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Sozialstunden wg Schulversäumnis trotz Junge Arbei

10.1.2012 Thema abonnieren Zum Thema: Sozialstunden wg
 Von 
Arween71
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 1x hilfreich)
Sozialstunden wg Schulversäumnis trotz Junge Arbei

Meine Tochter (gerade 18 geworden) soll Sozialstunden ableisten obwohl sie in dem Zeitraum bei einer Maßnahme der Arbeitsagentur war – wer weiß was wer kennt sich da aus? Gibt es noch Stellen an die wir uns wenden können?

Hier mal die Sachlage...

Anfangen muss ich damit meine Tochter hat Legasthenie und ADS, daher hat sie extreme Lernschwierigkeiten bzw versagt oft in Prüfungssituationen trotz einen hohem IQ. Meine Tochter war deswegen immer sehr verzweifelt und hat viel an sich gearbeitet – aber die Versagensangst blieb... Daher ließ sie sich auch von ihrer damaligen Schule einreden das die Praxisklasse für sie der Beste weg sei – auch wenn ich völlig anderer Meinung war – übte die Schule indirekt so viel Druck auf Vanessa aus das sie in die Praxisklasse wechseln wollte aus Angst keine Ausbildung zu bekommen – dabei stand für sie schon seit Jahren fest sie will Kinderpflegerin werden das ist ihr Herzenswunsch und dafür braucht sie einen Hauptschulabschluss.

Kaum war sie in der Praxisklasse versuchte die Sozialarbeiterin Vanessa mit allen Möglichkeiten davon zu überzeugen einen anderen Beruf zu wählen – angefangen damit das sie die Praktikas nicht aussuchen durfte sondern in einfache Berufe schauen sollte um ihren Horizont zu erweitern – besonders in den Bereich Hauswirtschafterin wollte sie Vanessa drängen und ihr dort eine Lehrstelle besorgen – in meinen Augen war es Blödsinn, denn es gibt wirklich nichts sie noch mehr hasst als Hausarbeit!
dk
Am Ende des Schuljahres stand für Vanessa mehr den je fest das sie Kinderpflegerin werden möchte und es gab ein großes Gespräch zwischen Schule – Jugendamt – Vanessa und mir um den Besten Weg herauszufinden ihr den Wunsch zu erfüllen – am Ende kamen wir überein die Beste Variante wäre für Vanessa die Förderberufschule um dort das BVJ zu tätigen und ihren Haupschulabschluss zu erreichen. Hierzu sei angemerkt die einzigen Förderberufsschulen wären in Traunreut und in München gewesen – und das BVJ im Sozialen Bereich wäre nur in Traunreut möglich – da der Anfahrtsweg täglich recht lang und umständlich gewesen wäre, hätte das Jugendamt die Unterbringung in der dortigen Jugendsiedlung von Montag bis Freitag sowie die Fahrtkosten übernommen – lediglich die Kosten für das BVJ wäre eine Sache der Arbeitsagentur in Rosenheim gewesen – der Herr vom Jugendamt wollte sich darum kümmern und wir nahmen an alles ginge seinen Lauf...

Dann kam ein Brief vom Jugendamt in Rosenheim, die Arbeitsagentur hätte die Kostenübernahme abgelehnt – er nähme an ich wäre informiert worden aber sicherheitshalber wolle er dies hiermit auch nochmal tätigen – natürlich hatte die Arge uns nicht informiert – und ich persönlich war erst mal völlig überfahren – am überlegen was wir jetzt tun könnten – natürlich waren auch einige dinge besprochen worden wie zb freiwilliges soziales Jahr usw.

