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Nachsorge nach Nasen-OP

9.1.2012 Thema abonnieren
 Von 
lekkerwurst
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)
Nachsorge nach Nasen-OP

Hallo,

nach einem Verkehrsunfall musste meine Nase, inkl. Nasenscheidewand, wieder gerichtet werden. Diese war gerissen/deformiert und wurde dementsprechend vernäht.
Die Operation wurde einer Klinik durchgeführt,die Nachsorge übernahm ein ortsnaher HNO-Arzt.
Nach dem guten Verlauf der OP, sprach der HNO-Arzt davon, dass noch die Fäden, mit der die Nasenscheidewand von Innen neu vernäht wurde, gezogen werden müssten.
Auf meine Nachfrage warum keine resorbierbaren Fäden verwendet wurden, wusste er auch keine Antwort. Die Information, dass KEINE resorbierbaren Fäden verwendet wurden, entnahm der HNO-Arzt aus dem Arztbrief dessen Arzt, der mich operariert hat.
Als die Fäden nun entfernt werden sollten, warnte mich der Arzt vor, dass dies sehr unangenehm werden könnte, Fäden am oberen Ende der Nasenscheidewand tief in der Nase zu ziehen.
Um genau zu sein, es war mehr als unangenehm.
Fäden tief aus dem Inneren der Nase gezogen zu bekommen, war extrem schmerzhaft. Nach den ersten 10 Minuten musste eine Pase eingelegt werden, da mir schon schwarz vor Augen wurde. Diese Prozedur wiederholte sich dann einige male, bis der HNO Arzt auch wegen des starkes Blutens nach einer knappen Stunde die Behandlung abbrach und mir sagte das solle der Operierende Arzt schön selber machen.

Einen Tag später im Krankenhaus eröffnte mir dann der Arzt der mich operiert hat, dass alles nur einen großes Missverständniss wäre, die Fäden seien natürlich resorbierbar, es wäre unüblich inerhalb der Nase keine zuverwenden, da dass ziehen erfahrungsgemäß sehr schmerzhaft ist. Im Arztbrief hätte sich halt das Wort "nicht" resorbierbar eingeschlichen
Der Arzt fand das alles anscheinend sehr lustig und hatte wenig Verständniss für meine Fassungslosigkeit.

Nun frage ich mich, habe ich irgendeinen Anspruch auf Schmerzensgeld?
Ich musste vollkommen unnötig mir eine Stunde lang Fäden tief aus meiner Nase ziehen lassen, was einer Tortour glich, nur weil im Arztbrief falsche Informationen standen.
Habe ich zumindest Anspruch auf Ausgleich der von mir aufgewendeten Zeit oder gar auf "Schmerzensgeld" ?


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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
KlientA
Status:
Frischling
(31 Beiträge, 3x hilfreich)

Hallo...

...als mein Fäden nach 6 Wochen noch nicht vollständigt aufgelöst hat, habe ich vom HNO-Arzt Polyspectran Salbe verschrieben bekommen - nach einer Woche war es weg. ;)


-- Editiert KlientA am 09.01.2012 16:33

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