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Unregelmässige Unterhaltszahlung

6.1.2005 Thema abonnieren Zum Thema: Unterhaltszahlung
 Von 
miffy26
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)
Unregelmässige Unterhaltszahlung

Ich habe einen 3 1/2 jährigen Sohn und lebe von seinem Vater getrennt. Per Unterhaltstitel wurde ein Unterhalt festgelegt.
Seit ca. letztem Jahr August zahlt der Vater sehr unregelmässig und manchmal wochenlang gar nicht. Meine Anwältin ist der Meinung, dass ich immer nur Mahnungen an ihn senden könnte da er ja schliesslich auch wenn verspätet mal einen Unterhalt zahlt.
Den Vater hingegen interessiert es überhaupt nicht, wenn gemahnt wird. Er stellt sich hin und sagt er kann nicht zahlen. Alle 14 Tage kommt er her und verbringt das Wochenende mit unserem Sohn im Hotel da die Entfernung der Wohnorte zu weit auseinander liegen. An diesen WE unternimmt er allerhand. Er besucht diverse Freizeitparks geht in Schwimmbäder und unser Sohn wird reich beschenkt. Nun warte ich auf den Unterhalt von Dezember und vom Januar und nichts tut sich. Wer kann helfen und hat einen Rat was man noch unternehmen kann???

Vielen Dank Miffy26

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Unterhaltszahlung


24 Antworten
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#1
 Von 
guest123-173
Status:
Schlichter
(7171 Beiträge, 872x hilfreich)

--- Posting wurde vom Admin editiert

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#2
 Von 
miffy26
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo Kanalmeister,
also in dieser ganzen Sache sind schon etliche Gerichtsprozesse beendet worden, die der Vater meist angefangen hat. es ist ihm auferlegt worden vom Gericht das er im 14 tägigen Rythmus seinen Sohn sehen kann, ihn aber nicht mit an seinem Wohnort nehmen darf, da 1. einige massive Vorfälle vorliegen und 2. das Kind es nicht möchte. Das Verhältniss zwichen dem Kindesvater und mir liegt völlig brach. Keine Kommunikation oder ähnliches ist möglich.
Kurzum, wenn ein normaler Umgang und eine Basis da wäre, würde ich es zulassen das er das Kind mitnehmen kann zu sich nach Hause. Das er einen großen finanziellen Aufwand hat ist mir klar. Aber er kann nicht nur auf seine Rechte pochen und seine Pflichten nicht einhalten. Mich fragt auch keiner wie ich das Kind ernähre einkleide und den Beitrag für den Kika zahle.
Es geht nicht darum das unser Sohn beschenkt oder nicht beschenkt werden soll. Es geht darum, das der Unterhalt meinem Sohn zusteht und dazu dient einen Teil seiner Lebenserhaltungskosten zu decken. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und man kann es sich einfach machen sich als arme Kirchenmaus hinstellen ...
Ich kämpfe jediglich nur für meinen Sohn - nichts weiter.

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#3
 Von 
Nickyta
Status:
Schüler
(411 Beiträge, 13x hilfreich)

hm...reichliche Unternehmungen und viele Geschenke.....daß ist es ja nicht wirklich, was Kinder wollen. Klar lieben sie das, aber es erzieht sie nicht grad besonders gut, oder? Die Ansprüche werden ja auch höher. Mal in Ruhe Spiele spielen, toben.....das lieben Kinder letztenldich doch viel mehr, einfach, daß man sich die Zeit dafür nimmt.

Aber in einem Hotel gestaltet sich das natürlich unpersönlich und nicht so prickelnd, ich versteh schon, daß er dann mit dem Kind viel unternimmt.

