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Vaterschaftsfeststellungsklage kosten

9.1.2011 Thema abonnieren Zum Thema: Kosten
 Von 
guest-12313.01.2011 00:52:34
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)
Vaterschaftsfeststellungsklage kosten

Hallo gemeinsam,

wie sieht es aus, wenn der Vater zwecks Vaterschaftsfeststellung klagt, da die Mutter den Mann als KV nicht anerkennen möchte. Bei der Feststellung wird wahrscheinlich vom Gericht ein Test angeordnet. Wer trägt für dieses Verfahren die Kosten? Zudem kommen noch die Anwaltskosten des Antragstellers und der Gegenpartei zustande.

Im umgekehrten Fall wenn die Mutter klagt, trägt der Vater bei positiver Feststellung in der Regel die Kosten. Müsste in diesem Fall dann nicht die Mutter die kosten übernehmen?

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Kosten


3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
edy
Status:
Master
(4500 Beiträge, 1766x hilfreich)

Hallo dr_house,

Der Mann sagt ich bin der KV,die Frau sagt er ist es nicht
( hat sie denn einen anderen Mann als KV ) ?

Die Frau will es also herausfinden lassen durch einen
Test. M.E hier: wer bestellt der bezahlt.

Wenn er der nicht der Vater ist,dann muss er natürlich keinen Unterhalt für das Kind und mindestens die ersten
3 Jahre für die Mutter zahlen.

Im Umkehrschluss bedeutet das, sie bekommt keinen Unterhalt.
Sollte sie staatliche Unterstützung benötigen, muss sie
einen Vater angeben.

lg
edy


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#2
 Von 
guest-12313.01.2011 00:52:34
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Wenn ich richtig informiert bin ist wohl kein KV angegeben. Also in der Geburtsurkundes des Kindes "Vater unbekannt" oder so Ähnlich. Bei der "Zeugung" des Kindes lebten beide in einer eheähnlichen Gemeinschaft, so laut KV.
Natürlich kann er nie 100% sicher sein dass er der Vater ist, außer es wird durch einen Test bestätigt. Das Verhalten der Mutter ist in diesem Fall nichts anderes als Rache. Sie versucht es halt dem Vater schwer zu machen, er jedoch möchte natürlich seine Rechte wahr nehmen und wäre auch bereit Unterhaltszahlungen zu leisten.
Müsste bei einem solchen Verfahren die Mutter sämtliche Kosten übernhemen, das heißt sowohl Verfahrens- als auch Anwaltskosten beider Parteien?

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#3
 Von 
edy
Status:
Master
(4500 Beiträge, 1766x hilfreich)

Hallo dr_house,

Wenn ihm diese Gewissheit für die er ca.100 000€ an Unterhalt usw.bezahlen wird so bedeutend ist,dann empfehle ich ein Beratungsgespräch mit einem RA für Familienrecht.

Ich denke diese ca. 150-200€ sind dann gut angelegt.

Oder einfach mal "allgemein" beim JA nachfragen, denke
das JA wird für einen Test sorgen, weil dadurch ja ein
zahlender Vater festgestellt wird.

lg
edy



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