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Kosten für anwaltliche Abmahnung zahlen?

24.9.2017 Thema abonnieren Zum Thema: Kosten Abmahnung

#61
 Von 
Sir Berry
Status:
Bachelor
(3889 Beiträge, 1018x hilfreich)

Akkarin,

ich habe kein Problem mit Meinungen, die sich nicht mit meiner decken.

Aber das hier:

Zitat (von Akkarin):
Doch genau das kommt hier zum tragen, wenn man den Vermieter unter Fristsetzung auffordert den "Verleumder" zu nennen und der VM kommt dem nicht nach. Dann kann man zum Anwalt, und der wird sich auch um den Rest kümmern.

entbehrt jeder Grundlage.
1) gibt es hier keinen Verleumder (falscher Begriff)
2) hat der TS in dieser Phase keinen Anspruch auf Benennung der Person(en). Ohne Anspruch kein Verzug, ohne Verzug keine Kostentragung.

Zitat (von Akkarin):
aber das ist alles nicht beweisbar.
Der beste Beweis ist das persönliche Eingeständnis des Sohnes vor versammelter Mietermannschaft. Selbst der TS räumt das ein.

Berry

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#62
 Von 
Akkarin
Status:
Lehrling
(1677 Beiträge, 260x hilfreich)

Wieso glaubst du das der Mieter keinen Anspruch hat zu erfahren, wer sich beschwert hat?

Der Sohn hat zugeben Musik gehört zu haben, sonst nichts. Es ist vollkommen unklar wie laut die Musik wirklich war, und dass wird es auch bleiben.

Hier ist weder die Rede von Dezibelwerten die protokolliert wurden noch von Polizeieinsätzen wegen Ruhestörung.

Wir sind hier meilenweit entfernt von irgendwas beweisbarem oder vor Gericht verwertbaren.
Aber wenn man sich jetzt nicht deutlich wehrt, wird das Problem schlimmer.

Signatur:If you are going through hell, keep going. - Winston C.
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#63
 Von 
AltesHaus
Status:
Master
(4993 Beiträge, 1050x hilfreich)

Zitat (von Akkarin):
Aber wenn man sich jetzt nicht deutlich wehrt, wird das Problem schlimmer.

Wenn man jetzt nicht besonnen handelt, kann es mE ein - für den Mieter -unerwünschtes Ende nehmen.

Signatur:Ich erteile keine Ratschläge, ich schreibe nur wie ich die Dinge handhaben würde.
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#64
 Von 
Banane123
Status:
Praktikant
(834 Beiträge, 46x hilfreich)

Zitat (von Sir Berry):
Das ist meiner Meinung nach ebenfalls eine Fehleinschätzung. Selbst wenn sich nur ein Mieter zu Recht beschwert hätte, wäre die Reaktion des VM zulässig.
Außerdem übersiehst du den Vortrag des TS zu der einen Mieterin, die auch bestätigt die laute Musik gehört zu haben (also Fakt). Sie fühlt sich zwar nicht belästigt, weil es auch ihre Musikrichtung ist, allein das ist aber nicht relevant und hebelt den Fakt "zu laute Musik" nicht aus

Ihr gesmter Beitrag meine volle Zustimmung.

Manche Menschen meine, wenn sie eine Sache nicht stört muss das bei allen anderen auch so sein. Irrtum!

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#65
 Von 
thaomy
Status:
Beginner
(70 Beiträge, 0x hilfreich)

Bitte um Antworten, ob ich richtig verstehe...dass die Lärmbelästigung NACH der Mietergepräch gemeint ist (quasi ca 4 Wochen von Anfang August bis Anfang September) oder liege ich da falsch?
Diese ist mir sehr wichtig...Falls es tatsächlich NACH der Mietergespräch ist, dann sind wir bereit, den Fall vor Gericht zu verhandeln.

Beschwerden vom Nachbarn - Mieter erfährt nicht, wer ihn beschuldigt
Es ist mir bekannt, aber rein "strategisch" kann ich trotzdem fordern oder?!

Zitat (von AltesHaus):
Wenn man jetzt nicht besonnen handelt, kann es mE ein - für den Mieter -unerwünschtes Ende nehmen.

Das möchte ich auch und habe mehrfach versucht, um einen persönlichen Gesprächstermin zu bekommen, jedoch wurde ich trotz mehrfach Bitten abgelehnt (siehe meine Email an HV - 1te Seite).
Bei Mietergespräch waren die Hausverwaltung laut meine Familie sehr nett und objektiv...deswegen umso mehr bin ich enttäuscht, das die mit uns nicht reden wollen. Wahrscheinlich haben paar Leute festes Beweise gegen uns? Anders kann ich nicht die Reaktion von HV nicht verstehen. Aber was für Beweis haben dann die netten Nachbarn überhaupt (für die Zeit nach der Versammlung bis jetzt )?!

Signatur:"...see you on the dark side of the moon..."
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#66
 Von 
thaomy
Status:
Beginner
(70 Beiträge, 0x hilfreich)

Guten Abend miteinander,

lassen wir mal den Vorwurf wegen verläumderisches Verhalten raus...bei dieser Sache sind wir uns absolut sicher,dass es eine Lüge ist. Es geht im Endeffekt nur um laute Musik - und zwar VOR oder NACH der Versammlung inklusive in der besagte Nacht.