Zunächst einmal hast Du nichts zuzulassen, was den Umgang anbetrifft-das entscheidest nicht Du alleine. Es ist auch sein Kind. Was verstehst Du unter massiven Vorfällen? Das relativiert sich ja nun von Sichtweise zu Sichtweise. Wenn er Euer Kind mißhandlet oder verprügelt -das wäre massiv-aber in solchen Fällen sprechen sich die Gerichte oder Jugendämter doch eher noch für einen betreuten Umgang aus, welcher oft in den Räumen des Jugendamtes stattfindet. Auch nicht grade prickelnd für die Kinder, aber zumindest nicht so kostenaufwendig. Und das wäre auch an seinem Wohnort möglich.

Wenn das Gericht ein 14tägiges Umgansgrecht festgelegt hat, so kann er diesen Umgang gestalten eigentlich, wie er möchte-zum Wohle des Kindes. Da kannst auch Du nichts machen. Reagiuert das Kind verstört oder zeigt Auffälligkeiten, sind Gespräche im Interesse des Kindes dringend nötig-sind diese gar nicht möglich,. versuche, daß evtl. das JA vermittelt und ein gemeisnames gespräch mit Euch führt.

Warum möchte Dein Kind nicht zum Vater?

Ist schwer, ohne nähere Hintergrundinfos mehr dazu zu sagen außer Allgemeines.

In jedem Fall würde ich immer den Umgang fördern und dem Kind den Vater erhalten, selbst wenn das Kind Verhaltensauffäigkeiten zeigt, würde ich versuchen, Lösungen zu finden.

Geschenke und viel Aktivitäten-das sind seine Sache, die muß er ja nicht machen-aber wenn er lange Strecken fährt und hohe Unkosten durch die Fahrerei hat-es besehen immer Wege von Kompromissen-z. B. könntest Du sagen, ziehe einen Betrag x vom Kindesunterhalt ab, dafür aber regelmäßig und betone dabei, daß es wichtig ist, daß die Beiden ihre Beziehung beibehalten und intensivieren.

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"Um Wunder zu erleben muss man an sie glauben"

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#4
 Von 
Nickyta
Status:
Schüler
(411 Beiträge, 13x hilfreich)

Und um mal aufs Sachliche zu kommen-mit einem Titel kannst Du natürlich eine Lohnpfändung erwirken. Es fragt sich aber, ob das so sinnvoll ist -er scheint ja gewillt zu zahlen-was sagt er denn, warum er nicht zahlen kann manchmal? Vielleicht fällt es ihm finanziell ja wirklich sehr schwer.

Mit einer Lohnpfändung etc. erwirkst Du nur noch mehr Krieg und STreit und evtl. letztendlich, daß er sich ganz zurückzieht, damit ist Deinem Kind auch nicht geholfen.

Solche Schritte würde ich mir zehnmal überlegen. Ich denke, Gespräche wären im Sinne des noch sehr kleinen Kindes doch mehr als ratsam.

Wenn er den Unterhalt nicht zahlen kann, so kannst Du Unterhaltsvorschuss beantragen.

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"Um Wunder zu erleben muss man an sie glauben"

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#5
 Von 
guest123-173
Status:
Schlichter
(7171 Beiträge, 872x hilfreich)

--- Posting wurde vom Admin editiert

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#6
 Von 
miffy26
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo Kanalmeister
ich möchte das Er seine Rechte wahrnehmen kann , sprich das er sein Kind sehen kann wenn er sich an seine Sachen hält aber ich erwarte von ihm auch das er seine Pflichten einhält . Sprich Unterhalt zahlt. Auch andere Mütter und Väter sind in finanziellen Engpässen und leisten Unterhalt.
Zu den massiven Vorfällen ist eins zu nennen Sex. Mißbrauch. Dieser führte schon zu besch. Umgängen sind aber aufgehoben worden weil mein Sohn beim Gutachter als nicht zeugenaussagefähig erklärt worden ist. ( vor einem halben Jahr) Die Staatsanwaltschaft stützt sich allein auf dieses Gutachten , der Kinderpsychologe, Kindergarten Jugendamt usw haben keine tiefere Bedeutung für Vater Staat. Und jedesmal die angst wenn mein kleiner Fort ist , es könnte wieder passieren.

