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Verzichtserklärung

7.1.2010 Thema abonnieren
 Von 
sonne14
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 0x hilfreich)
Verzichtserklärung

Mein Schwager ist verstorben und hat eine kleine Summe für seine Ehefrau
hinterlassen. Testament liegt nicht vor. Meine Schwester wurde bei der Bank im Todesfall eingetragen. Nun soll sie trotzdem ein Erbschein holen. Die Kinder (2) Volljährig wollen das Geld nicht, da sie wissen, dass der Vater Aufgrund von Erkrankung nie eine Lebensversicherung bekommen hätte. Müssen nun alle drei zum Amtsgericht ? Die Kinder wollten sowas wie eine Verzichtserklärung abgeben.Gibs sowas?
Danke

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3 Antworten
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#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(28858 Beiträge, 8851x hilfreich)

quote:
Meine Schwester wurde bei der Bank im Todesfall eingetragen.

Welche Art von Eintragung ist denn damit gemeint? Wahrscheinlich handelt es sich nicht um eine Vollmacht über den Tod hinaus.

Es müssen wahrscheinlich alle einen Erbschein beantragen. Die Kinder sollten jedoch das Erbe nicht ausschlagen, da das nicht dazu führt, dass die Ehefrau Alleinerbin wird. In so einem Fall würdest u.a. Du dann Erbe werden.

Vielmehr sollten die Kinder das Erbe annehmen und dann ihrer Mutter durch Abschluss eines Erbauseinandersetzungsvertrages überlassen. Das kann dadurch erfolgen, dass alle dann zur Bank gehen und erklären, dass die Konten auf den Namen der Ehefrau weiter laufen sollen.

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#2
 Von 
sonne14
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 0x hilfreich)

Meine Schwester ist Kontoinhaber bzw. beide hatten die gleichen Rechte.
Die Bank will trotzdem den Erbschein. Z.B Ein mini Bausparvertrag, da steht in Todesfall der Name von meine Schwester, hat mein Schwager so gemacht.
Sie bekommt auch noch Geld von der Krankenkasse wieder (Härtefallreglung).
Die wollen auch den Erbschein. Steige da nicht mehr durch und meine Schwester
ist fix und fertig. Mein Schwager hat kein Testament gemacht, weil er dachte, so ist sie abgesichert.

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#3
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(28858 Beiträge, 8851x hilfreich)

quote:
Meine Schwester ist Kontoinhaber bzw. beide hatten die gleichen Rechte.

Ich nehme an, dass es sich um ein Oder-Konto handelt, also Deine Schwester allein verfügungsberechtigt war. Dann gilt das auch nach dem Tod ihres Mannes.

Das Umschreiben des Kontos auf den alleinigen Namen der Frau ist jedoch ohne die Vorlage eines Erbscheines nicht möglich. Das sollte aber kein akutes Problem sein.

Wenn aber ohnehin ein Erbschein für andere Zwecke benötigt wird, dann sollte der auch beantragt werden.


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-- Editiert am 08.01.2010 13:07

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