Also versuchten wir auf die schnelle eine Stelle in den verschiedenen Einrichtungen zu bekommen und Vanesse bewarb sich zusätzlich blind bei vielen Geschäften um sich notfalls die VHS um dann eben dort den Hauptschulabschluss selber finanzieren zu können. Leider schlug alles fehl was unter anderem natürlich daran lag das die meisten Stellen schon besetzt waren – sie noch keine 18 war zu dem Zeitpunkt oder aber sie keinen Abschluss hatte :(

Nebenbei machte ich einen Termin bei der Arge aus um dort nachzufragen wieso diese den Antrag abgelehnt hätte mit der Begründung sie könne auch in Rosenheim gehen – wenn es diese Schule doch nicht in Rosenheim gibt?... Ebenfalls wären ja die Kosten vom Jugendamt getragen worden und nur die Begündung das die Arge nur den eigenen Landkreis finanziert wenn dieser nichts vergleichbares bietet erschien mir recht weit hergeholt – nicht zu sagen – ich empfand es als diskriminierend. Auch wollte ich wissen wo nun meine Tochter zur Schule gehen solle und wie sie k so gefördert wird das sie auch mit ihrer Leistungseinschränkung zum Hauptschulabschluss kömmen könne.

Zuerst wurde mir von der Arge mitgeteilt das sie nichts abgelehnt hätten sie würden ja meine Tochter nicht mal kennen – als ich dann darauf hinwies das ich ein Schriftstück des Jugenamtes vorlegen könne in dem eben genau dies stehen würde – wurde doch mal im Computer nachgeschaut – und mir dann mitgeteilt das die Ablehnung der Arge Stadt passiert wäre – Vanessa aber im Zuständigkeitsbereich der -Arge Land sei und somit automatisch eine Ablehnung erfolgen müsse – einen anderen Grund könne er jetzt nicht ersehen.

Die Arge beraumte einen weiteren Termin mit meiner Tochter ein und befand das sie sich erneut testen lassen müsse – obwohl die vorherigen Testergebnisse auch von der Arge getätigt noch im davor ausgelaufenen Schuljahr stattgefunden hatten – diese Ergebnisse lägen zu weit zurück!

Als guter deutscher Bürger lässt man ja alles mit sich machen und nimmt diese neuen Termine natürlich wahr – dort angekommen meinte die Psychologin das die Testung schwachsinnig sei denn sie wäre ja erst getestet worden – daher würde sie nur Teilbereiche abtesten. Ich möchte nicht expliziet darauf hinweisen das solche Tests sicherlich auch Gelder kosten! Die Psychologin meinte es hätte sich nichts bei Vanessa geändert – natürlich wäre sie kein Reha Fall dafür wäre zu zu intelligent aber anhand ihrer Leistungseinschränkung bräuchte sie einen engen Rahmen ein kleines Umfeld in dem sie sich sicher fühlen könnte um dem Schulabschluss zu erreichen – eine Förderberufsschule würde auch von ihr empfohlen allerdings müsse sie noch zu einem anderen Arzt und auch nochmal zur Auswertung zur Arge kommen...

Eine Dame der Jungen Arbeit rief uns an das sie beauftragt wäre Vanessa in eine Lehrstelle zu vermitteln – ein wenig irritiert fragte ich nach und verwies auf die Testungen um die Schule bewilligt zu bekommen – sie war erstaunt – meinte sie würde nachfragen ab und an wäre Hr XXZ etwas verplant – bereits kurz darauf teilte sie mit es hätte sich erledigt wir sollen die Testungen und deren Ergebniss abwarten alles andere wäre Blödsinn.

Gesagt getan – der Termin zu Untersuchung wurde wahrgenommen und die Testergebnisse etwas später besprochen – anzumerken sei hierbei – in der Zwischenzeit kam eine Anmahnung von der Berufsschule Rosenheim Vanessa hätte Schulversäumnisse sie müsse hier zur Schule gehen. Die Arbeitsagentur wurde von uns darauf angesprochen und diese vermeinte das es ja hier darum ginge welche Schule die Vanessa besuchen solle. Als die Testergebnisse kamen und besprochen wurden meinte die Arge das sie auf auf alle Fälle dem BVJ Traunreut stattgeben würden und es nun nur noch daran Läge das auch das Jugendamt zwecks Kostenübernahme wieder im Boot wäre – Vanessa bestätigte hier nochmal das sie es notfalls auch in Kauf nehmen würde täglich hin und herzupendeln wenn sie nur dort hin könne. Der freundliche Arge Mitarbeiter bot uns an das wir einen Mitarbeiter der Jungen Arbeit zur Seite gestellt bekämen welcher für uns die Termine koordinieren solle und nötige Schritte einleiten, es wäre ja alles ein wenig viel, da es ja nun doch recht schnell gehen müsse um es noch bis September zum Schulbeginn zu schaffen (wohlbemerkt September 2011, im Juli 2010 war das Schuljahr abgeschlossen).