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#7
 Von 
guest123-22
Status:
Lehrling
(1851 Beiträge, 96x hilfreich)

das sind schwere Vorwürfe, die du hier angibst.
Es erscheint mir (als Außenstehenden) merkwürdig, dass freier Umgang am Wohnort der Mutter festgelegt wurde und Umgang am Wohnort des Vaters nicht zugelassen wurde durch das Gericht.
Wenn das Gericht entschieden hat, dass die Vorwürfe stimmten, hätten es doch nicht 14tägig freien Umgang am Wohnort der Mutter genehmigen können, finde ich.

Wie hast du davon erfahren, was der Vater angeblich mit dem Kind angestellt hat?

Noch etwas: wenn mein Kind betroffen wäre, dann wäre meine größte Sorge: was tue ich, damit das Kind nicht mehr mit der Person in Kontakt kommt?
Dein Problem ist hier aber nur, dass der Vater nicht pünktlich zahlt.....

mir erscheint das sehr, sehr merkwürdig

Gruß,
nachgefragt

-- Editiert von nachgefragt am 06.01.2005 16:33:29

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#8
 Von 
Bucki
Status:
Beginner
(82 Beiträge, 1x hilfreich)

Ja, sehr merkwürdig.

Vermutlich kommt der Vater runter, da es kostspielig ist, hin und her zu fahren. Wenn er den Sohn mit zu sich nehmen würde und ihn wierder zurück begleitet, wäre das ja ein zusätzlich hoher finanzieller Aufwand.

Liebe Miffy 26,

du schreibst, dein Sohn bekommt viele Geschenke, der Vater geht mit ihm in Vergnügungsparks. Und jetzt? Du bist neidisch auf Dein eigenes Kind! Das ist schlimm und lässt tief blicken. Vermutlich fragst Du dein Kind aus, wo er war und was er bekommen hat und brodelst innerlich, weil der Vater ja so unregelmäßig zahlt. Dies ist eine Form der einfachen Gedankenstruktur. Mütter, die einigermaßen fit sind, freuen sich für ihr Kind. Denn so wie es sich anhört, haben die Beiden viel Spaß miteinander und der Vater hat viel für sein Kind übrig. Ich wünschen den Zweien, dass das so bleiben mag!

Bucki

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#9
 Von 
miffy26
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

Also das ist ja hoch interessant!! Es ist erstaunlich wie schnell sich Menschen Meinungen bilden können ohne genauer Hintergründe zu erfragen.
Das das Gericht die beschützten Umgänge aufheben musste liegt daran, das die Staatsanwaltschaft nicht am gleichen Ort ist wie das Amtsgericht. Das heißt der "Tatort" wenn es denn wirklich so gewesen ist liegt in einem völlig anderen Bezirk und somit ist auch eine andere Staatsanwaltschaft zuständig. Das Familiengericht ist für solche Sachen nicht zuständig. Daher kann es auch nur entscheiden aufgrund von Ergebnissen der Staatsanwaltschaft. Da weder die Aussagen vom Kindergarten, Kinderpsychologen der übrigens den verdacht ins Rollen brachte, noch Aussagen von mir über die massiven Verhaltensauffälligkeiten meines Sohnes noch anderer Bezugspersonen bei der bearbeitung des Falles großartig ins Gewicht zog, stützte sich alles auf ein Gutachten wo festgestellt werde sollte ob mein Sohn Zeugenaussagefähig ist. Dies scheiterte das heißt er ist zu klein für eine Befragung vor Gericht oder direkt beim Staatsanwalt. Aufgrund dessen stellte man das Verfahren ein. Wie sollte denn da das Familiengericht handeln?? Keine Handfesten beweise also auch keinen Täter. Und somit hat der Vater ein recht seinen Sohn regelmässig unbeschützt zu sehen. Jedesmal ist die Angst da, dass wirklich geschehen ist was vermutet wird. Und ich kann nicht wirklich viel machen. Ich denke keiner der so schlauen Antworter hier hat nur im geringsten eine Ahnung von dem was in einer Mutter vorgeht wenn man mit dieser Angst leben muß.!!!
Und das Interessante ist, das Kinderpsychologen, Jugendamt hinter mir stehen - nur die Entscheidung des gerichts liegt nicht in unseren Händen. Und auch bei Gericht passieren viele viele FEHLER!!
Es wurmt mich nicht wenn mein Sohn mit seinem Vater wirklich Spaß hat. Ich gönne es ihm, das er nach dem ganzen Streß auch schöne zeiten mit seinem Vater erleben kann. Der Vater fordert seine rechte ein, aber wenn ich es tue ist dies nicht ok?? Und es geht nicht um Kinderkram ob ein Spielzeug gekauft wird oder nicht. Also vorsichtig mit irgendwelchen Diagnosen ohne genaueres zu wissen. Das sind diejenigen die sich selbst an die eigene Nase fassen sollten!

