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Wohnung vermieten aber trotzdem selbst bewohnen?

3.1.2014 Thema abonnieren Zum Thema: Wohnung
 Von 
habersack45
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Wohnung vermieten aber trotzdem selbst bewohnen?

Hallo zusammen,

ich bin neu hier, deshalb bin ich nicht ganz sicher ob ich im richtigen Forum bin.

Ich schildere mal kurz meine Situation. Ich habe eine Eigentumswohnung auf meinen Namen gekauft mit dem Ziel, dass meine Eltern dort wohnen, was nun jedoch nicht mehr geht. Wäre es möglich diese Wohnung dann trotzdem weiter an meine Eltern zu vermieten, dass die Eltern die Miete bezahlen und ich versteuere. Da die Eltern die Wohnung aber nicht nutzen, wird diese ihrer Tochter (mir) überlassen, dass ich selbst in der vermieteten Wohnung wohne? Oder geht das nicht? Würden Abschreibungen und co vom Finanzamt sofort abgelehnt werden?

Danke,

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-- Editiert von Moderator am 03.01.2014 02:59

-- Thema wurde verschoben am 03.01.2014 02:59

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben 19 weitere Fragen zum Thema
Wohnung


6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
muemmel
Status:
Unsterblich
(22080 Beiträge, 11731x hilfreich)

Und was soll da jetzt der Vorteil sein? Daß Sie Steuern zahlen, die Sie nicht zahlen müßten, wenn Sie da offiziell selbst wohnten? So schön kann doch Steuern zahlen gar nicht sein...

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" Lebenslänglich sind NICHT 25 Jahre!"

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#2
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(28756 Beiträge, 8800x hilfreich)

Es sollen wohl steuerliche Verluste geltend gemacht werden und somit Steuern gespart werden. So einer Gestaltung steht aber der § 42 AO entgegen.

Außerdem müsste zur steuerlichen Anerkennung von Verlusten eine Gewinnerzielungsabsicht bestehen, die hier wohl auch nicht vorhanden ist.

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#3
 Von 
hiphappy
Status:
Student
(2753 Beiträge, 1456x hilfreich)

Mal davon abgesehen ist es schlicht und einfach Betrug.

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#4
 Von 
muemmel
Status:
Unsterblich
(22080 Beiträge, 11731x hilfreich)

Na ja - der TE verschafft sich doch aber keinen Vermögensvorteil. Insofern könnte man allenfalls Betrug zugunsten des Finanzamtes annehmen, denn die Einnahmen aus der Vermietung würden ja die Abschreibungen übersteigen und so müßte der TE Steuern zahlen.

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" Lebenslänglich sind NICHT 25 Jahre!"

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#5
 Von 
Mahnman
Status:
Junior-Partner
(5960 Beiträge, 1165x hilfreich)

Doch tut er wohl. Ich habe nichts davon gelesen, dass ein Überschuss erzielt wird. Würde einer entstehen, wäre wohl das Interesse des TE an dieser Lösung nicht überragend.
Ich gehe davon aus, dass ein Verlust entsteht, der sich beim TE steuermindernd auswirkt. ;)

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#6
 Von 
muemmel
Status:
Unsterblich
(22080 Beiträge, 11731x hilfreich)

Ich gehe davon aus, dass ein Verlust entsteht, der sich beim TE steuermindernd auswirkt. Das würde zumindest Sinn machen...

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" Lebenslänglich sind NICHT 25 Jahre!"

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