Gerne nahmen wir das Angebot an – und hatten auch schon zwei Tage später einen Hausbesuch der Jungen Arbeit. Sie fragte wo sie uns helfen könne und wie – und wir teilten mit es ginge um die Koordination Jugendamt – Arbeitsagentur, den Hauptschulabschluss usw... die Dame meinte dies wäre eigentlich nicht ihr Zuständigkeitsbereich sie wäre für Praktikas und Arbeitsvermittlung tätig – könne aber natürlich wenn wir dies wünschen würden versuchen es mit zu organisieren und nach zu telefonieren. Meinte aber Vanessa solle doch bei Ihr Praktikas machen um ein zweites Standbein zu sichern falls es doch mit der Schule nicht klappen würde und es wäre immer positiv für eine Bewilligung seitens der Arge Arbeitswillen nachzuweisen den sie dann auch Bescheinigen könne. Vanessa willigte ein und wir sprachen sie noch darauf an das am Vortag wieder ein Schreiben der Schule gekommen wäre und wir uns nicht auskennen würden - die Dame meinte sie kümmere sich darum, denn Vanessa wäre nun in ihrer Maßnahme und somit wäre sie untergebracht – wie blöde kann man sein – aber wir verließen uns auf diese Aussage!!!

Vanessa startete sofort und machte Praktika im Altenpflegeheim, Bereich Soziale Betreuung – ein Berufsbild mit dem sie sich hätte noch anfreunden können. Sie arbeitete vier Tage in der Woche am fünften Tag fand ein Treffen mit der Jungen Arbeit statt um den Stand der Dinge zu besprechen. Kurz darauf erhielt Vanessa eine Zusage von der Jungen Arbeit – es hätte nun alles geklappt die Schule sei bewilligt – hurra – wir gingen davon aus das Vanessa nun packen muss für Traunreut. Natürlich tätigte sie weiterhin die Praktika und treffen.

Dann ein Brief der Arge Stadt (!) Sie würden sich freuen mitteilen zu können das Vanessa ein BVB bekommen würde in der Stadt Rosenheim!!!! Ich hab gedacht ich fall vom Stuhl als ich das las – wieso denn das? Ich rief sofort an – aber keine Chance diese Dame an den Hörer zu bekommen – lediglich eine allgemeine Beschwerdestelle nahm mein Anliegen auf und meinte die Dame würde sich bei mir melden – Pustekuchen – hat sie bis heute nicht!!! Ein Gespräch mit der Jungen Arbeit wurde getätigt und die Dame wolle in Erfahrung bringen was los sei – sie und der Arbeitsamtmitarbeiter trafen dann folgende Aussage – die endgültige Entscheidung träfe diesbezüglich die Rehastelle der Stadt Rosenheim (dabei hieß es vorher das Land wäre zuständig), das Land hätte keinen weiteren Einfluss mehr auf die Entscheidung. Es handelt sich um ein Angebot der Arge – wir können es ablehnen diese wies aber darauf hin das dann keine weiteren Maßnahmen dieser Art bewilligt werden würden – die Junge Arbeit meinte zudem – sie würden selbstverständlich Vanessa auch gerne behalten in ihrer Maßnahme da sie ja so fleißig und zuverlässig sei!

Schönen Dank Arbeitsagentur -wir waren wieder an der gleichen Stelle wie vor einem Jahr sprich Vanessa hätte sich die ganzen Testreihen sparen können – und gleich dort einsteigen können es hat alles nur Zeit und Geld gekostet – aber mich fragt ja niemand!!!!