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#10
 Von 
guest123-1663
Status:
Lehrling
(1571 Beiträge, 497x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#11
 Von 
Bucki
Status:
Beginner
(82 Beiträge, 1x hilfreich)

Liebe Miffy,


wenn das Jugendamt dermaßen hinter Dir stehen würde, hätte dein Mann keinen Umgang mehr respektive er hätte betreuten Umgang. Ich muss mir nicht an die eigene Nase fassen. Du solltest selbiges beherzigen. Im ersten Post wurde der Junge von seinem Vater noch reich beschenkt, jetzt ist es nur noch ein Spielzeug und "solcher Kinderkram". Aha! Wird der Junge also doch nicht so reich beschenkt. Und zu Deinem "Also vorsichtig mit irgendwelchen Diagnosen..." kann ich Dir liebe Miffy nur sagen, dass jeder ein Recht auf freie Meinugsäußerung hat, somit auch ich. Mit solchen Drohungen kannst Du vielleicht Leute in Deiner näheren Umgebeung einschüchtern, mir aber ringst Du mit dieser entlarvenden Äußerung nur ein müdes Lächeln ab. Und da Menschen wie Du immer das letzte Wort haben müssen, gebe ich Dir hiermit die Gelegenheit, bitte Dich aber um Verständnis dafür, dass ich in diesen Thread nicht mehr reinschaue.

Einen schönen Restabend
Bucki

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#12
 Von 
beccy313
Status:
Schüler
(384 Beiträge, 15x hilfreich)

hallo miffy,
wenn bei meinem kind auch nur der leiseste verdacht eines missbrauchs vom vater bestehen würde,dann würde ich mein kind diesem mann nicht mehr anvertrauen!
mich würde es noch interessieren auf welcher aussage sich der missbrauch stützt?
lg
beccy

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#13
 Von 
guest-12324.02.2010 17:51:15
Status:
Schüler
(231 Beiträge, 2x hilfreich)

Also,
ich kann die Sache mit dem Mißbrauch auch nicht glauben ..!!

Wieso , gibst Du dann noch dein Kind über Nacht mit dem Vater ins Hotel ab ??
Kann ich nicht nachvollziehen !!
Ich denke , es geht nur um die pünktliche Zahlung der Kohle !!
Wie lieder vielen Müttern....

Du solltest es schätzen , wenn er diese Entfernung , Hotel u.s.w auf sich nimmt um nen guten Draht zu seinen Sohn zu bekommen ...
und wenn real Mißbrauch vorliegen sollte, dann kümmere Dich, das das nicht wieder vorkommt ....sprich nur noch betreuten UMGANG !!!! ....
Und nicht uns so ne schwammige Geschichte auftischen !!!
Danke !!

