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Zustellung der Räumungsklage nach Auszug, was tun?

11.1.2013 Thema abonnieren Zum Thema: Auszug Räumungsklage
 Von 
Klaus_66
Status:
Frischling
(36 Beiträge, 29x hilfreich)
Zustellung der Räumungsklage nach Auszug, was tun?

Hallo und guten Abend,

ich habe meine Wohnung fristgerecht zum 01.12. gekündigt. Zwischenzeitlich stellte sich heraus, daß ich in die geplante neue Wohnung nicht einziehen konnte. Ich fragte meinen Vermieter, ob er die Rücknahme der Kündigung akzeptiert. Dieses tat er nicht und räumte mir auch keine zusätzliche Räumungsfrist ein.

Der Vermieter drohte bereits vor dem 01.12. mit Räumungsklage. Ich sagte dem Vermieter, daß ich ja auf jeden Fall ausziehen werde, dieses aber aus mehreren Gründen nicht zum 01.12. schaffen werde.

Ich habe die Wohnung dann zum 30.12. geräumt. Nun erhielt ich am 09.01.13 die Räumungsklage.

Der Vermieter bekehrt die Rückgabe der Wohnung und ich soll die Kosten der Räumungsklage zahlen.

Ich hatte dem Vermieter zugesichert, daß ich die Wohnung auf jeden Fall räumen werde und eine Räumungsklage nicht notwendig ist. Ein Schaden ist dem Vermieter nicht entstanden, da ich die Miete ebenfalls für Dezember bezahlt habe.

Laut Aussage des Rechtsanwaltes des Vermieters, wird die Klage nicht zurückgezogen.

Wie kann ich mich dagegen wehren? Letztendlich habe ich erst von der Klage erfahren, als ich die Wohnung bereits geräumt hatte. Komme ich damit aus der Nummer raus?

Danke für Eure Anmerkungen.

Viele Grüße,
Klaus

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Auszug Räumungsklage


33 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anjuli123
Status:
Bachelor
(3595 Beiträge, 1336x hilfreich)

quote:
Ein Schaden ist dem Vermieter nicht entstanden, da ich die Miete ebenfalls für Dezember bezahlt habe.

Was wäre gewesen, wenn der VM einen Nachmieter gehabt hätte? Jedenfalls konnte er wegen dir keinen Nachmieter für eine Anschlußvermietung suchen, weil nicht klar war, wann du nun wirklich ausziehst. Zwar hast du es zum Ende Dezember versprochen, da du aber vorher schon deine eigene Kündigung ignoriert hast, gab es für den VM keine Gewähr, dass du dich diesmal dran hältst.

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#2
 Von 
hiphappy
Status:
Student
(2801 Beiträge, 1469x hilfreich)

Als Tip: jedes, aber auch wirklich jedes "wehren" wird zusätzliche Kosten verursachen.

Also sorg dafür,das die Klage als erledigt betrachtet wird, erkundige dich nach den Kosten und bezahle. Das wird am Billigsten.

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#3
 Von 
xxsirodxx
Status:
Student
(2284 Beiträge, 1183x hilfreich)

Erherbe Widerspruch mit der Begründung, dass die Wohnung
bereits zum 31.12. geräumt wurde.
Es war dem Vermieter durchaus möglich, die Klage wegen
Erledigung zurück zu ziehen.


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#4
 Von 
Klaus_66
Status:
Frischling
(36 Beiträge, 29x hilfreich)

Was ist mit § 93b Abs. 3 ZPO ?

* Der Mieter hatte keinen Nachmieter, das habe ich schriftlich. Wenn es so wäre, könnte er Schadenersatz fordern, dieses betrifft aber nicht die Räumungsklage.

* Daß ich ausziehen wollte, kann ich beweisen. Hatten den Strom, das Gas, das Telefon, die Hausratsversicherung bereits zum 30.11.12 gekündigt.

Viele Grüße,
Klaus

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#5
 Von 
Anjuli123
Status:
Bachelor
(3595 Beiträge, 1336x hilfreich)

quote:
Erherbe Widerspruch mit der Begründung, dass die Wohnung
bereits zum 31.12. geräumt wurde.
Es war dem Vermieter durchaus möglich, die Klage wegen
Erledigung zurück zu ziehen.

Du solltest wissen, wie lange es oftmals dauert zwischen Einreichung der Klage und Zustellung an den Beklagten. Die Klage kann durchaus für erledigt betrachtet werden, die bisher angelaufenen Kosten hat der Beklagte aber zu zahlen, denn er hat Grund für die Einreichung der Klage gegeben.

quote:
Daß ich ausziehen wollte, kann ich beweisen. Hatten den Strom, das Gas, das Telefon, die Hausratsversicherung bereits zum 30.11.12 gekündigt.

