Kostenfreie Strafverteidigung

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Wann besteht ein Anspruch auf eine kostenlose Strafverteidigung?

Sehr geehrte Interessierte,

ein Strafverfahren beginnt meist damit, dass dem Beschuldigten zur Kenntnis gegeben wird, dass gegen ihn ermittelt wird und er sich dazu äußern solle.

Felix Hoffmeyer
seit 2010 bei
123recht.net
Rechtsanwalt
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: www.anwalt-prime.de
E-Mail:
Strafrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Erbrecht, Verwaltungsrecht, Baurecht, Internet und Computerrecht, Zivilrecht, Arbeitsrecht
Preis: 75 €
Antwortet: ∅ 7 Std. Stunden

Jeder Beschuldigte ist dabei gut beraten, wenn er ohne vorherige Akteneinsicht keine Aussage macht, erst recht nicht mündlich bei der Polizei. Es besteht im Übrigen auch keine Verpflichtung, Ladungen von der Polizei nachzukommen.

Ein enormer Vorteil ist es, wenn hierbei ein Verteidiger zu Hilfe kommen kann.

In den folgenden Fällen ist dabei die Rechtsvertretung notwendig und damit kostenfrei, wenn:

  1. die Hauptverhandlung im ersten Rechtszug vor dem Oberlandesgericht oder dem Landgericht stattfindet;
  2. dem Beschuldigten ein Verbrechen zur Last gelegt wird;
  3. das Verfahren zu einem Berufsverbot führen kann;
  4. gegen einen Beschuldigten Untersuchungshaft nach den §§ 112, 112a oder einstweilige Unterbringung nach § 126a oder § 275a Absatz 6 vollstreckt wird;
  5. der Beschuldigte sich mindestens drei Monate auf Grund richterlicher Anordnung oder mit richterlicher Genehmigung in einer Anstalt befunden hat und nicht mindestens zwei Wochen vor Beginn der Hauptverhandlung entlassen wird;
  6. zur Vorbereitung eines Gutachtens über den psychischen Zustand des Beschuldigten seine Unterbringung nach § 81 in Frage kommt;
  7. ein Sicherungsverfahren durchgeführt wird;
  8. der bisherige Verteidiger durch eine Entscheidung von der Mitwirkung in dem Verfahren ausgeschlossen ist;
  9. dem Verletzten nach den §§ 397a und 406g Absatz 3 und 4 ein Rechtsanwalt beigeordnet worden ist.

(2) In anderen Fällen bestellt der Vorsitzende auf Antrag oder von Amts wegen einen Verteidiger, wenn wegen der Schwere der Tat oder wegen der Schwierigkeit der Sach- oder Rechtslage die Mitwirkung eines Verteidigers geboten erscheint oder wenn ersichtlich ist, dass sich der Beschuldigte nicht selbst verteidigen kann. Dem Antrag eines hör- oder sprachbehinderten Beschuldigten ist zu entsprechen.

Allerdings besteht die Möglichkeit, dass auch nach erfolgter Beiordnung der Rechtsanwalt die Differenz zwischen den Pflichtverteidigergebühren aus der Staatskasse und den gesetzlichen Gebühren verlangt, wenn Sie dazu wirtschaftlich in der Lage sein sollten und der Rechtsanwalt dem Gericht dies nachweist. In unserer Kanzlei machen wir davon allerdings keinen Gebrauch, sodass bei einer erfolgten Beiordnung keine Gebühren gegenüber der Mandantschaft geltend gemacht werden.

Die häufigsten Fälle sind die Beschuldigungen eines Verbrechens (Mindestfreiheitsstrafe von einem Jahr als Strafandrohung), wenn der Beschuldigte in Haft sitzt oder wenn die Sach- und Rechtslage derart komplex ist, dass es dem Beschuldigten nicht zugemutet werden kann, sich selbst zu verteidigen.

Wenn Sie Beschuldigter sein sollten und sich unsicher sind, ist ein Antrag auf Übernahme der Kosten seitens unserer Kanzlei kostenfrei. Sie gehen daher kein finanzielles Risiko ein.

Falls der Antrag abgelehnt würde, möchte ich im Wege der gebührenrechtlichen Transparenz, die folgenden Gebühren für eine Vertretung skizzieren, die sich an den gesetzlichen Gebühren orientieren, wobei es anderen Kanzleien unbenommen ist, höhere Sätze zu nehmen. Bei uns sind die folgenden Gebühren zu erwarten und decken alle Kosten ab, sodass keine "Rechnungen am Ende" zu erwarten sind.

1) Vertretung im außergerichtlichen Verfahren (Sie sind Beschuldigter, es wird eine Stellungnahme von Ihnen erwartet, Anklage ist noch nicht erhoben) samt Akteneinsicht, Stellungnahme, Besprechungen und dem Versuch einer kostengünstigen Einstellung des Verfahrens:

Pauschal: € 458,15 zzgl. € 12,00 (Akteneinsichtsgebühr)

2) Zusätzliche Vertretung im darauf folgenden gerichtlichen Verfahren samt Wahrnehmung eines Termins vor Gericht. Keine Fahrt- oder Abwesenheitskosten, da unsere Kanzlei auf bundesweite ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen.

Zusätzlich pauschal: € 511,60"

Mit freundlichem Gruß

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Prime Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover

Tel: 0511 1322 1696
Fax: 0511 1322 1699
Mobil: 0177 2993178
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