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#14
 Von 
guest123-173
Status:
Schlichter
(7171 Beiträge, 872x hilfreich)

--- Posting wurde vom Admin editiert

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#15
 Von 
beccy313
Status:
Schüler
(384 Beiträge, 15x hilfreich)

@kanalmeister,
das kind ist 3,5 jahre!
und ich glaube nicht das sie sich noch einmal melden wird!
lg
beccy

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#16
 Von 
Nickyta
Status:
Schüler
(411 Beiträge, 13x hilfreich)

Kindesmißbrauch und dann wird noch lapidar der Umgang ohne Begleitung gewährt vom Gericht? Sorry, aber das glaub ich einfach nicht.

Zumal in der Eröffnung des Threads noch vom Geld und Geschenken etc. die Rede war....

Mag sein, daß ein Kinderpsychologe etwas vermutet hat-sprech ich Dir gar nicht ab-vielleicht interpretierst Du aber auch zuviel in alles hinein? Warum warst Du beim Kinderpsychologen? Nicht jede kleinste Auffälligkeit ist gleich ein Fall für den Psychologen-auch Psychologen sind-paradoxerweise-für Kinder immer eine zusätzliche Belastung, zumindest, wenn nicht wirklich was gravierendes ist.

Sorry, aber Du sprichst nur von Deinem Recht auf Unterhalt-in solche einem Fall sollte man doppelt wachsam sein und es entzieht sich mir jeglicher Logik, daß Du ihm das Kind dennoch mitgibst und sogar sagst, daß Du ja auch wünschst, daß der Umgang bleibt.

Bei solch einem Fall würd ich auf Unterhalt pfeifen zuerstmal-da wär es mir nur wichtig, mein Kind zu schützen.

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"Um Wunder zu erleben muss man an sie glauben"

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#17
 Von 
teufelin
Status:
Master
(4629 Beiträge, 201x hilfreich)

Dazu fällt mir nichts mehr ein - Ich bin entsetzt!!
Zusätzlich zum Gutachten, was den Umgang mit dem Vater angeht, hätte man unbedingt ein Erziehungsfähigkeitsgutachten über die Mutter einholen müssen. D.h.: wäre ich Richterin, hätten mir die Beiträge in diesem Thread schon gereicht und ich hätte - ohne Gutachten - der Mutter das Sorgerecht entzogen.
Leider steht dies aber nicht in meiner Macht.
Sorry aber was anderes fällt mir dazu nicht mehr ein !! Armes Kind!! (evtl.) armer Vater !!

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#18
 Von 
olympia
Status:
Praktikant
(865 Beiträge, 44x hilfreich)

@Nickyta: Du hast es auf den Punkt gebracht. Bis ans Ende der Welt würde ich dann mit meinem Kind ziehen, um es zu schützen und nicht auf das Geld pochen.