Was soll denn das für ein Beweis sein, wenn du trotzdem noch nen Monat dringeblieben bist? Und wieso kündigt man wegen Umzugs seine Hausratsversicherung? Üblicherweise paßt man sie nur an die neuen Gegebenheiten an. Und verstehe ich das richtig, dass du einen Monat lang keinen Strom, kein Gas etc. mehr hattest? Wie wird bei dir eigentlich geheizt.

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#6
 Von 
Klaus_66
Status:
Frischling
(36 Beiträge, 29x hilfreich)

Das Schreiben der Klage ist vom 11.12.12. Ich habe bereits am 23.11.12 das Umzugsunternehmen gebucht und bezahlt. Ich hatte beim Vermieter um Fristverlängerung gebeten, die ich nicht bekommen habe. Die Räumungsklage war reinste Willkür.

Weiß keiner was zu § 93b Abs. 3 ZPO ???

Natürlich kann man sich für einen Monat ein Hotelzimmer nehmen und die Sachen einlagern. Dafür habe ich aber kein Geld.

Letztendlich geht es doch um das Recht. Der Vermieter wollte die Wohnung zum 01.12.12 übergeben haben. Diesen Termin konnte ich nicht halten. Eine Räumungsklage führt aber in aller Regel erst nach mehreren Monaten zu einem Titel. Aus diesem Grund war die Klage völlig überzogen. Ich war sogar bereits aus der Wohnung ausgezogen, bevor mich die Klage überhaupt erreicht hatte.

Es gibt aber immer Menschen, die gerne die Gerichte beschäftigen und Anwälte, die Geld verdienen möchten.

Grüße,
Klaus

PS: Für die neue Wohnung gibt es bereits eine Hausrat, deshalb die Kündigung.Strom und Wasser werden nicht abgestellt.

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#7
 Von 
hiphappy
Status:
Student
(2801 Beiträge, 1469x hilfreich)

quote:
Letztendlich geht es doch um das Recht. Der Vermieter wollte die Wohnung zum 01.12.12 übergeben haben. Diesen Termin konnte ich nicht halten.

und die Konsequenz ist dann das Einreichen der Räumungsklage.

Der Vermieter muss sich von dir in keinster Weise hinhalten lassen. Weil wenn du dann den nächsten Monat wieder nicht ausgezogen wärst, wäre ja noch mehr Zeit verstrichen, in dem du sein Eigentum widerrechtlich nutzt.

quote:
Es gibt aber immer Menschen, die gerne die Gerichte beschäftigen und Anwälte, die Geld verdienen möchten.

Dafür sorgen regelmäßig Menschen, die sich nicht an das Recht halten. Das bist in diesem Fall DU: du hast den Kündigungstermin nicht eingehalten.



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#8
 Von 
Morcheeba
Status:
Lehrling
(1060 Beiträge, 141x hilfreich)

Übereinstimmende Erledigungserklärung, Du trägst die bisherigen Kosten. Mach es nicht schlimmer, als es schon ist.
Klagerücknahme ist für den VM finanziell uninteressant.

In einem Mietverhältnis, das über ca. 10 Jahre ging, ging ein einziges Mal wegen eines Bankfehlers meine Miete beim VM nicht ein. Er hat dann ohne jede Warnung und Erinnerung (wir wohnten im selben Haus) sofort geklagt. Als ich die Klage bekam, habe ich erst gemerkt, dass es den Bankfehler gab. Ich habe sofort nachgezahlt, die Klage wurde für erledigt erklärt und ich saß auf den Kosten. Ich hätte kontrollieren müssen, ob das Geld angewiesen wurde. Darauf, dass es wie immer klappt, darf ich mich nicht verlassen. Ob ich Regress bei der Bank hätte nehmen können, habe ich nicht überprüft. Dafür waren auch die Gerichtskosten angesichts des kleinen Streitwerts von einer Monatsmiete zu gering.
Dass das Verhältnis zum VM dann am A...sch war, muss nicht betont werden.



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#9
 Von 
mepeisen
Status:
Weiser
(17910 Beiträge, 11922x hilfreich)

Ich persönlich würde das als gar nicht so eindeutig sehen. Bestenfalls liegt hier widersprüchliches Verhalten vor. Aber der TE hat die Miete bezahlt. Bestenfalls hat der Vermieter Anspruch darauf, dass der Mietvertrag weitergeführt wird, dass deswegen eine neue Kündigung hätte ausgesprochen werden müssen mit Wahrung der entsprechenden Kündigungsfrist. Es gibt also bestenfalls einen Schadensersatzanspruch.

