Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
480.015
Registrierte
Nutzer

Wiedereinsetzung in vorhergehenden Stand?

5.1.2005 Thema abonnieren
 Von 
Dey
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Wiedereinsetzung in vorhergehenden Stand?

Hallo!
Ich habe bei einem Vermieter aus einem Mietverhältnis von 04/2000 bis 11/2001 Schulden. Der Vermieter hat die Schulden per VB tituliert und später auch die Vollstreckung betrieben. Ein Teil der Schulden wurde per Kaution beglichen, auf den restlichen Betrag wurden bis heute regelmäßig Raten gezahlt.

Der Vermieter hatte es aber bisher unterlassen, mir eine BK/NK-Abrechnung - trotz vielfacher Mahnungen - zuzustellen. Diese habe ich in der vergangenen Woche erhalten.

Daraus ergibt sich nun, dass ein nicht unerhebliches Guthaben besteht. Außerdem ergibt sich aus der Abrechnung, dass die Abrechnung dem Vermieter schon vor Titulierung des VB bzw. später des PfÜB bekannt war und er dieses Guthaben jedoch nicht angerechnet hat. Vielmehr sind beide Beschlüsse in voller Schuldenhöhe ergangen.

Ich konnte von dem Guthaben nichts wissen. Ist es jetzt noch möglich (VB aus 2002 und PfÜB aus 2003) gegen diese vorzugehen und Wiedereinsetzung zu beantragen? Immerhin hat der Vermieter die Guthaben wissentlich nicht abgezogen.

LG Dey

Verstoß melden



3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Jogibear
Status:
Student
(2659 Beiträge, 645x hilfreich)

da Sie gegen den Mahnbescheid keine Einspruch eingelegt haben wurde er rechtskräftig und vollstreckbar.

Unter der Vorrarussetzung das beide einverstanden sind, kann man eine Aufrechnung/Verrechnung machen.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#2
 Von 
Dey
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Ja und was heißt das?
Habe ich gegen die Beschlüsse überhaupt kein Rechtsmittel, obwohl ich erst jetzt die Möglichkeit hatte festzustellen, dass der Gläubiger wissentlich falsche Angaben gemacht hat?

Es ist doch hier so, dass ich die Frist zum Einspruch überhaupt nicht einhalten konnte, da mir die Gründe für den Einspruch erst jetzt bekannt sind.

LG Dey

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#3
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(28829 Beiträge, 8835x hilfreich)

Leider hast Du keine Rechtsmittel.

Daneben kann ich Deiner Ansicht nicht ganz folgen, dass der Vermieter wissentlich falsche Angaben gemacht hat.

quote:
Immerhin hat der Vermieter die Guthaben wissentlich nicht abgezogen.

Das muss er auch nicht.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

Jannis Geike Denise Gutzeit Nicolas Reiser Felix Hoffmeyer Richard Claas
Ja, jetzt Anwalt dazuholen