In diesem Sinne,
Olympia

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#19
 Von 
miffy26
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die so rege Beteiligung!! Manches mag ja aus Eurer Sicht ach sooo logisch und einfach klingen. Ist es aber leider in diesem Rechtsstaat nicht.
Natürlich wurde nicht nur von meiner Seite über eine Berufung nachgedacht. Aber hat schon mal jemand einen Gutachter versucht anzugehen. Denn dies würde in einer Berufung der Fall sein. Ich müsste versuchen, das man meinen Sohn erneut Begutachtet. Da dieser kleine Mann schon etliche Gutachten hat über sich ergehen lassen müsssen und man mir von Seiten des Gerichts, Rechtsanwälte etc keine Hoffnung machte, dass das Verfahren überhaupt wieder aufgenommen wird lies ich es sein. Gut man mag es nun als Verantwortungslos oder egoistisch oder was weiß ich darstellen. Seit ihr ja meister drinn.
Natürlich habe ich darüber nachgedacht meinen Sohn nicht mehr raus zu geben. Das Problem ist, es wurde wegen mangelnder beweise
der beschützte Umgang aufgehoben und man hat anfänglich mit ein paar Stunden steigernd den Umgang wieder hergestellt bis es jetzt schliesslich zu Übernachtungen kam. Sicher kann ich dieses nicht zulassen. Und dann? Rennt der Vater wieder zu Gericht
es gibt wieder eine Verhandlung. Dann steh ich wieder da als Mutter die den Kontakt nicht zulassen will. Angeblich wegen nichts. Was soll ich sagen. Weil ich Angst habe?? Ich habe keine Handfesten Beweise und somit wird man mir sicher vom Gericht einen auf den Deckel geben und es wird sich an der Umgangsregelung nichts ändern. So sind die Aussagen von Fachleuten.
Vielleicht habe ich vor ein paar Monaten gepennt. Mag sein will ich nicht abstreiten. Aber man sieht ja wie hier schon Reaktionen auf dieses Thema sind und ich will sicher auf einer Seite meinen Sohn schützen aber ich will ihm zusätzlich keiner unnötigen Belastung mehr aussetzten. Ein Drahtseilakt.
Für die Leute die meinen ich hätte mir den ganzen Sachverhalt ausgedacht muß ich enttäuschen. Mein Sohn hat nach einem Wochenende starke Auffälligkeiten in seinem Verhalten gezeigtt. Wieder einkoten und einnässen, lies sich nicht baden, verkroch sich einen ganzen Tag in seinem Bett, es durfte niemand in seine Nähe kommen, Schrei/Weinanfälle Verweigerung des Essens, und das ganze nicht nur zu Hause sondern im Kika auch. Verstärkt kam hinzu das mein Sohn im Kika erzählte und zu hause was sein Vater mit seinem Geschlechtsteil angeblich machte und zeigte dies auch. So etwas denkt sich kein drei jähriges kind aus!! Das man da einen Kinderpsychologen um Rat bittet um die Sache zu hinterleuchten nachdem man vom Vater keine Antwort darauf bekommt ist doch wohl klar. Das ganze nahm dann seinen Lauf, Anzeige Umgangsaussetzung, dann beschützer, Begutachtung usw. Und dann, das Ergebnis. KLASSE. Und nun werde ich hier als nicht erziehungsfähige Mutter als eifersüchtige Muter und was weiß ich noch dargestellt.
Es geht mir sich darum meinen Sohn zu schützen. Und er wird hier weder ausgequetscht noch gegen seinen Vater aufgehetzt. Ich will Klarheit - nur wenn keine Gesprächsbereitschaft vom Vater kommt was dann.
Als ich in dieses Forum kam wollte ich nur wissen was man für Möglichkeiten hat um in normaler Weise mit dem Vater zu klären was mit dem Unterhalt ist. Wollte nur wisssen ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat und einen Tipp hat. Nicht alles muß mit Gericht geklärt werden.
Interessant wie sich etwas entwickeln kann...
Für ernstgemeinte Ratschläge danke ich im voraus - ansonsten bitte ich das andere Sachen wie Beurteilung meiner Person etc.zu lassen sind. Was ich jetzt geschildert habe ist nur ein Bruchteil davon was insgesamt seit 2 1/2 Jahren los ist. Und daran bin nicht nur ich schuld! Ich denke nur jemand der weiß was in dieser ganzen zeit gelaufen ist, ist in der Lage sich solche Urteile wie bisher schon geschrieben worden zu bilden. Alles andere sind sich zusammen greimte Vorstellungen weil es ja angeblich immer so ist!