Grundlage für eine Räumungsklage sehe ich hier nicht. Wiederrechtliche Nutzung läge vor, wenn der TE nicht mehr gezahlt hätte oder nie einen Mietvertrag unterzeichnet hätte oder ein außerordentlicher Kündigungsgrund zugrunde lag oder dergleichen.

Ich würde hier schon einen Anwalt hinzuziehen, argumentieren dass sowieso der Rechtsgrund für die Klage weggefallen ist. Ich würde ausführen, dass mich keine Schuld trifft (also die Hintergründe benennen, weshalb es zu unerwarteten Umständen kam, so dass die neue Wohnung noch nicht bezugsfertig war). Ich würde argumentieren, dass die Miete bezahlt wurde, dass es ungerechtfertigte Härte wäre, der Räumungsklage stattzugeben, wenn auf von mir nicht verantworteten Umständen hin für einen Monat "auf der Strasse" gelandet wäre oder irgendeine Notunterkunft hätte gesucht wrden müssen.

Es ist unstrittig, dass der Rechtsgrund weggefallen ist. Die Klage ist also vollkommen überflüssig. Das bedeutet nicht, dass man gar nichts zahlt, aber das Gericht nun weiter damit zu beschäftien ist grober Unfug. Insofern ist auch, wenn denn überhaupt die Klage gerechtfertigt ist (hier zählt die Frage, ob sie im Dezember gerechtfertigt war, nicht was im Januar Sachlage ist), aufgrund der Schadensminderung eigentlich verpflichtend die Klage unverzüglich einzustellen.
Klagen, deren rechtsgrund weggefallen ist, nur anzustrengen damit Anwälte zusätzliche Kostenpunkte geltend machen dürfen, ist grober Mißbrauch des rechtssystems.

Hintergrund ist: Wenn die Klage verhandelt wird, wenn es ein urteil gibt, sind insbesondere die Anwaltskosten deutlich höher (Termingebühr usw.) als wenn sie einfach zurückgezogen wird und ggf. dem TE die bisher aufgelaufenen Kosten auferlegt werden.

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"Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt."

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#10
 Von 
Klaus_66
Status:
Frischling
(36 Beiträge, 29x hilfreich)

@ hiphappy

Ich glaube Du hast es nicht ganz verstanden. Ich hatte das Umzugsunternehmen bereits 18 Tage vorher bestellt, bevor das Schreiben der Klage verfaßt wurde. Wozu klagen, wenn eine Räumungsklage erst nach Monaten zum Tragen kommt und ich dann schon längst ausgezogen bin??

Im Überigen scheinst Du Dich mit Recht und Gesetz nicht so gut auszukennen:

§ 93b Kosten bei Räumungsklagen

(3) Erkennt der Beklagte den Anspruch auf Räumung von Wohnraum sofort an, wird ihm jedoch eine Räumungsfrist bewilligt, so kann das Gericht die Kosten ganz oder teilweise dem Kläger auferlegen, wenn der Beklagte bereits vor Erhebung der Klage unter Angabe von Gründen die Fortsetzung des Mietverhältnisses oder eine den Umständen nach angemessene Räumungsfrist vom Kläger vergeblich begehrt hatte.

Eine Räumungsfrist beträgt in der Regel zwischen 2 Monate und 1 Jahr. Selbst hierbei hätte ich mich noch im Rahmen des Gesetzes verhalten. Höchstfrist (§§ 721 Abs. 5 , 794 a Abs. 3 ZPO )

Ich glaube auch, daß es hier im Forum Regeln gibt und es nicht dazu gehört, andere zu beleidigen. Denke also einmal nach, bevor Du hier einen Text verfaßt.

Klaus

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#11
 Von 
Morcheeba
Status:
Lehrling
(1060 Beiträge, 141x hilfreich)

... Dir wurde aber doch keine Räumungsfrist gewährt. M. E. ist der § daher nicht anwendbar.

Rein menschlich finde ich die Reaktion Deines VM auch hart. Ich bin auch (eine kleine) VM und käme niemals auf so eine Idee. Aber rechtlich sieht es wohl anders an.



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#12
 Von 
mepeisen
Status:
Weiser
(17910 Beiträge, 11922x hilfreich)

quote:
Aber rechtlich sieht es wohl anders an.