Ich sprach mit meiner Tochter aber die traf eine Aussage die mich auch geschockt hat – Mama lass das kämpfen ich bin müde – dann geh ich halt dahin wohin die mich stecken und notfalls nimm ich danach nen Hilfsarbeiter Job an wenn ich es nicht schaffe – ich habe Angst aber was bleibt mir übrig …. - tolles Deutschland - …

Vanessa startete ganz normal im September ihr BVB in Rosenheim – seit dem geht sie drei bis vier Tage in der Woche in Praktikum – einen Tag in die Schule für Hauptschulabschluss und einen Tag in die Berufsschule – dann wieder ein Brief – Schulversäumisse bis Oktober -Anzeige... ich dachte das kann jetzt echt nicht mehr wahr sein – ich hab angerufen und dann kam ein – wieso haben sie sich nicht gemeldet – ich hab gesagt das uns die Arge mitgeteilt hätte das sie für uns zuständig sei und Vanessa ist in Praktikas und Schule – dann kam sie hat nix vorliegen wenn wir es nachweisen nimmt sie alles zurück...

Natürlich rief ich bei der jungen Arbeit und der neuen Schule an – die Junge Arbeit meinte sie hätten sich darum gekümmert aber selbstverständlich würde sie es nochmal absenden alles – die neue Schule machte sofort ne Eingabe und meinte sie kümmern sich darum es wäre nicht Vanessas Aufgabe.

Nun kam vor drei Tagen eine Aufforderung Sozialstunden abzuleisten – für die Schulversäumnisse – mittlerweile hab ich mir von der Caritas Beratungsstelle sowie einen Amtshelfer hilfe geholt – und diese haben sich auch sofort für Vanessa eingesetzt.

Nun die Aussage der freundlichen Jugendamtmitarbeiterin – es wäre schön das Vanessa nun ihren Abschluss machen würde – täte aber nix zur Sache – die Bescheinigung der jungen Arbeit interessiere nicht da könne ja jeder Jugendliche machen was er wollte und wie wild Praktika absolvieren anstatt zur Schule zu gehen – wo kämen wir denn da hin wenn es jeder so machen täte – Vanessa hätte zu der Schule gehen müssen und eine Schulbefreiung beantragen müssen die sie sicherlich bekommen hätte; auch das erst die Schule festgestellt werden solle täte nix zur Sache auch hierfür hätte sie ne Befreiung beantragen können was sie nicht hätte - für sie vom Jugendamt ist der Fall klar abgeschlossen – sie wäre auch nicht zu dem Anhörungstermin erschienen den sie anberaumt hätte – wir haben diesen aber niemals erhalten! Auch das sei ihr egal er wäre rausgegangen und der Fall für sie hiermit abgeschlossen -wenn sie nicht erscheinen würde – dann würde Vanessa eben einen Jugendarrest bekommen und müsse dann trotzdem die Sozialstunden leisten (paradoxerweise in der Einrichtung in der sie Praktika getätigt hat soll sie nun Sozialstunden leisten weil sie Praktika dort getätigt hat)

Die Schule meine – sie hätten zwar die Bescheinigung der jungen Arbeit vorliegen aber sie hätte ja trotzdem Fehlzeiten während der Testungen und von daher wäre das egal und die Junge Arbeit meinte – sie wären nur für Bescheinigungen zuständig – aber nicht für Befreiungen -dass müssten die Jugendlichen selber tätigen dabei sagte sie zuvor das sie sich um alles kümmert – im Gegenteil sie war ja dafür da das sie das alles regelt und koordiniert damit wir keine Laufereien mehr haben.

Ich habe es gestern meiner Tochter mitgeteilt und sie hat echt geweint fühlte sich völlig überfordert da sie sowieso schon Angst hat den Abschluss nicht zu schaffen und das Wochenende zum lernen nutzt. Sie hat versucht anzurufen – ihren Urlaub für die Sozialstunden zu opfern und darum gebeten diese dann wenigstens im Kindergarten ableisten zu dürfen, da dies wiederum bei Ihrer Ausbildung helfen würde und Urlaub deswegen damit sie sich jetzt auf den Abschluss konzentrieren kann... Sie dürfen ragten was die Aussagen waren – die erste Dame meinte es wäre die andere Dame dafür zuständig – die andere Dame meinte die erste wäre dafür zuständig und außerdem könne das Jugendamt bestimmen wo sie hinginge und wann und daran hätte sie sich zu halten – die erste Dame wiederum ist nur zu bestimmten Zeiten erreichbar – in denen Vanessa Praktikas und Schule hat.

