Wie ist das mit dem Samstag beim Urlaub?

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Die meisten Arbeitnehmer arbeiten nur noch fünf Mal die Woche. Samstag und Sonntag haben sie frei. Wie wirkt sich dies auf den Urlaub aus?

Nach dem Bundesurlaubsgesetz beträgt der Mindesturlaub eines Arbeitnehmers 24 Werktage. Ursprünglich wurde auch am Samstag, also 6 Tage in der Woche gearbeitet. Das Gesetz gewährte also 4 Wochen Urlaub.

Dies ändert sich nicht durch die geringen Arbeitstage in der Woche. Denn Urlaub bedeutet Freistellung von der Verpflichtung zu arbeiten. Wenn man aber am Samstag gar nicht arbeiten muss, kann man an diesem Tag auch nicht Urlaub bekommen. Wie im Gesetz genannte Dauer des Urlaubs wird durch die ursprünglichen 6 Werktage in der Woche geteilt und mit der tatsächlichen Anzahl der Arbeitstage multipliziert, an denen in der Woche eine Arbeitsverpflichtung besteht.

Wenn daher ein Arbeitnehmer die gesetzlich bestimmten 24 Urlaubstage zustehen und er Samstag und Sonntag nicht arbeitet, ergibt sich die Rechnung 24 : 6 x 5 als 20 Urlaubstage = 4 Wochen.

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