So ganz falsch liegst du aber nicht. Der Vermieter muss schon vernünftig anmahnen. Ansonsten geht er mit einer Räumungsklage auch regelmäßig baden.
Die Frage ist, ob die mündlichen Androhungen schon implizit eine Anmahnung sind. Ob die 2-Monats-Frist hier gilt, wage ich ansonsten zu bezweifeln. Der Kündigungstermin stand und eine zeitnahe Räumung zu verlangen dürfte dann auch statthaft sein, zumindest, wenn es nicht (wie hier) äußere Einflüsse gab, die den Umzug verzögert haben.

manche führen Klagen nur zum Selbstzweck und weil sie denken, sie müssten irgendwas beweisen. Der Vermieter wird kaum was davon haben. Wenn er was davon haben will, muss er auf Ebene von Schadensersatz wegen Nicht-Einhalten von Fristen usw. klagen. Eine Räumungsklage ist das völlig falsche Mittel.
Der Anwalt sieht nur, dass er dabei was verdient. Ob am ende der Vermieter oder der Mieter seine Kostennote bezahlt, ist ihm doch völlig egal. So scheint es mir. Denn was soll das Gericht sagen "Ja, räumen Sie die Wohnung endlich, Herr Beklagter. Ach die ist schon geräumt? Schon seit Dezember? Warum sitzen wir dann hier, Herr Kläger? Ach, aus Prinzip? Und was ist, wenn ich aus Prinzip die Klage abweise, weil ich keinen Sinn drin sehe, über die Räumung einer Wohnung zu verhandeln, die längst geräumt ist?"

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"Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt."

-- Editiert mepeisen am 13.01.2013 01:16

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#13
 Von 
hiphappy
Status:
Student
(2801 Beiträge, 1469x hilfreich)

Hab ich was verpasst?
Wo habe ich denn jemanden beleidigt?

Wer sich hier nicht mit Recht auskennt, ist relativ offensichtlich:

die Beauftragung eines Umzugsunternehmens hintert den Vermieter sicherlich NICHT, sein Recht wahrzunehmen.
(so ein Termin lässt sich ja auch ohne große Probleme wieder absagen).
Und eine Räumungsfrist gab es auch nicht.
Das Mietverhältnis war beendet, und du bist nicht ausgezogen.

Wenn der Vermieter dich also raus haben willst (nachdem du nicht zum Termin ausgezogen bist) muss er Räumungsklage erheben.

Schadenersatzklage ist überhaupt nicht zielführend, er will dich ja raus haben, und nicht seinen Schaden ersetzt (wo er ja unabhängig davon immer noch Anspruch darauf hat; auch wenn er in diesem Fall wohl keinen weiteren Schaden nachweisen kann).

Ich kann die Reaktion des Vermieters auch verstehen. Im Zeitalter der Mietnomandie sollte man halt keine Zeit verlieren. Das mag aus deiner persönlichen Sicht völlig überzogen sein, ist aber neutral betrachtet der heute nötige Weg.

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#14
 Von 
Klaus_66
Status:
Frischling
(36 Beiträge, 29x hilfreich)

In 93b ZPO heißt es, … unter Angabe von Gründen die Fortsetzung des Mietverhältnisses oder eine den Umständen nach angemessene Räumungsfrist vom Kläger vergeblich begehrt hatte.

Ich hatte die Fortsetzung begehrt und als die abgelehnt wurde bat ich um eine Räumungsfrist.


Ich hatte wie gesagt nie geplant, länger in dieser Wohnung wohnen zu bleiben. Diese ist 1,5 h von meiner Arbeitsstelle entfernt. Ich hatte eine neue Wohnung gefunden und diese zum 01.12.12 angemietet und fristgerecht mein altes Mietverhältnis gekündigt. Der Vermieter bestätigte die Kündigung.

Nun wurde die neue Wohnung zwischenzeitlich verkauft und der neue Eigentümer wollte selbst drin wohnen. Sollte ich dann bereits mit dem neuen Eigentümer vor Gericht ziehen? Nein, danke! Ärgerlich ist es, daß ich eine Maklercourtage über 1.500 Euro für eine Wohnung bezahlt habe, in der ich nicht wohnen kann.

Für einen unangemessenen Preis hätte man auch die Wohnung zum 01.12.12 räumen können, ganz sicher. Ich hatte wie gesagt bereits 18 Tage vor der Verfassung der Räumungsklage ein Umzugsunternehmen gebucht und bezahlt. Es ging jetzt nur noch darum, wann der Mieter der zukünftigen Wohnung auszieht. Geplant war der 31.01.13. Da ich aber den Druck von meinem Vorvermieter hatte, wurde freundlicherweise die Wohnung schon früher frei.

