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Saturn Einkaufspreisaktion - Nepp

3.1.2005 Thema abonnieren
 Von 
Cosmo
Status:
Beginner
(132 Beiträge, 17x hilfreich)
Saturn Einkaufspreisaktion - Nepp

Die Aktion von heute von Saturn, bei der anbgeblich 100 ausgewählte Artike zum Einkaufspreis verkauft werden, ist meiner Meinung nach Betrug. Habe einige Preise verglichen und alles ist z.B. bei günstiger weit billiger zu bekommen. Mir kann kein Saturnler erzahlen, daß der dicke fette Saturn im Einkauf mehr bezahlt als ein kleiner Internethändler. Da müsste mann ordentlich klagen.

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Tommy21
Status:
Praktikant
(610 Beiträge, 119x hilfreich)

Die ganze Auktion ist pure Bauernfängerei!!

Der clevere Kunde vergleicht Preise und kauft nicht blind alles was reduziert wurde!!

Gruß Tommy

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#2
 Von 
Bob.Vila
Status:
Student
(2646 Beiträge, 367x hilfreich)

@ Cosmo:

Dann zeigen Sie doch den SATURN-Geschäftsführer mal wegen (versuchten) Betrugs nach § 263 StGB an - wäre sicher ganz witzig... Und sofern SATURN tatsächlich über die EK-Preise getäuscht haben sollte, würde ich eine Betrugsstrafbarkeit grds. als gegeben ansehen.

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"fiat justitia et pereat mundus..."

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#3
 Von 
ikarus02
Status:
Master
(4416 Beiträge, 854x hilfreich)

Richtig!
Genauso verhält es sich mit einem großen Elektronik-Markt, der lauthals verkündet:
"Heute am 03.01.05 verkaufen wir alles ohne Mehrwertsteuer!" Die Läden waren voll!
Alles Quatsch! Natürlich zahlt der Kunde Mehrwertsteuer und die Fa. führt sie ab. Es gab lediglich ein Nachlaß von 16% (der wahrscheinlich z.T vorher aufgeschlagen wurde).
In meinen Augen auch nicht ganz koscher! Hier wäre das Finanzamt gefordert, denn der Verkäufer kündigt offiziell Steuerhinterziehung an.
Gruß

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"behandle jeden so, wie du selbst behandelt werden möchtest."

-- Editiert von ikarus02 am 05.01.2005 20:04:58

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#4
 Von 
ikarus02
Status:
Master
(4416 Beiträge, 854x hilfreich)

Meine Bedenken haben sich soeben bestätigt: Siehe t-online-Seite "Media-Markt".

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"behandle jeden so, wie du selbst behandelt werden möchtest."

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#5
 Von 
Bob.Vila
Status:
Student
(2646 Beiträge, 367x hilfreich)

"Natürlich zahlt der Kunde Mehrwertsteuer und die Fa. führt sie ab. Es gab lediglich ein Nachlaß von 16% (der wahrscheinlich z.T vorher aufgeschlagen wurde).
In meinen Augen auch nicht ganz koscher! Hier wäre das Finanzamt gefordert, denn der Verkäufer kündigt offiziell Steuerhinterziehung an."

Das (wettbewerbsrechtliche) Problem dürfte eher in der irreführenden Werbung liegen - denn MM erweckt ja (durchaus mit Erfolg - wie auch Ihr Posting zeigt) den Eindruck, man könne bei einem Einkauf am 03.01. 16% (nämlich die MWSt) auf den VK-Preis sparen - das stimmt so aber natürlich nicht. Der gewährte Rabatt bezieht sich nämlich nicht auf den Brutto-, sondern auf den Nettopreis, so dass die Ersparnis für den Kunden effektiv nur bei knapp unter 14% liegt.



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"fiat justitia et pereat mundus..."

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