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Voten für einen Bekloppten.

15.2.2003 Thema abonnieren
 Von 
guest123-780
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Voten für einen Bekloppten.

Wieso Bekloppt ?
Kennen Sie das Gefühl, dass sie mit fast arroganter Überhebhlichkeit überzeugt sind, für das Richtige, immer auf der richtigenn Seite von Treu und Glauben zu sein. Dann aber feststellen müssen, dass sie für diese Naivität ( wie weiland Don Quichotte ) so richtig verarscht werden.

1933 in ein Nazisystem hineingeboren, wurde bereits, meine Kindheit (als unwertes Leben) traumatisiert, dadurch verwahrlost, auch noch meine Jugend bis zu meinem 21 Lebensjahr in ein Heim für schwererziehbare Nachkriegsjugend weggesperrt. Danach ohne jede Lebensorientierung
( so, jetzt bist du für die Demokratie Erwachsen genug, schau zu wie du klar kommst.) entlassen.
Dem entsprechend Naiv, hat meine Selbstfindung sehr lange gedauert, ich war bereits Dreißig, bis ich feststellte: Wie ich meine Anerkennung finden möchte. Wo ich mir in der Jugendzuchtanstalt, mit dem Bleistift, Fluchten in eine Anderwelt geschaffen habe, es besser und schöner zuging, als in einer Verwahranstalt für auffällig gewordene Jugendliche in der Nachkriegszeit.
Habe ich unbewußt etwas geübt, dass nunmehr auch mit Ölfarben machbar wird. Damit das Oelfarbenmalen auch richtig gelingt, besuche ich (die Volkshochschule) und diverse Seminare für OelMalerei. Ich bin mächtig stolz darauf, dass ich meinem autodidakten Talent und Fähigkeit auch noch Mitglied des Berufsverband-Bildender-Künstler werden darf, Wie naiv dieser Stolz ist, wird sich herausstellen, dass der Berufsverband, seinem elitär herausgehängten Künstlerschutz, nicht jedem gerecht werden möchte, mich, zur Verteidigung Art.5 Abs.3 GG . kalt der öffentlichen Gewalt ausliefert. Topic: Den Scheiß, den du da für die Kunstfreiheitsgarantie, gegen die Behörden und Gerichte Anzettels. Ist nicht unser Bier, und schadet nur der Geschäftsfähigkeit des BBK die Kunstfreiheitsgarantie auch noch den Kollegen und Kolleginnen sichern zu können. Also stör unsere Kreise nicht und verpiss dich dahin, wo du hergekommen bist, auf die Straße.
Gerade das will die Behörde und deutsche Gerichtsbarkeit bis hin zum Bundesverwaltungsgericht, ( über jedes Verhältnismäßige hinaus ) nicht zulassen. Das heißt, Die Behörden aus kommunalpolitischen Gründen keine Genehmigung für die Straßenkunst erteilen, Topic: Das Verkaufen von Bilder auf der Straße hat nichts mit der Kunstfreiheit zu tun, sei eine Gewerbeausübung, und dürfe über einen behördlichen Erlaubnisvorbehalt, jederzeit reglementiert oder auch verboten werden.
Und die demokratische Gerichtsbarkeit bis hin zum Bundesverwaltungsgericht stimmt zu, und labert etwas darüber: dass die straßenrechtliche Ordnungsgewalt, innerhalb der Verfassungsordnung immer höher zu werten sei; als Art.5 Abs.3 GG . Da kann es auch der Kunst nicht erlaubt sein, sich zu jeder Zeit, an den Ort, in jeder Art und Weise zu betätigen.
Und der Kommunal- und Landespolitiker NRW. fragt mich: Was habe ich, in Folge dieser Gerichtsentscheidung noch mit deiner Kunstfreiheitsgarantie am HUT?
Gerichtsbeschluß ist Gerichtsbeschluss, wenn dir die Behörde keinen Hilfe zur Selbsthilfe erlauben muss, damit du deiner sozialen und wirtschaftliche Künstlernot, deine Bilder auf der Straße verkaufen kannst, dann können wir die Kommunalbehörden auch nicht dazu zwingen.
Also verpiss dich und lass mich mit deiner privaten Kunstpolitik in Ruhe!
Über eine Verfassungsbeschwerde und Entscheidung (-1-BVR-183-81-) erreiche Ich zumindest eine Abmahnung an diese unsere Gerichtsbarkeit und Gesellschaftsordnung, aber die wird von den Macher dieser unserer Gesellschaftsordnung, nicht Anerkannt; Was will’ste uns da wieder für einen Scheiß erzählen, erklärt mir der Straßenverkehrsminister NRW. Der Petitionsausschuß NRW. Und die Gewerkschaft Kunst. In der Verfassungsrechtsentscheidung (-1-BVR-183-81-) wird nichts weiter erklärt, dass die Kunstfreiheit nicht gewährt werden muss, und der Behörde das Recht zufällt, eine Straßennutzung Erlaubnis oder Genehmigungspflichtig machen zu dürfen. Wie und wann immer sie es für richtig hält..
Tut uns Leid Herr Rupp. Hier etwas anderes rauslesen zu wollen, als die Prüfungskommission-Karlsruhe in die Entscheidung reininterpretiert hat, da sind sie für uns ein Spinner.
Mit der Zeit werden es aber mehr und mehr Straßenkünstler die Anspruch darauf nehmen, an einem Kommunikationsort, wie die Fußgängerzone, Erlaubnisfreie Kunst kommunizieren zu dürfen.
30 Jahre later, 1997 Muss der Senat Bundesverwaltungsgericht zugeben, dass auch Straßenkünstler, in einer Fußgängerzone, den selben gesellschaftspolitischen Freiheitsanspruch, haben, wie die Zeugen Jehovas auf die Religionsfreiheit. Auch, oder wenn dabei Bilder, bzw der Wachturm verkauft/vermittelt wird. Denn den Wachturm, oder selbstgemalte Bilder zu verkaufen, ist kein Gewerbe und kann deswegen auch nicht unter Erlaubnisvorbehalt einer Straßenbehörde gestellt werden.
30 Jahre war der Straßenkünstler Krank, jetzt darf er wieder, dem Grundgesetz sei dank!
Aber Der nächste Richterspruch, folgt sogleich: „....Ob in den 30 Jahren zuvor, die Kunstfreiheit der Straßenkünstler ebenso unter der Kunstfreiheitsgarantie beachtet werden musste, wie jetzt allgemeingültig geworden, würde es leider an
„öffentlichem Feststellungsinteresse“ fehlen.
Das heißt auf Deutsch: einen Schaden ist dir durch den behördlichen und gerichtlichen Vorbehalt nicht entstanden, denn Bilder, bzw. Kunst konnte Mann, auch woanders. In Galerien oder auf dem Trödelmarkt vermitteln.
erst wenn in Zukunft, das (vermitteln von Kunst) wieder verboten werden soll, könne man von Gerichtswegen, darüber nachdenken, ob damit nicht auch eine diskriminirierung oder Ehrverletzung ( der Kunstausübung ) gemeint sein kann..
Wenn ich jetzt nur erklären könnte, was ich hier eigentlich sagen wollte?

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
Rostu
Status:
Schüler
(255 Beiträge, 26x hilfreich)

Und sonst so?

Vielleicht macht der Dietl ja nen Film draus. Der soll ja ein Faible für dramatisch-traumatisierte Biographien haben.

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