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Pfändungs-/Überweisungsbeschluss beantragt, wie gehts weiter?

6.10.2017 Thema abonnieren
 Von 
XxBombermanxX
Status:
Schüler
(317 Beiträge, 124x hilfreich)
Pfändungs-/Überweisungsbeschluss beantragt, wie gehts weiter?

Hallo zusammen,

ich bin mal von einer Person betrogen worden. habe eine Ware bezahlt und nicht bekommen.
Er wurde polizeilich ermittelt, verurteilt usw. usw.

Ich habe mittlerweile über den zivilen Weg einen Vollstreckungsbescheid etc....Gesamtforderung All-In etwa 350€.
Der Schuldner hat vor etwa einem Jahr eine Vermögensauskunft abgegeben.

Seitdem ruht das ganze...

Jetzt habe ich heute den Antrag auf einen pfändungs und Überweisungsbeschluss beantragt.

Kontonummerverbindung, Kundennnummer beim Jobcenter, Adresse, Kennzeichen vom privaten Fahrzeug, Mietkautionskonto etc. ist mir durch die Vermögensauskunft alles bekannt.

Aber was passiert jetzt weiter?
Ich schicke das jetzt zum zuständigen AG....und was passiert dann?
Darüber finde ich nichts genaues...bekomme ich dann irgendein Feedback? Was muss ich weiter machen?
Muss ich irgendwelche Fristen etc. beachten, um nicht hinterher leer auszugehen?

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Ex Inkassomitarbeiter
Status:
Praktikant
(809 Beiträge, 238x hilfreich)

Du kannst für Konto, Kaution, Arbeitgeber, ... (alles wo evtl Geld liegt) einen Pfüb beantragen. Da bekommst du eine Rückmeldung ob was zum pfänden vorhanden ist (Kaution gibt's erst evtl beim Auszug, vorher ist der VM dran).

Wegen dem Auto wäre der GV zu beauftragen. Aber wenn dein Schuldner dies benötigt um z.B. Zur Arbeit zu fahren ist es geschützt. Falls es pfändbar wäre ist es aber zu versteigern, ... und damit ist das Ganze sehr kostspielig.

Ich würde eine Kontopfändung machen und hoffen, dass er eine Ratenzahlung anbietet. Wenn nicht wirst du warten dürfen. Bei einem H4 Empfänger ist i.d.R. nix zu holen.

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#2
 Von 
mepeisen
Status:
Weiser
(17824 Beiträge, 11890x hilfreich)

Zitat:
Aber wenn dein Schuldner dies benötigt um z.B. Zur Arbeit zu fahren ist es geschützt

Jein. Kommt auf den Wert ein. Ei teures Auto kann gepfändet werden (Austausch durch günstigen Gebrauchten).

Ansonsten stimme ich dir zu. Wenn da mehrere Gläubiger Schlange stehen, wird man Geduld haben müssen.

Signatur:Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt.
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#3
 Von 
XxBombermanxX
Status:
Schüler
(317 Beiträge, 124x hilfreich)

Ok... mich würde es jetzt auch nicht umbringen, wenn ich das Geld nicht mehr wieder sehe.
Aber eins ist mir wichtig. Ich will es dem Schuldner so lange wie möglich so ungemütlich wie möglich machen.

Das Auto ist von 1997 mit 200.000km. Also da würde ich jetzt nicht so den Riesen wert für veranschlagen.

-- Editiert von XxBombermanxX am 06.10.2017 18:21

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#4
 Von 
Ex Inkassomitarbeiter
Status:
Praktikant
(809 Beiträge, 238x hilfreich)

Vergib das Auto... bei der Verwertung müsstest du drauf zahlen.

Bedenke einfach jede Maßnahme kostet ersteinmal DEIN Geld und ob oder wann du davon etwas siehst steht in den Sternen.

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