Miffy26

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#20
 Von 
beccy313
Status:
Schüler
(384 Beiträge, 15x hilfreich)

@miffy,
um gewissheit zu bekommen würde ich mit deinem kind zu einem unabhängigen ki.psychologen gehen und diesem von deiner vermutung berichten und eine therapie anstreben.
denn nur durch eine längere therapie kann man eher rausbekommen ob da evtl.ein missbrauch vorhanden war oder ist.
vielleicht leidet dein kind auch nur sehr unter dem getrenntleben.
im bezug des unregelmässig gezahlten unterhaltes haben hier schon einige eine antwort geschrieben.
lg
beccy
p.s.auch wenn der vater nicht immer pünktlich zahlt,sei froh das er überhaupt zahlt,denn es gibt genug väter die sich der unterhaltszahlung entziehen.(es ist nicht böse gemeint)
beccy



-- Editiert von beccy313 am 07.01.2005 17:44:29

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#21
 Von 
miffy26
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo Beccy,
vielen Dank für Deine Antwort.
Ich denke ist ein guter Weg eine Therapie anzustreben. Vielleicht hat mein Sohn in den vergangenen Monaten und Jahren wirklich zu stark unter der Tennung gelitten. Aber um Klarheit zu bekommen was vor einen halben Jahr war werden wir wohl diesen Weg gehen. Alles kann man leider nicht von seinem Kind abwenden auch wenn man es noch so sehr möchte. Kinder sind sehr feinfühlig und so mancher Erwachsener kann sich von Kindern eine Scheibe abschneiden. Wie gesagt ich möchte auch für meinen Sohn Klarheit haben. Wenn es wirklich so sein sollte, das ein Mißbrauch vorlag/vorliegt so muß ihm bei der Verarbeitung geholfen werden.
Was den Unterhalt betrifft so hast Du wahrscheinlich recht. Obwohl es nicht die feine englische Art ist - aber ich werde es wohl so hinnehmen müssen. Denn alles andere würde zu keinem Ergebnis führen - vielleicht. Alles was ich möchte und was mir sehr am herzen liegt ist- das mein Sohn normal und möglichst Sorgenfrei aufwachsen kann. Auch eine zweifache Mammi wie ich macht Fehler aber es gibt noch lange nicht das recht so unverschämt zu werden wie es einige Leute hier getan haben.
Miffy 26

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#22
 Von 
Nickyta
Status:
Schüler
(411 Beiträge, 13x hilfreich)

Miffy, ich glaube, daß hat nichts mit Unverschämtheiten zu tun, sondern einfach mit klaren offenen Worten. Dir ist auch nicht damit geholfen, wenn wir das schreiben, was Du hören möchtest.

Wir kennen hier nur immer eine Seite-wenn man sich den Beginn des Threads hie rvor Augen führt, in welchem es ausschließlich um das Finanzielle ging, kannst Du uns nicht verübeln, wenn uns das merkwürdig vorkam.

Klar leidet jedes Kind unter einer Trennung-selbst Säuglinge fühlen schon , daß sich etwas verändert hat.

Es scheint leider immer mehr in Mode gekommen zu sein, daß Mütter Kindesmißbrauch vorschieben, um den Umgang zu vereiteln-daher klingen bei vielen mit Sicherheit sämtliche Alamrglocken, die versuchen, etwas sachlich zu beurteilen, wenn sie so etwas so lesen.
Mit dem Verdacht auf Kindesmißbrauch sollte man sehr behutsam umgehen-das sind schwere Vorwürfe, die den vater ins Verderben reißen können, sollte es gar nicht zutreffen.

Das KInder nach einer Trennung vorübergehend wieder einnässen-das komt nunmal vor-da sollte man für sie da sein-beide Elternteile-ihnen Halt und Sicherheit geben. Ich weiß ja nicht, wieso Du gleich zum Psychologen bist, aber ich würd es erstmal mit viel Liebe und Sicherheit versuchen, denn auch Gänge zu PSychologen etc. bedeuten zusätzlich Streß für Kinder, gerade für so Kleine.

