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Vaterschaftsanerkennung nun doch unterschreiben ?

 Von 
Converse
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)
Vaterschaftsanerkennung nun doch unterschreiben ?

Liebe Community,

ich habe einen 3 jährigen Sohn, bin Student und gegenwärtig Leistungsunfähig.
Die Kindsmutter möchte seit geraumer Zeit dringend, dass ich auf dem Jugendamt die Vaterschaftsanerkennung unterschreibe. Als ich dies kurz nach der Geburt machen wollte lehnte sie noch ab.
Durch einen Vaterschaftstest ist erwiesen, dass ich der Vater bin. Das Verhältnis zwischen mir und der KM ist größtmöglichen Tiefpunkt angekommen.
Nun meine Frage: Warum drängt Sie plötzlich drauf, dass ich die Anerkennung unterschreibe ? Welche Vor- bzw Nachteile habe ich bzw Sie dabei ?

Gruß

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Mutter Jugendamt Frage Vaterschaft


5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
edy
Status:
Master
(4972 Beiträge, 2139x hilfreich)

Hallo,

Zitat (von Converse):
Durch einen Vaterschaftstest ist erwiesen, dass ich der Vater bin.

Wer hat den Test angeordnet? war es ein "amtlicher" Test?

edy

Signatur:Ein freundliches "Hallo" setzt sich auch in Foren immer mehr durch.
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#2
 Von 
smogman
Status:
Schüler
(226 Beiträge, 46x hilfreich)

Warum fragst du edy?

Wer schon einen privaten Test gemacht hat, kann sich ein gerichtliches Prozedere im Regelfall sparen. Auch wenn es kein gerichtliches DNA-Gutachten ist, reicht auch ein halbwegs professioneller Test im Regelfall als Nachweis der biologischen Vaterschaft aus.

Bedeutet am Ende: Wenn du die Vaterschaft nicht freiwillig anerkennst, kann dich die Mutter darauf verklagen mit mindestens hälftiger Tragung der Gerichtskosten. Die Vaterschaftsanerkennung auf dem Jugendamt kostet nichts und dort wirst du über entsprechende Rechtsfolgen belehrt....Unterhalt, Erbe, Umgang, usw. Warum wolltest du damals anerkennen und jetzt nicht mehr? Warum hast du die Mutter nicht verklagt?

Die Mutter hat eventuell Unterhatsvorschuss beantragt, aber eigentlich kann es dir auch egal sein, warum es passiert. Ich verstehe nicht, warum die Anerkennung von dir nicht gemacht wurde oder die Vaterschaft gar gerichtlich festgestellt wurde. Wie kann einem das selbst 3 Jahre lang egal sein? Aktuell hast du keinen Sohn, du bist maximal der Erzeuger eines 3-jährigen Kindes. Und das ist aus jeglicher Perspektive betrachtet ziemlich wertlos. ;-)

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#3
 Von 
Converse
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Der Test wurde gerichtlich veranlasst. Die Mutter bezieht Unterhaltvorschuss. Ist soll die Anerkennung auf dem Standesamt der Geburtsstadt unterschreiben. Ich wehre mich nicht dagegen, bin auch immer noch bereit dies zu unterschreiben. Nur ich bin etwas irritiert weshalb Sie jetzt plötzlich so drauf drängt. Es ist auch gerade einer Unterhaltsklage am laufen, die wohl zu meinen Gunsten ausgeht.
Wie erwähnt ich bin nur etwas stuzig weshalb sie darauf drängt.

Gruß

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#4
 Von 
smogman
Status:
Schüler
(226 Beiträge, 46x hilfreich)

Der Unterhaltsvorschuss drängt auf eine Feststellung der Vaterschaft, da sie Geld von dir zurückfordern werden. Die Vaterschaftsfeststellung gehört zu den mütterlichen Mitwirkungspflichten.

Wenn es bereits eine gerichtlich veranlasste Untersuchung gibt, dann wird die Vaterschaft allerdings regelmäßig durch dieses Verfahren festgestellt. Eine zeitgleiche Anerkennung macht nciht wirklich Sinn. Warum hast du dich überhaupt darauf verklagen lassen statt einfach schon vorher freiwillig anzuerkennen? Verstehe ich nicht.

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#5
 Von 
edy
Status:
Master
(4972 Beiträge, 2139x hilfreich)

Hallo,

Zitat (von smogman):
Warum fragst du edy?

Zitat (von smogman):
Wenn es bereits eine gerichtlich veranlasste Untersuchung gibt, dann wird die Vaterschaft allerdings regelmäßig durch dieses Verfahren festgestellt.

genau dass war mein Gedanke,

edy

Signatur:Ein freundliches "Hallo" setzt sich auch in Foren immer mehr durch.
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