Zu dem Punkt der Mietnormanden. Ein Mietnomade lebt auf Kosten des Mieters, weil er keine Miete zahlt. Bei mir hingegen hat der Vermieter sogar auf meine Kosten gelebt, weil dieser ständig die Nebenkosten manipuliert hat. Soll ich aber wegen 150 Euro im Jahr einen Rechtsstreit vom Zaun brechen? In bin froh, daß ich dort endlich raus bin. Aber der Vermieter will die Klage nicht zurückziehen. Meiner Ansicht nach, ist da von der menschlichen Seite etwas nicht ganz normal.

@hiphappy hat es immer noch nicht verstanden, daß ich bereits dem Vermieter gesagt hatte, daß ich ausziehen werde und eine Räumungsklage ihren Zweck verfehlt, da ich lange vor Erteilung eines Titels ausgezogen sein werde. So wie es im Übrigen auch eingetreten ist.

Grüße,
Klaus

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#15
 Von 
wirdwerden
Status:
Unsterblich
(23650 Beiträge, 9016x hilfreich)

Es geht doch nicht darum, was Du dem Vermieter gesagt hast, sondern darum, dass Du die von Dir selbst gesetzte Frist nicht eingehalten hast. Und eine allgemeine Absichtserklärung ist nun mal nicht verbindlich. Die Beauftragung eines Umzugsunternehmens kann man rückgängig machen, vieles andere auch. Alles nicht sicher. Dass Vermieter sich nicht endlos hinhalten lassen, das ist auch klar. Etwas anderes würde sich m.E. nur dann ergeben, wenn Du dem Vermieter nachweislich schriftlich gegeben hast, dass Du am ...... ausziehst. Ist das geschehen?

wirdwerden

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#16
 Von 
Karl-Heinz1234
Status:
Beginner
(88 Beiträge, 38x hilfreich)

Hallo Klaus
Du hast die Wohnung zu einem bestimmten Termin gekündigt.Daß das mit der anderen Wohnung nicht geklappt hat,muß dein Vermieter nicht interessieren.Punk.
Das Du die Miete weiter bezahlt hast ändert nichts an der Situation.
Wenn bei uns zB die Wohnung gekündigt wird,setze ich sie gleich wieder Freiwerden zum Aushang,binnen 2 Tage sind da 4-5 Interessenten da.Wie sollte ich da in so einen Fall reagieren?
Gruß

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#17
 Von 
Klaus_66
Status:
Frischling
(36 Beiträge, 29x hilfreich)

OK, wirdwerden meint, ich hätte ein Umzugsunternehmen angeheutet um meinen Vermieter zu täuschen, damit er keine Räumungsklage einreicht.

Wenn es Richter gibt die so denken, habe ich wirklich schlechte Karten. :???:

Ich sehe meinen Fall ebenso wie es auch mepeisen beschrieben hat.

Grüße,
Klaus




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#18
 Von 
mepeisen
Status:
Weiser
(17910 Beiträge, 11922x hilfreich)

quote:
Und eine Räumungsfrist gab es auch nicht.

Du solltest dich vorher informieren. einer Räumungsklage muss eine Fristsetzung vorausgehen. Die Räumung muss verlangt werden und auch vernünftig angemahnt werden. Sonst scheitern Räumungsklagen eigentlich immer. Diesen Fehler machen Vermieter fast immer.
Ob eine Fristsetzung und Anmahnung vorliegt, lässt sich anhand der Schilderung schwer feststellen. Aber vermutlich liegt dies nicht vor.
quote:
Im Zeitalter der Mietnomandie sollte man halt keine Zeit verlieren.
Du kapierst es nicht oder? Es wurde die Miete immer bezahlt und es liegt kein Fall vor, wie er von dir skizziert wird.

quote:
Ärgerlich ist es, daß ich eine Maklercourtage über 1.500 Euro für eine Wohnung bezahlt habe, in der ich nicht wohnen kann.

Begehre die Rückzahlung, denn der Makler hat dir keine Wohnung vermittelt.

Also nochmal zusammengefasst, wie ich es sehe: Sollte der Vermieter wirklich vernünftig eine Frist gesetzt haben und die Räumung angemahnt haben, dann ist die Klage wirklich so rechtens. Da kommt es wirklich auf die zeitliche Abfolge an. Und die Klage wurde verfasst als man noch nicht auszog. Inwieweit man sich auf §93b ZPO berufen kann, keine Ahnung, ausprobieren bzw. Anwalt fragen.

Ganz eindeutig muss die Klage zurückgezogen werden, weil der Rechtsgrund schon seit geraumer Zeit weggefallen ist. Dass der Vermieter das nicht tut, verstößt eindeutig gegen sämtliche Schadensminderungspflichten und das würde ich sogar als Mißbrauch des Rechtssystems sehen. Die Klage muss nicht verhandelt werden. Wenn sie zurückgezogen wird und die Kosten dem TE auferlegt werden ist das günstiger als sie komplett zu verhandeln.