Wenn jemand noch Möglichkeiten weiß ich bin für alles Dankbar – meine Tochter aber auch ich sind mittlerweile am Ende.

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Sozialstunden wg


7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
wirdwerden
Status:
Unsterblich
(23637 Beiträge, 9014x hilfreich)

Also da das wesentliche raus zu filtern, das ist fast unmöglich. Ich versuche mal, das wesentliche zusammen zu fassen. Bitte nur mit maximal drei Worten pro Zeile sagen, ob es richtig ist.

1. Die Tochter ist schulpflichtig.

2. Sie hat unentschuldigt gefehlt, also geschwänzt.

3. Es erging ein Bescheid, gegen den sich niemand gewehrt hat.

4. Jetzt muss sie Sozialstunden leisten.

wirdwerden

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#2
 Von 
Arween71
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 1x hilfreich)

@wirdwerden

zu 1.) Die Schulpflicht bestreitet niemand, meine Tochter verließ die Schule nach dem 11. Schulbesuchsjahr (1x freiwillig 2x normal Schuljahr wiederholt) sie war immer fleißig aber hatte schlechte Noten aufgrund der schriftlichen Prüfungen - laut Schule war es nicht möglich nochmal ein Jahr anzuhängen da es 9 Pflichtschuljahre gäbe.

zu 2.) ich erhalte als alleinerziehende Mutter von 5 Kindern Harz IV - bzw Aufstocker, dementsprechend ist die ARGE Land für mich Weisungsbefugt (lt Aussage Arbeitsamt Mitarbeiter - die Maßnahme der Jungen Arbeit sei der Schule gleichgestellt und wenn man Mitarbeit verweigert wird die ARGE die Zuwendungen kürzen was ich mir nicht leisten könnte!

zu 3.) wegen der Mitteilungen haben wir immer Sofort Kontakt augenommen als Laie würde ich meinen an den richtigen Stellen - bzw sollten diese Stellen wissen das sie hierfür falsch sind und Bürger aufklären an die richtigen Stellen senden - nicht sagen das alles seine Ordnung hätte sich darum gekümmert würde alles seinen Lauf nähme und die Maßnahme gleichgestellt wäre - zum Bedenken - sie hat sich ja nicht ausgesucht einfach nicht zu gehen - im Gegenteil sie wollte die Schule sowas sollte berücksichtigt werden - ebenfalls zu bedenken möchte ich geben, sie hat über Monate eine 5-6 Tage Woche Vollzeit absolviert - gegenübergestellt wird eine Arbeitslosenklasse , einmal die Woche bis späten Mittag, in der die Zeit abgesessen wird (sehr sinnvoll)

zu 4.) den Bescheid über die Sozialstunden erhielten wir vor 6 Tagen, seitdem waren wir bei der Beratung der Caritas (die das Ganze für ungerechtfertigt hielt - und haben den Amterlosen eingeschalten, welcher sich bereits am fünften Tag mit dem zuständigen Jugendamt in Verbindung gesetzt hat, sowie meine Tochter - dieses lehnt jede Kommunikation seither ab bezeichnet den Fall als abgeschlossen da wir an keiner Anhörung erschienen wären - wir haben aber keinen Anhörungstermin erhalten - selbstverständlich wären wir erschienen!

Da ich gerne Einspruch wo auch immer einlegen möchte bin ich ja hier!

für meinen Teil sie als Schulschwänzerin zu bezeichnen und mti Jugendlichen gleichzustellen die kein Interesse oder keine Motivation haben ihr Leben auf die Reihe zu bekommen erachte ich als unverschämt - sie kann zahlreiche Zeugnisse vorlegen die ihren Fleiß und ihren Einsatzwillen bezeugen - im Gegenteil sie hat auch die Zusage einer Lehrstelle - braucht nur noch den Abschluss dafür - ich möchte auf keinen Fall das dieser wieder gefährdet wird!