Meine Tochter hat damals auch wieder eingenässt kurzfristig-sie kam mit wechslenden Freundinenn meines Ex damals nicht zurecht, weil die sie immer betreuen sollten während des Ugangs. Deshalb hab ich aber noch lange nicht gleich nen PSychologen aufgesucht oder ihm sonstwas unterstellt, sondern viel mit ihr geredet, ihr noch mehr meine Liebe gezeigt und vor allem mit ihm geredet. Eine Sozialbearbeiterin des JA haben wir damals beide hinzugezogen, aber ohne die Kleine damit zu belasten. Und ich hab viel im Spiel herauslesen können, das ist auch jetzt noch so-meine Tochter verarbeitet viel in Rollenspielen mit ihren Puppen oder wenn ich ihr Puppentheater vorspiele.

Obgleich sie auch sonst mir immer offen alles sagt, offenbaren sich darüber manchmal die kleinen Sorgfen und Nöte.

Und die Kommunikation der Eltern untereinander find ich in solch schweren Fällen wichtig-gemeinsam nach Lösungen suchen. So schaffen wir das auch-es gibt zwar immer mal wieder Probleme, aber letztendlich ist uns unsere Tochter eben das Wichtigste und sie wird immer unser gemeinsames Kind bleiben.

Hast Du denn eigentlich schonmal mit dem Vater über alles geredet? Wie äußert er sich?
Ich denke, wenn die Probelme Deines Kleinen an der Trennung liegen, ist es an Euch BEIDEN, Wege zu finden, es ihm leichter zu machen und sich zu einem fröhlichen Jungen zu entwickeln. Aber dazu gehört Ihr beide, denn sein Vater ist genauso wichtig für ihn wie Du!

Wie ist es denn, wenn er bei seinem Vater ist-nässt er da auch wieder ein?Ist er aggressiv oder ijn sich gekehrt oder fröhlich und munter?

-----------------
"Um Wunder zu erleben muss man an sie glauben"

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#23
 Von 
miffy26
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

Nickyta,
wenn du den einen Beitrag von mir gelsen hättest dann wüsstest Du, dass es nicht nur am einnässen liegen würde etc. Es sind Aussagen von meinem Sohn gekommen die das Jugendamt sehr zur Sorge veranlasst haben. Sicher erfährt mein Sohn sehr viel Liebe und Zuwendung. Aber manchmal ist ein Kinderpsychologe doch hilfreich.
Die Trennung erfolgte als mein Sohn fast 1 Jahr alt war. Also kann das Einnässen und die anderen Auffälligkeiten nicht wirklich viel mit der Trennung zu tun haben. Sicher ist es sinnvoll mit dem Vater gemeinsam über Probleme was das Kind betrifft zu reden. Nur benötigt man dafür einen Gesprächspartner. Und wenn der Vater sich weigert dann komm ich da nicht viel weiter.

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#24
 Von 
teufelin
Status:
Master
(4629 Beiträge, 201x hilfreich)

miffy,
Auffälligkeiten zeigen sich bei vielen Trennungskindern erst nach Jahrzehnten -
Das mal so nebenbei!!
Und das nicht wegen der eigentlichen Trennung sondern weil die Kinder immer das Gefühl hatten, es beiden Recht machen zu wollen/müssen.
Jahrelang spüren sie, dass sich die Eltern nichts mehr zu sagen haben und geben sich schlussendlich selbst die Schuld dafür, da es mal wieder wegen der Umgangstermine Stress gibt.
Wenn der Vater sich weigert, kommst du in der Tat nicht viel weiter ( Da man nicht beide Seiten kennt, fragt man sich natürlich auch erstmal, WARUM der Vater zu keinem Gespräch bereit ist.... Soll keine Unterstellung sein. Die Ex meines Mannes weigert sich auch, zu reden. Und das bestimmt nicht, weil sie sich im Recht glaubt!!). Dann liegt es an dir, das Richtige zu tun. Da wir hier - wie schon erwähnt - nur eine Seite kennen, kann man in diesem Fall auch schlecht keinen Rat geben. Möcht ich auch nicht, weil ich immernoch so ein komisches Gefühl im Bauch hab!

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