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Bemessung Lohnfortz Krankheit, abrechnung Stundenbasis

9.1.2006 Thema abonnieren
 Von 
webedecke
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Bemessung Lohnfortz Krankheit, abrechnung Stundenbasis

hallo,

ich habe ein voll versicherungspflichtiges beschäftigungsverhältnis (max. 3 tage die woche und max 20 stunden), es wird ein stundenheft geführt, gehalt ist stundenzahl * lohn je stunde,

ich habe 2 fragen

erste frage:
welches ist stundenzahl als basis für lohnfortzahlung im krankheitszahl, arbeitgeber will gar nicht zahlen, aber er muss, letzten monat hatte ich resturlaub von vorjahr + kaum gearbeitet = kaum stunden, stundenzahl schwankt je nach monat zwischen 15 und 20 stunden die woche, nehme ich jahresdurchschnitt vom vorjahr, der letzten 3 jahre oder denselben monat aus dem vorjahr, brächte da mal nen paragraphen


zweite frage
ich arbeite nur montag und donnerstag, bin jetzt von heute bis donnerstag krank geschrieben, nächsten montag muss ich nochmal zum arzt (=anderer arzt), brauche ich für den arbeitgeber auch krankschriebung für freitag, habe an dem tag selten gearbeitet und wäre auch nicht eingesetzt worden an dem tag, oder brauche ich nur für meine 2 tage, die meist dieselben sind


vielen dank und ein schönes forum, traurig das man so etwas überhaupt braucht, aber so ist das leben

webestuhl



-- Editiert von webedecke am 09.01.2006 09:55:53

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
venotis
Status:
Unparteiischer
(9555 Beiträge, 1995x hilfreich)

Hallo webestuhl, da suchst du dir in ner Suchmaschine das <font color=red>Entgeltfortzahlungsgesetz</font> und schaust dort in den §§ 3+4 nach.

Achtung! Dort steht unter anderem <font color=blue>'Wird ein Arbeitnehmer durch Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit an seiner Arbeitsleistung verhindert...'</font> Das heißt, dass dir nur für die Tage an denen du arbeiten würdest Entgeltfortzahlung zusteht.

Und ja, ich würde an deiner Stelle sicherheitshalber auch für den Freitag eine AU vorlegen, sonst könnte der Arbeitgeber - je nach Vertragsgestaltung - auch sagen 'Na dann soll der webestuhl eben am Freitag arbeiten, da ist er/sie ja nicht (mehr) AU.'

MfG

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#2
 Von 
webedecke
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Für den in § 3 Abs. 1 bezeichneten Zeitraum ist dem Arbeitnehmer das ihm bei der für ihn maßgebenden regelmäßigen Arbeitszeit zustehende Arbeitsentgelt fortzuzahlen.

Arbeitgeber sagt es wäre nichts zu tun und will nur 4 stunden für die 2 tage ansetzen

was sagt mir der paragraph, behaupten kann mein arbeitgeber viel, ich kann nichts nachweisen, soll ich nun jahresdurchschniutt verlagen oder z.b. januardurchschnitt der letzten 3 jahre?

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#3
 Von 
venotis
Status:
Unparteiischer
(9555 Beiträge, 1995x hilfreich)

Ist deine Stundenzahl pro Woche so dermaßen unterschiedlich?

Hast du vertraglich eine Mindeststundenzahl vereinbart?

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#4
 Von 
webedecke
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

es gibt keine Mindeststundenzahl, wenigste Stundenzahl im Monat war 57 Stunden und höchste etwa 90 Stunden im Monat, meist sinds so 75 Stunden im Monat

was soll ich jetzt ansetzen? vielen Dank!

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