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#3
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unsterblich
(22706 Beiträge, 5319x hilfreich)

quote:
Da ich gerne Einspruch wo auch immer einlegen möchte bin ich ja hier!

Dann sollten Sie vielleicht mal mitteilen, von wo die Anordnung zu den Sozialstunden kam (vermutlich Jugendrichter) und was dort genau(!) steht (incl. der §§ ;) . Und im Normalfall sollte dort auch eine Rechtsmittelbelehrung enthalten sein (wenn es ein Rechtsmittel gegen die Entscheidung gibt).

Letzztendlich können aber ohnehin nicht Sie Rechtsmittel einlegen, sondern nur Ihre Tochter, da diese volljährig ist und sich die Maßnahme ja offensichtlich auch gegen die Tochter richtet.

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"Bitte um Verständnis,dass ich keine Rechtsfragen per PM beantworte.Das ist nicht Sinn des Forums"

-- Editiert !!Streetworker!! am 10.01.2012 12:53

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#4
 Von 
Arween71
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 1x hilfreich)

@streetworker: vielen lieben Dank, gerne werde ich ihre Fragen beantworten und alles heraussuchen, die Unterlagen befinden sich im Moment komplett beim Ämterlotsen, diesen treffe ich aber morgen vormittag und kann dann die Fragen beantworten.

@ wirdwerden, beim nochmaligen durchlesen meiner Antwort an sie viel mir auf das man meine Aussage bezüglich unverschämt falsch auffassen könnte - ich wollte keinesfalls ausdrücken das ich sie als unverschämt empfinde sondern das ich es von den Ämtern als unverschämt empfinde das sie von seiten des Jugendamtes einem Jugendlichen gleichgestellt wi im Gegenzug zu ihr kein Interesse an seiner Zukunft entwickelt hat. Also falls sie sich angesprochen gefühlt haben bitte ich dies zu entschuldigen.

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#6
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unsterblich
(22706 Beiträge, 5319x hilfreich)

Prinzipiell keine schlechte Idee, geht hier nur nicht mehr, da die Sache bereits gerichtlich anhängig ist (Sozialstunden nach OWiG kann nur der Jugendrichter verhängen)

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"Bitte um Verständnis,dass ich keine Rechtsfragen per PM beantworte.Das ist nicht Sinn des Forums"

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#7
 Von 
wirdwerden
Status:
Unsterblich
(23637 Beiträge, 9014x hilfreich)

Ich hatte gebeten, mit drei Worten pro Frage zu klären. Einfach, damit man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann. Denn Dein Beitrag ist kaum lesbar, und die Ergänzungen wiederum eher geeignet, Unübersichtlichkeit herbei zu führen und den Fall "ausfransen" zu lassen.

Wie Streetworker völlig richtig festgestellt hat, haben wir es hier mit einem abgeschlossenen Verfahren zu tun. Und abgeschlossene Verfahren fallen nicht vom Himmel. Da wird ein Anhörungsbogen übersandt, dann ergeht eine Entscheidung, da wird dann je nach Landesgesetzen (Schulrecht ist Landesrecht!)ein Bescheid erlassen, und dann ergeht der Beschluß, das "Knöllchen" in Arbeitsstunden umzuwandeln. Das macht dann der Jugendrichter.

All das ist übersandt worden, und darum muß man sich kümmern! Dass nichts, aber gar nichts angekommen ist, das kann man wohl ausschließen. Gekümmert wurde sich hier nicht. Was soll jetzt noch geschehen? Vielleicht ist es sogar sinnvoll, wenn die Tochter merkt, dass sie nicht willkürlich (ADHS oder auch Legasthenie) als Schutzschild vor sich hertragend, einen kontrollfreien Raum hat. Sie ist genauso verantwortlich für ihr Handeln wie jeder andere auch.

wirdwerden

wirdwerden

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