organisieren. Vielmehr haben sie sich den Staat weitgehend zur Beute gemacht,
reglementieren, gängeln und kassieren. Das ist die eine Seite. Auf der anderen
Seite ist es aber immer wieder möglich, den staatlichen Moloch mit seinen eigenen
Waffen zu schlagen. Hartnäckigkeit, gute Argumente, Rechtsmittel und das alles
überzeugend vermittelt, wirken oft Wunder.
In meinem Fall hat der Wunderglaube, an Rechtsmittel oder an Gerechtigkeit, 30 lange Jahre lang gedauert, ich meiner Hartnäckigkeit, für den Erhalt der Kunstfreiheit zu kämpfen, beschimpft, beleidigt und gedemütigt wurde.
Irgendwann 1997 ist es auch dem Bundesverwaltungsgericht aufgegangen. Das an der Kunstfreiheitsgarantie doch mehr dran ist, als aus dem Handgelenk heraus behaupten zu dürfen; dass es der Kunst nicht erlaubt sein kann, sich zu jeder Zeit, in jeder Art und Weise in den Fußgängerzonen, straßenrechtlich, betätigen zu dürfen.

Also wird das Urteil von 1980 --- 1997 zu Gunsten des „doch dürfen“ korrigiert.

Ehe hier ein Relativierungskünstler mit mathematischen Kenntnissen wieder behauptet: von 1981 bis 1997 sei ich nur 16 Jahre lang einem Vorbehalt zur Kunstfreiheit ausgesetzt gewesen, der irrt. Denn zugerechnet werden muss der Vorgang aus dem Ausgangsverfahren, die permanente Entscheidungsverzögerung für und auf den Instanzenweg von 1968 an, bis eben hin zu der verhängnisvollen Absolution eines Bundesgericht 1981. der Kunst in einer Fußgängerzone generell keine Kunstfreiheit erlaubt sein darf.

Heute propagiert der Verursacher die Stadt-Köln „To Again of the Road“ und heißt jeden Straßenkünstler Willkommen der in ihren Fußgängerzonen mit Kunst kommunizieren möchte.

Inzwischen bin ich Rentner, und habe auch keinen Bock mehr darauf, meine Künstlertätigkeit durch Unterhaltungskunst in den Fußgängerzonen finanzieren können zu müssen.
Ich hätte es im Rahmen der Künstlerförderung gerne etwas ruhiger, so mit finanzierbaren Arbeitsraum. Hier aber wohne ich jetzt in Düsseldorf, und da behauptet das Kulturamt: Was haben wir mit den Schwierigkeiten zu tun, die du mit der Stadtbehörde Köln gehabt hast. Oder warum du ohne eigene Schuld auch noch durch Düsseldorfer Behörden in Armut geraten bist.
Verpiss dich!

Geschrieben von dem Betroffenen:
Günther Rupp --- Asucher@gmx.de

Wie können sie Helfen? Voten sie für mich bei den Stadtbehörden Düsseldorf:
http://www.duesseldorf.de/thema/thema030.shtml

Mir sozialethische Hilfe zur Kunstausübung zu leisten. Möglichkeiten gibt es durchaus, die werden mir aber seit 1981 vom Kulturamt deselektiert.
Niemand kann sagen von nichts, nichts gewusst zu haben.
Danke. Wenn sie helfen, den Gedankenlosen Sesselpupser mal nachzuheizen.











rupp

Verstoß melden



1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
guest123-780
Status:
Beginner
(95 Beiträge, 3x hilfreich)

PS. In den bisherigen Reaktionen fällt auf, dass es wenig Verständnis dafür gibt was hier, wie zu Voten sei ?
In dem Link zur Düsseldorfer Stadtseite. Findet ihr Adressen von Oberbürgermeister, den Fraktionen der Parteien, Kulturamt, bis hin zu Ombuts-Frau/Mann, denen könnt ihr Schreiben: Was das soll, das ein Bürger der Stadt Düsseldorf, sich bis ins ferne Amerika beschweren muß. Nur weil Ihr auf eueren beamteten Ohren sitzt. Oder so etwas in der Art.
Vielleicht hilft die Anteilnahme Fremder beim nächsten Anhören zur Künstlerhilfe weiter?
Denn von 90 Euro Rente und Beihilfe durch Sozialhilfe, Kann ich mir Farbe und Pinsel zur Arbeit abhungern,
dann aber nicht damit malen, weil mir das wesentliche ein Arbeitsraum fehlt.
Ein finanzierbarer Arbeitsraum oder ein Platz in den Stadtgeförderten Ateliers würde genügen.
Also Mailt mal flei?ig an die Stadtverwaltung Düsseldorf

An mich Vielleicht Rückantwort, was Du/Sie an wen gerichtet habt? Oder von der Stadt an Ausflüchten Formuliert wurde.
Nochmal Danke.

rupp

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

Jannis Geike Nicolas Reiser Felix Hoffmeyer
  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen