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Werde vom Inkasso Büro um mehr als 100 Euro ver...... / abgezockt

12.1.2018 Thema abonnieren Zum Thema: Inkasso Euro
 Von 
mikoel
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Werde vom Inkasso Büro um mehr als 100 Euro ver...... / abgezockt

Vorgeschichte :
01/17 Hatte eine Kontopfändung eines Inkasso Büros
01/17 Ratenzahlung vereinbart 20 Euro monatlich
12/17 Ratenzahlung geplatzt da Konto nicht gedeckt war

Nun zum Problem
01/18 Konto wieder gepfändet

habe sie gefragt wie hoch die Restforderung ist diese sagten mit ca. 365 Euro
daraufhin wollte ich einen Neuen Ratenplan machen
und ich sollte die 20 Euro für 12/17 und die 20 Euro für 01/18 erst mal bezahlen
daraufhin habe ich bei der Bank alles veranlasst

Jedoch konnte ich Taggleich den gesamten Restbetrag auftreiben und habe
bei meiner Bank gesagt die sollen den ganzen Betrag anweisen
diese sagten sie müßten erst ne Bestätigung des Inkasso Büro abwarten das sollte aber schnell gehen
das habe ich auch Taggleich dem Inkasso Büro mitgeteilt

Daraufhin hatte ich folgende abbuchungen
1. die 40 Euro ( also 2x20 )
2. 467,00 Pfändung ( da ja der neue Ratenplan mit 81 Euro zu buche schlagen würde )

ich da angerufen und gefragt was mit den immerhin 140 Euro zuviel bezahlten betrag sei
da hat die dame am Telefon gesagt das müßte ich schriftlich einreichen und dann wird das erst mal
geprüft !

Was kann ich jetzt machen ?


-- Editiert von Moderator am 12.01.2018 13:58

-- Thema wurde verschoben am 12.01.2018 13:58

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Inkasso Euro


2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Xipolis
Status:
Lehrling
(1744 Beiträge, 769x hilfreich)

Wenn ausreichend Guthaben/Bonität auf dem Girokonto ist, sollte Deine Bank diesen Betrag separieren und damit kannst Du über das Girokonto und alles andere bei dieser Bank wieder ganz normal arbeiten. Das jedenfalls ist die normale und übliche vorgehensweise (zu einer Sperre kommt es nur, wenn das Guthaben nicht ausreicht).

Beginnend ab Eingang der Pfändung hast Du genau vier Wochen Zeit zu handeln (danach wird abgeführt). Jedenfalls kann das Inkassounternehmen nur soviel Pfänden, wie der Beschluss und der damit verbundene Titel hergibt.

Das hier eine Einigungsgebühr entstanden ist, sehe ich nach Deiner Schilderung nicht. Allerdings lassen sich unberechtigte Kosten, die hier zusätzlich mit beigetrieben werden sollen nur im Rahmen einer Vollstreckungsabwehrklage bei dem Gericht, dass den Titel abgefasst hat. Beim Abfassen der Schrift unterstützt Dich vormal zwar die Rechtsantragstelle des Gerichts, allerdings empfehle ich Dir dennoch Rechtsanwaltliche Unterstützung, da diese Verfahren komplexer sein können.

Konkreter Rat ist nach meiner Einschätzung nicht möglich, da ich weder den Titel, noch den PfÜB, noch die aktuelle Forderungsaufstellung kenne.

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#2
 Von 
mepeisen
Status:
Heiliger
(20186 Beiträge, 13728x hilfreich)

Zitat:
Konkreter Rat ist nach meiner Einschätzung nicht möglich, da ich weder den Titel, noch den PfÜB, noch die aktuelle Forderungsaufstellung kenne.

Und deswegen würde ich beim Inkasso schriftlich eine detaillierte Forderungsaufstellung in Form eines Kontoauszuges anfordern. Sobald die eintrifft, dann genau prüfen ob alle Zahlungen drauf sind und ggf. hier nochmal melden.

Hast du schriftlich bestätigt, dass du die Rateneinigungsgebühr bezahlst? Also wirklich dafür unterschrieben?

-- Editiert von mepeisen am 12.01.2018 16:34

Signatur:Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt.
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