Die Frage ist, wie man nun dagegen vorgeht. Selbst versuchen, das gericht von der Unzulässigkeit der Klage zu überzeugen, ich weiss nicht, ob das gut geht. Wenn die Gegenseite so darauf aus ist, die Klage durchzuziehen obwohl der Rechtsgrund weggefallen ist, nur um bei dir völlig sinnbefreit mehr Schaden anzurichten (Kostennoten der Anwaltskanzlei), ggf. weitere Gerichtskosten, sollte man evtl. einen eigenen Anwalt einschalten um genau über diese Argumentation (Schadensminderungspflicht, Wegfallen des rechtsgrundes) schonmal einen Großteil der Kosten wegzubekommen.
Dann bedeutet das zwar, dass der Vermieter am Ende auf einen Haufen Kosten sitzen bleibt aber selbst schuld kann ich da nur sagen.

Ob eine Räumungsklage das richtige Mittel ist, mag man moralisch diskutieren. Wenn sie gerechtfertigt war, gibt es aber letzlich eine rechtliche Verpflichtung, bei Wegfallen des Grundes dem Gericht genau das anzuzeigen. Damit bedeutet es ja nicht automatisch, dass man die Klage auf eigene Kosten zurückzieht. Im gegenteil: Man versucht die aufgelaufenen Kosten trotzdem dem Beklagten aufzuerlegen. Der gegnerische Anwalt sollte das wissen. Ich vermute wie gesagt, dass er nur soviel Entlohnung wie möglich rausholen will, schließlich verdient er an der Verhandlung selbst oder an Vergleichen auch nochmal kräftig.

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-- Editiert mepeisen am 13.01.2013 13:08

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#19
 Von 
galabaer
Status:
Praktikant
(686 Beiträge, 405x hilfreich)

quote:
OK, wirdwerden meint, ich hätte ein Umzugsunternehmen angeheutet um meinen Vermieter zu täuschen, damit er keine Räumungsklage einreicht.

Wieso sollte das denn ein Argument sein? Du sagst, du hast alle Verträge etc zum Ende Nov gekündigt und auch ein Unternehmen beauftragt. Aber trotzdem hast du die Wohnung nach dem eigentlichen Umzugstermin noch besetzt. Warum also sollte dein Vermieter davon ausgehen können, dass du den nächsten angekündigten Einzugstermin einhalten willst?

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#20
 Von 
Klaus_66
Status:
Frischling
(36 Beiträge, 29x hilfreich)

@galabaer

Ganz einfach, weil ich den Umzug bereits bezahlt hatte und wenn ich nicht umziehen würde, ich nur die Hälfte erstattet bekäme, AGB Umzugsunternehmen.

@mepeisen

Die Vermittlung der Wohnung ist bei Unterzeichnung zustande gekommen und somit wird auch die Courtage fällig. Ich war deswegen bereits beim Anwalt.

@alle

Ich habe die Wohnung noch besetzt, weil ich in die neue Wohnung noch nicht einziehen konnte, weil diese ebenfalls noch besetzt war. Natürlich gebe ich jedem hier im Forum Recht, daß ich auch in der Zwischenzeit ein Hotel hätte anmieten können oder Übergangsweise eine Zwischenlösung finden können. Dieses ist einfach eine Frage des Geldes oder nicht?

Ich erhoffe mir aber in diesem Forum einen Weg zu finden, wie ich nach Recht und Gesetz aus der Nummer herauskomme.

Angescheinet haben einige hier im Forum durchaus Verständnis für den Vermieter. Somit muß ich auch annehmen, daß es für Euch auch OK ist, wenn dieser bei den Nebenkosten betrügt und somit sind wir hier bereits beim Strafrecht. Der Vermieter setzte z.B. seine Beiträge für den Vermieterschutzbund über die Nebenkosten ab, seinen persönlichen Hausmüll und die allgemeinen Stromkosten und seine Grundsteuer durften die Mieter auch zahlen. Und es gibt noch vieles mehr zu berichten. Ich habe und hatte KEIN Interesse, länger in dieser Wohnung wohnen zu bleiben!!! Es darf mir wirklich jeder glauben schenken, daß ich die Wohnung nicht länger besetzen wollte.

Klaus



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#21
 Von 
mepeisen
Status:
Weiser
(17910 Beiträge, 11922x hilfreich)

quote:
Die Vermittlung der Wohnung ist bei Unterzeichnung zustande gekommen und somit wird auch die Courtage fällig. Ich war deswegen bereits beim Anwalt.

