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Enterbt Geschichte veröffentlichen

 Von 
geene
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Enterbt Geschichte veröffentlichen

Mein langjähriger Lebensgefährte wurde nach dem Tod der Mutter (der Tod der Mutter wurde erst sechs Wochen später durch das Amtsgericht mitgeteilt und hatte keinerlei Informationen weder vom Vater noch von seinem Bruder erhalten) enterbt. Da mich die Umstände und der ganze Sachverhalt sehr ärgern und mein Lebensgefährte dies überhaupt nicht verdient hat, habe ich dies niedergeschrieben. Können mir durch die Veröffentlichung dieser Geschichte - was alles belegt werden kann - juristische Nachteile entstehen (bzgl. Namen) oder fällt dies unter die sogenannte freie Meinungsäußerung.
Vielen Dank Geene

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Amtsgericht enterbt Mutter Pflichtteil


2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(32323 Beiträge, 10996x hilfreich)

Der Pflichtteil steht Deinem Lebensgefährten in jedem Fall zu.

Ob die Veröffentlichung der Geschichte anschließend doch noch Auswirkungen z.B. auf den Pflichtteilsanspruch hat, kann ich aber leider nicht beurteilen.

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#2
 Von 
peron30
Status:
Praktikant
(679 Beiträge, 80x hilfreich)

...wenn jeder seine Erbstreitigkeiten veröffentlichen würde....
"nach dem Tod enterbt"...so was gibts nicht.

Erstmal hat dein Freund ein volles Erbrecht bei "Mutti", da noch kein Testament bestand.
Dieses beträgt 25% des "Erbes".
Also angenommen die Eltern haben ein gemeinsames Sparbuch über 100 TEUR,
dann gehören 50 TEUR sowieso dem Vater, die anderen 50 TEUR sind das "Erbe". Hiervon bekommt Vati 50% (25 TEUR) und der Rest wird durch die Kinder geteilt (jeder 12,5 TEUR).

Wenn dein Freund danach von seinem Vater enterbt wurde, dann muss er das so hinnehmen, kann aber bei dessen Tod den Pflichtteil verlangen.
Unser Beispiel:
Vater hinterlässt 75 TEUR. Davon stehen deinem Freund 37,5 TEUR als gesetzlicher Erbteil zu. Ein Pflichtteil kann in Höhe von 50% diese Betrages (18,75 TEUR) eingeklagt werden.






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