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Vodafone-vorzeitige Kündigung Ausgleichszahlung

6.1.2013 Thema abonnieren Zum Thema: Kündigung
 Von 
Calypso123
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Vodafone-vorzeitige Kündigung Ausgleichszahlung

Liebe Forengemeinde,

ich habe im August meinen Vodafonevertrag vorzeitig gekündigt, da ich aus einer eigenen Wohnung in eine bereits bestehende WOhngemeinschaft mit DSL-Anschluss gezogen bin. Nach wenigen Tagen habe ich die Kündigungsbestätigung bekommen und darin stand, dass ich bei Angabe des Kündigungsgrundes die entsprechenden Nachweise zuschicken soll. Zwei Tage später rief mich ein Herr von Vodafone an und fragte warum ich kündige, darauf meinte ich dass ich in eine WG mit bereits bestehendem DSL/Festnetz (Fremdanbieter) zuziehe, daraufhin meinte er ich soll ihnen eine Umzugsbescheinigung und den DSL_Vertrag vom Femdanbieter zuschicken und damit sei die Sache dann in der Regel gegessen. Das habe ich getan, jetzt habe ich im Dezember an meine ALTE (!) Adresse eine Rechnung für den letzten Zeitraum geschickt und da mein Nachsendeauftrag noch etwas dauert gleich noch eine Mahnung hinterher, dabei habe ich denen meine neue Adresse mitgeteilt. Ich habe also gestern angerufen und gefragt ob meine Überweisung denn nich angekommen wäre, woraufhin die DAme bei Vodafone meinte, dass ich noch eine Rechnung für eine Ausgleichszahlung von 100 Euro ausstünde und ich die Rechnung dazu in den nächsten Tagen zugeschickt bekomme. Ich habe ihr gesagt, dass es eine Frechheit ist, zwei MOnate nachdem ich umgezogen bin und alles mit Vodafone okay zu sein schien, denen auf einmal einfällt, dass sie doch noch 100 Euro haben wollen. Die Dame meinte ja sie weiss das müsse auf der Kündigung stehen, aber sie sei ja nicht schuld, dass ich umgezogen bin und ich muss das zahlen und dann noch 13 Euro Bankgebühr, weil sie versucht haben das Geld von meinem Konto abzubuchen, obwohl ich geschrieben hatte, dass ich mit eintreten der Kündigung die Abbuchung von meinem Konto unterssage. Ich habe zum 1.11. gekündigt, daher heisst das für mich, dass man nach dem 1.11. nichts mehr von meinem Konto abbuchen darf. Woraufhin die Dame von Vodafone meinte, nein erst wenn alle Rechnungen beglichen sind.

Nun meine Frage: Muss ich die 100 Euro Ausgleichszahlung zahlen, bzw. kann ich verlangen einen Teil erstattet zu bekommen, weil sie erst nach zwei MOnaten nach Vertragsende (1.11.) eine Ausgleichzahlung von mir verlangen, obwohl das hätte in der Kündigung stehen müssen oder in irgendeinem anderen SChreiben?

Vielen Dank in voraus für eure Antworten

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Kündigung


6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Tinnitus
Status:
Lehrling
(1409 Beiträge, 583x hilfreich)
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#2
 Von 
mepeisen
Status:
Weiser
(17809 Beiträge, 11883x hilfreich)

Das TKG (Sonderkündigung bei 3 Monaten Ausgleich) greift nur, wenn das am neuen Standort auch nicht angeboten werden kann. Wie lange war denn die normale restlaufzeit? Wann hättest du kündigen können wenn du nicht umgezogen wärst?

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"Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt."

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#3
 Von 
Calypso123
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich hätte zum 13.05.13 kündigen können

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-- Editiert Calypso123 am 06.01.2013 23:31

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#4
 Von 
Mr.Cool
Status:
Schlichter
(7002 Beiträge, 2916x hilfreich)

Dann will Vodafone vermutlich 50% der GG bis Ende der Laufzeit. Noch billiger als 100% der GG. Aber immer noch vom Verfahren unfair, da der Kunde nicht aufgeklärt wird.

Hat jemand schon mal in den aktuellen AGB nachgelesen? Ohne Vereinbarung ist die Berechnung eigentlich nicht statthaft.

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"Vernunft ist wichtiger als Paragraphen"

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#5
 Von 
mepeisen
Status:
Weiser
(17809 Beiträge, 11883x hilfreich)

In den AGB steht nichts zu den 50%. Was mir auffällt, wir haben hier nun zwei Themen in kurzer Zeit und jedesmal lässt sich Vodafone Umzugsbestätigung vom Amt usw. zuschicken, sagt es sei dann alles erledigt und erhebt einige Zeit später dann die Gebühren. Dass ist eher unstatthaft, erst so zu tun, als brauche man nur die Bestätigung und damit wäre es gut und dann noch Nachgebühren zu erheben. Egal ob sie berechtigt sind oder nicht.
Denn sollte Vodafone eine Aussage treffen, den Kunden kulanterweise ohne weitere Zahlung aus dem Vertrag zu lassen, ist die rechtlich bindend.

Das Problem wird hier wieder bei der Nachweisbarkeit liegen.

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"Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt."

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#6
 Von 
Mr.Cool
Status:
Schlichter
(7002 Beiträge, 2916x hilfreich)

Die Fälle häufen sich. Daher würde ich unbedingt eine derartige Rechnung reklamieren, eine Begründung mit AGB-Referenz verlangen und dann mal hier die Antwort posten.

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