Wurde denn auch ein Mietvertrag unterzeichnet? Wenn ja, ist dieser zu erfüllen. wenn nicht war es keine erfolgreiche Vermittlung und die Courtage ist auch nicht fürs Nichts-Tun fällig.
Wenn der Verkauf bedingt, dass die Wohnung trotz Unterzeichnung eines Mietvertrags nicht bezogen werden konnte, dann muss einer der beiden Eigentümer einen Schadensersatz leisten. Wie gesagt: Mietverträge sind zu erfüllen.


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-- Editiert mepeisen am 13.01.2013 14:49

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#22
 Von 
Anjuli123
Status:
Bachelor
(3595 Beiträge, 1336x hilfreich)

quote:
OK, wirdwerden meint, ich hätte ein Umzugsunternehmen angeheutet um meinen Vermieter zu täuschen, damit er keine Räumungsklage einreicht.

Nein, das hat wirdwerden NICHT gesagt.

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#23
 Von 
Klaus_66
Status:
Frischling
(36 Beiträge, 29x hilfreich)

@mepeisen

mein Anwalt meinte, daß der Provisionsanspruch bereits zustande kommt, wenn ein Mietvertrag unterzeichnet wurde, was auch der Fall war. Sofern mich der neue Eigentümer nicht in seine Wohnung läßt, hat dieses nichts mit dem Provisionsanspruch des Maklers zu tun.

Mein Wohnrecht gerichtlich durchzusetzen liegt mir nicht und ich habe auf einen Einzug verzichtet.

Grüße
Klaus


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#24
 Von 
galabaer
Status:
Praktikant
(686 Beiträge, 405x hilfreich)

quote:
>Zustellung der Räumungsklage nach Auszug, was tun?
@galabaer

Ganz einfach, weil ich den Umzug bereits bezahlt hatte und wenn ich nicht umziehen würde, ich nur die Hälfte erstattet bekäme, AGB Umzugsunternehmen.


Und was hat das mit dem ganzen Problem zu tun? Nichts! Du hast die Wohnung gekündigt. Punkt!
Du musst zum Ablauf des Mietvertrages draußen sein. Punkt!
Du bist nicht draußen, also kann der Vermieter vollkomen zu Recht und nachvollziehbar Räumungsklage erheben. Schließlich kannst du ihm viel erzählen...

quote:

@alle

Ich habe die Wohnung noch besetzt, weil ich in die neue Wohnung noch nicht einziehen konnte, weil diese ebenfalls noch besetzt war. Natürlich gebe ich jedem hier im Forum Recht, daß ich auch in der Zwischenzeit ein Hotel hätte anmieten können oder Übergangsweise eine Zwischenlösung finden können. Dieses ist einfach eine Frage des Geldes oder nicht?


quote:

Ich erhoffe mir aber in diesem Forum einen Weg zu finden, wie ich nach Recht und Gesetz aus der Nummer herauskomme.

Zahlen! Du hast die Räumungsklage verschuldet, sieh es endlich ein. Du hättest ausziehen müssen, bist es aber nicht.

quote:

Angescheinet haben einige hier im Forum durchaus Verständnis für den Vermieter. Somit muß ich auch annehmen, daß es für Euch auch OK ist, wenn dieser bei den Nebenkosten betrügt und somit sind wir hier bereits beim Strafrecht.

blabla. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Abgesehen davon ist so eine Unterstellung eine absolute Unverschämtheit von dir, aber irgendwie nicht wirklich überraschend, so wie du dich hier als unschuldiges 'Opfer' der Räumungsklage darstellen willst, wo du doch zweifelsfrei der 'Täter' bist...

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#26
 Von 
Klaus_66
Status:
Frischling
(36 Beiträge, 29x hilfreich)

@Alle

Es sind ziemlich viele aggressive User im Netz unterwegs. Sehr schade, daß viele versuchen hier ihren Frust loszuwerden ohne die tatsächlichen Hintergründe genau zu kennen. Schließlich handelt es sich hierbei um ein Rechtsforum und genau darum sollte es auch gehen.

Es sollte nicht darum gehen Leute zu beschimpfen, sondern man sollte vortragen, daß z.B. eine Räumungsklage aus dem Grund vertretbar ist, weil der Vermieter davon ausgehen muß, daß es mein Bestreben ist, die Wohnung pa­ra­si­tär zu besetzen und meine Ankündigung die Wohnung zu räumen eine Lüge ist.

Für jeden der bisher schlechte Erfahrung mit seinen Mietern gemacht hat tut es mir Leid. Dieses als Grund zu nehmen auf andere rumzuhacken finde ich persönlich sehr arm.

