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Unterhalt nach Adoption

11.1.2005 Thema abonnieren Zum Thema: Unterhalt Adoption
 Von 
Gündia
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 1x hilfreich)
Unterhalt nach Adoption

Habe eine 17jährige Tochter aus erster Ehe für die ich jeden Monat Zahlen muß. Nun habe ich erfahren das meine Ex wieder geheiratet hat und ihr neuer meine Tochter adoptiert hat. Muß ich jetzt immer noch zahlen?
mfG gündia

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Unterhalt Adoption


11 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest123-22
Status:
Lehrling
(1851 Beiträge, 96x hilfreich)

Du hast gehört, der Neue Deiner Ex hätte Deine Tochter adoptiert?
Woher hast Du das denn?
Das geht nämlich nicht, ohne dass Du zuvor zugestimmt hast.

nachgefragt

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#2
 Von 
guest123-173
Status:
Schlichter
(7171 Beiträge, 873x hilfreich)

--- Posting wurde vom Admin editiert

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#3
 Von 
guest123-22
Status:
Lehrling
(1851 Beiträge, 96x hilfreich)

Ach, KM,
welcher Grund könnte denn für eine Adoption angegeben werden, ohne dass der Vater gefragt werden müsste?

nachgefragt

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#4
 Von 
Julla
Status:
Lehrling
(1749 Beiträge, 230x hilfreich)

Vielleicht hat das JA die Tochter selbst gefragt - ist ja schon 17 - und die Zustimmung des leiblichen Vaters nicht mehr angefordert. Mit 18 hätte sies ja eh schon ohne Zustimmung selbst anleiern können.
Ist aber im Prinzip egal - die Frage von Gündia ging um den Unterhalt.
Also, wenn deine Tochter wirklich adoptiert wurde, hast du nunmehr weder Rechte noch Pflichten deiner Tochter gegenüber. Das heißt, du mußt auch nicht mehr zahlen - du hast nämlich (rechtlich gesehen) keine Tochter mehr.
Erkundige dich also auf jeden Fall konkret nach der Adoption! Auf Hörensagen würd ich mich da nicht verlassen! Und lass dich ggf. beraten - einfach Unterhalt einstellen ist nämlich nicht erlaubt.
lg
Julchen


-----------------
"... und Erstens komt es anders als man(n) Zweitens Drittens denkt "

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#5
 Von 
guest123-22
Status:
Lehrling
(1851 Beiträge, 96x hilfreich)

so egal ist da nicht.
Ich denke nicht, dass ein Vater nicht zumindest informiert wird, wenn sein leibliches Kind adoptiert wird.
Wenn das so wäre, dann frage ich mich allmählich, warum wir uns Sorgen um die Rechtsstaatlichkeit der Türkei machen.....

nachgefragt

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#6
 Von 
TomH
Status:
Schüler
(243 Beiträge, 48x hilfreich)

Also, der leibliche Vater hätte nicht nur gefragt werden müssen - er hätte seine Zustimmung beim Notar beurkunden lassen müssen und wenn er nicht zustimmt, gäbe es u.U. ein Zustimmungsersetzungsverfahren.
Punkt 2.Eine Stiefkind-Adoption geht ja nun nicht gerade von jetzt auf dann und auf die Schnelle sondern läuft ähnlich wie wenn ein fremdes Kind adoptiert werden soll.
Punkt 3. Wäre tatsächlich ein Adoptionsantrag gestellt worden - die Unterhaltszahlung ruht ab dem Zeitpunkt, an dem die Unterlagen bei Gericht eingegangen sind. Also keine Unterhaltszahlung nicht erst nach Abschluß sondern schon von Beginn an des Adoptionsverfahrens.

Ex-Frau kontaktieren und nachfragen ist einfacher als sich schon vorher den Kopf (über ein Gerücht) zu zerbrechen.

Meint
TomH

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#7
 Von 
tapsi508
Status:
Frischling
(16 Beiträge, 2x hilfreich)

Hallo ...

kenne einen gleichen Fall,wo jetzt rauskam das die Kinder adoptiert wurden von einem neuen Mann und der leibliche Vater fasst vom Telefon kippte als er das erfuhr.Zudem zahlte er regelmäßig Unterhalt, daß auch noch ans Jugendamt.Es liegt im Standesamt der Kinder eine beklaubigte Urkunde vor , daß diese adoptiert wurden. Heute sind sie Erwachsen und wußten bis vor kurzem selbst nichts davon. Wollte den Geburtsnamen wieder annehmen und da kam es raus. Das Standesamt hat es bestätigt. Und der leibliche Vater wußte nichts und zahlte brav den Unterhalt. Verjährt eine Rückforderung irgendwann ? Vielleicht weiß jemand was darüber.

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#8
 Von 
guest-12310.04.2009 12:23:15
Status:
Schüler
(183 Beiträge, 17x hilfreich)

eine Adoption von der nicht einmal die kinder etwas wissen? Das soll in Deutschland möglich sein? *ich binerstaunt
Eine Adoption kann nur ohne Zustimmung erfolgen wenn das kind volljährig ab 18 beziehungsweise voll entscheidungskräftig ist...das ist es so weit ich informiert bin aber erst ab 21..weiß ich nicht genau aber mit 17 geht es nicht ohne Zustimmung des vaters.. Es sei denn eins der seltenen Fälle :ihm wurde das komplette vaterschaftsrecht entzogen...was bedeutet:er hat nur noch Pflichten aber absolut keine rechte mehr... doch diese Fälle sind so selten...
Wenn wirklich eine Adpotion ohne Zustimmung stattgefunden haben sollte so haben sich die ausstellenden behörden ebenfalls strafbar gemacht ... und eine Rückforderung ist da auf jeden Fall möglich. denn das wäre ja schon fast betrug: man stelle sich vor: Neuer mann adoptiert Kind welches dann theoretisch sein leibliches kind wäre..mit allen rechten und Pflichten, eigentlicher vater des Kindes zahlt brav, mama trennt sich vom neuem papa und kassiert mal schön doppelt....
unglaublich sowas

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#9
 Von 
wolle2207
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 9x hilfreich)

Ich glaube hier wurde Adoption mit dem Namensrecht verwechselt. Wenn KM wieder neu heiratet und will das ihr Kind nun den gleichen Namen trägt. Das findet man auch dann in der Standesamturkunde. Geht es hier wirklich um Adoption? Ohne Zustimmung, kann ich wirklich nicht glauben.

Viele Grüße

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#10
 Von 
tapsi508
Status:
Frischling
(16 Beiträge, 2x hilfreich)

laut standesamt aussage gehe die namensrücknahme nicht mehr , da der neue mann die kinder eidesstaatlich anerkannt hat. das müßte doch einer adoption gleichkommen. in der geburtsurkunde steht nun auch der name xxxxxxx als GEBURTSNAME und nicht mehr der eigentliche wahre geburtsname . zudem kommt noch das die exfrau sich von dem mann auch getrennt hat ... vielleicht hat sie dann doppelt kassiert ,sind noch am herausfinden.

danke bisher für die antworten

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#11
 Von 
guest-12310.04.2009 12:23:15
Status:
Schüler
(183 Beiträge, 17x hilfreich)

Hm wenn der geburtsname nicht verzeichnet ist handelt es sich da eher um eine Adoption....
siehste das meinte ich...sie kann doppelt kassieren... aber rein gesetzlich geht das nicht ohne Zustimmung ..von amtswegen schon nicht. da ist mal mächtig was falsch gelaufen

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