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Erbpacht und Zwangsversteigerung

 Von 
sika0304
Status:
Schlichter
(7946 Beiträge, 2421x hilfreich)
Erbpacht und Zwangsversteigerung

Fakten: Mehrfamilienhaus auf Erbbaugrundstück, Wohnung ging in die Zwangsversteigerung, Erbbauzins ist in der Teilungserklärung ohne Erhöhung eingetragen und daher "rutscht" die jetzige Höhe (geregelt durch den Erbbaurechtsvertrag mit Steigerung) auf diesen ursprünglich - und sehr niedrigen - Betrag auf "Dauer" zurück. D.h., der jetztige Eigentümer wird in den nächsten Jahren nie eine Erhöhung zahlen müssen.
Hier die Frage: Wenn der Grundstücksbesitzer diese Wohnung ersteigert, kann er dann beim normalen Verkauf der Wohnung (als Eigentümer, nicht als Grundstücksbesitzer) den Erbbaurechtsvertrag wieder mit verkaufen und so tun, als wenn es nie eine Zwangsversteigerung gegeben hat und dadurch wieder in die Erhöhungen für den Erbbauzins für die Zukunft gelangen?

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verkaufen Wohnung Zwangsversteigerung


3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
sika0304
Status:
Schlichter
(7946 Beiträge, 2421x hilfreich)

Keiner unser "Profis" eine Idee? Ich weiß, diese Frage kommt sicher so selten vor, wie die Nadel im Heuhaufen. Was ist mit Vermutungen?

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#2
 Von 
guest123-2128
Status:
Bachelor
(3817 Beiträge, 1322x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#3
 Von 
sika0304
Status:
Schlichter
(7946 Beiträge, 2421x hilfreich)

Hallo Volker7,
aber glaubst du, ein "neuer" Eigentümer weiß, dass er aufgrund dieser Zwangsversteigerung den "kleinen" Betrag hätte? Die Verwaltung weiß ja Bescheid, dass in der Restlaufzeit für diese Wohnung keine Erhöhungen mehr gelten.
Der Grundstückseigentümer hat ja die Wohnung deswegen ersteigert, um sie zu verkaufen und die Wohnung dann wieder mit Erbbauzins + Erhöhungen zu verkaufen.

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