Die Bewertungen für galabaer sprechen für sich!

Jedenfalls werde ich eines Tages meiner Tochter erzählen müssen, daß ihre Oma ihrem Vater nicht zugestanden hat, daß dieser auch nur 30 Tage länger als vereinbart in der Wohnung bleiben durfte. Und das ist dann nicht die rechtliche, sondern einmal die persönliche Geschichte des Falles.

Klaus




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#27
 Von 
mepeisen
Status:
Weiser
(17910 Beiträge, 11922x hilfreich)

quote:
was auch der Fall war.

Nun, wenn ein mietvertrag unterzeichnet war, dieser aber willkürlich nicht erfüllt wurde, muss einer der beiden Besitzer Schadensersatz zahlen, so einfach ist das. Wenn die Probleme mit dem Auszug darin begründet sind, dass du wegen der Aktion sogar ne neue Wohnung suchen musstest, müssten Sie dir sogar den Rechtsstreit mit deinem Ex-vermieter als Schadensersatz bezahlen.

Wieso weist dich dein Anwalt nicht darauf hin, hier hinsichtlich Schadensersatz gegen die beiden vorzugehen?

Ein Mietvertrag wurde unterzeichnet und dieser ist zu erfüllen. Egal obs verkauft wird oder nicht. Ein neuer Besitzer darf dir bei gültigem Mietvertrag nicht einfach die Wohnung kündigen, er muss den Mietvertrag zunächst zu gleichen Konditionen übernehmen und dann ggf. einen Weg für eine normale Kündigung finden.
Wieso unterzeichnet der Vorbesitzer mit dir einen Mietvertrag wenn er Tage danach die Immobilie verkauft? Einen Verkauf stellt man nicht in einem tag auf die Beine, das ist u.U. Monate geplant.

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#28
 Von 
Morcheeba
Status:
Lehrling
(1060 Beiträge, 141x hilfreich)

Deine Mutter klagt gegen Dich???

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#29
 Von 
galabaer
Status:
Praktikant
(686 Beiträge, 405x hilfreich)

quote:
@Alle

Es sind ziemlich viele aggressive User im Netz unterwegs. Sehr schade, daß viele versuchen hier ihren Frust loszuwerden ohne die tatsächlichen Hintergründe genau zu kennen.


du erwartest also eine "richtige" Antwort, ohne wichtige (in deinen Augen) Hintergründe zu nennen? Gehts noch?

quote:

Es sollte nicht darum gehen Leute zu beschimpfen, sondern man sollte vortragen, daß z.B. eine Räumungsklage aus dem Grund vertretbar ist, weil der Vermieter davon ausgehen muß, daß es mein Bestreben ist, die Wohnung pa­ra­si­tär zu besetzen und meine Ankündigung die Wohnung zu räumen eine Lüge ist.

das wurde dir von Anfang an gesagt, du hast nur weiter geheult und wolltest es nicht einsehen

quote:

Für jeden der bisher schlechte Erfahrung mit seinen Mietern gemacht hat tut es mir Leid. Dieses als Grund zu nehmen auf andere rumzuhacken finde ich persönlich sehr arm.

Wer so uneinsichtig versucht, anderen die Schuld für die eigenen Fehler in die Schuhe zu schieben, darf sich nicht wundern...

quote:

Die Bewertungen für galabaer sprechen für sich!

rofl...gibt halt zu viele Leute wie dich, die nur das als Antwort haben wollen, was sie hören möchten...





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#30
 Von 
SueCologne
Status:
Lehrling
(1910 Beiträge, 348x hilfreich)


Ich finde schon, dass sich die Geschichte inzwischen etwas anders darstellt. Wenn ich in einer Wohnung wohne, die meiner Mutter gehört, würde ich auch anderweitigen Ärger aus dem Weg gehen, so wie er auf die Erfüllung des Mietvertrages verzichtet hat, weil der neue Eigentümer selbst einziehen wollte.
Wir kennen das Verhältnis nicht, aber mit einer Räumungsklage durch meine Mutter hätte ich auch nicht gerechnet. Klar, dass ich ich da nicht fristgerecht ausziehe und meine Klamotten zwischenlagere und ein Hotel anmiete, wenn ich meiner Mutter vorher die Situation erklärt habe. Tja, menschlich gesehen eine totale Fehlleistung.

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"MfG
Susanne

Das Gute gehört in die Mitte sprach der Teufel und setzte sich zwischen die Anwälte [Shakespeare (Heinrich IV, 6. Akt)]
"

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Vermieter droht mit Kündigung?
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