Sorry, jetzt muss ich ins Details gehen...

- Als die Abmahnung da war, habe ich einen Brief an alle 10 Parteien persönlich gegeben, mit der höflichen Bitte um freiwillige Stellungsnahmen bzgl. Lärm oder negativen Erzählungen.
- Unser Wohnanlage mit 11 Parteien besteht auf EG und 3 Stockwerk, wir sind im 2.Stock.
- Die 3 "üblichen verdächtigen" Nachbarn sind: 1x im EG und 2x im 1.Stock (exakt diese 3 haben bei Versammlung wegen unserer lauten Musik beschwert)
- Die direkte unter uns Partei im 1.Stock ist erst seit 1 Jahr da, sie will nix zu tun haben...für uns ist sie neutral (sie war 1 von 5 Partei, die nicht anwesend bei der Versammlung)
Sie ist auch die Partei, die uns direkt sagte, dass manchmal laute Musik von Sohnenmann zu hören ist, jedoch nícht strörend.
- Diese 4 Partein haben zwar unseren Brief genommen, jedoch wollen sie keine Stellungsnahme abgeben (aus welchen Gründen auch immer)
- Restliche 6 Parteien (4 davon sind 4 von 5 Partei, die nicht anwesend bei der Versammlung): 2x im unseren 2.Stock und 3x im 3.Stock haben in unseren Brief schriflich bestätigt, dass...

+ Kein negativen Erzählung bzgl. Mietgespräch oder änliches, weder vor noch nach der Vesammlung (alle 6x bestätigt)
+ Kein Lärm oder laute Musik von unsere Wohnung, weder vor noch nach der Vesammlung (5x bestätigt)
+ Die direkte oben von uns hat geschrieben, dass tatsächlich vor der Mietergespräch ab und zu laute Musik vorhanden, aber
nach der Mietgespräch ist nix zu hören.
+ Sehr positives Verhalten von allem Mitglieder meiner Familie (alle 6x bestätigt)
+ 2 Parteien schreiben sogar, dass es hier um eine Hetzkampagne gegen uns handelt.

Wie schon oft erwähnt, die Vorwürfe wegen lauter Musik vor der Versammlung sind teilweise berechtigt, doch nach der Versammlung auf gar keinen Fall!

Tausend Dank für euren Kommentaren und ein schönes Wochenende!

-- Editiert von thaomy am 06.10.2017 20:06

Signatur:"...see you on the dark side of the moon..."
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#67
 Von 
Akkarin
Status:
Lehrling
(1677 Beiträge, 260x hilfreich)

Na dann besteht durchaus ein Anspruch zu erfahren, was die 3 da behauptet haben, denn im Unterschied zum AG München oben tun die 3 das ( auch) öffentlich.
Dagegen kann man vorgehen und sollte das auch tun, sonst kommen bald die naechsten Abmahnungen.

Am vorgehen wuerde ich deshalb nichts aendern. Ziel sollte sein die 3 durch einen Anwalt auf Unterlassung in Anspruch zu nehmen. Und der HV deutlich zumachen, dass man sich das nicht bieten laesst.

Kerze zügig austreten und nicht zum Flaechenbrand werden lassen.

Signatur:If you are going through hell, keep going. - Winston C.
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#68
 Von 
Banane123
Status:
Praktikant
(834 Beiträge, 46x hilfreich)

Zitat (von Akkarin):
Wieso glaubst du das der Mieter keinen Anspruch hat zu erfahren, wer sich beschwert hat?

Erst in einem Gerichtsverfahren hat der Mieter diesen Anspruch.

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#69
 Von 
AltesHaus
Status:
Master
(4993 Beiträge, 1050x hilfreich)

Zitat (von thaomy):
Das möchte ich auch und habe mehrfach versucht, um einen persönlichen Gesprächstermin zu bekommen, jedoch wurde ich trotz mehrfach Bitten abgelehnt

Ich vermute, dass Sie den richtigen Zeitpunkt für ein Gespräch verpasst haben.

Zitat (von thaomy):
Bei Mietergespräch waren die Hausverwaltung laut meine Familie sehr nett und objektiv.

Warum auch nicht?

Zitat (von thaomy):
umso mehr bin ich enttäuscht, das die mit uns nicht reden wollen.

Könnte durchaus daran liegen, dass auch nach dem Mietergespräch noch Beschwerden kamen, bzw./und Beschwerden hinzu kamen von Mietern, welche auch nicht an der Versammlung teilnehmen konnten.

Zitat (von thaomy):
Wahrscheinlich haben paar Leute festes Beweise gegen uns?

Könnten den Mitbewohner "feste Beweise" gegen SIe haben?"

Zitat (von thaomy):
Aber was für Beweis haben dann die netten Nachbarn überhaupt (für die Zeit nach der Versammlung bis jetzt )?!

Das kann ich vom Sofa aus kaum beurteilen. Ich würde Akkarin's Weg nicht einschlagen, ich halte das eindeutig für eine sehr schlechte Variante einer Reaktion, wenn Sie den Wohnraum erhalten wollen. Im Raum steht nachhaltige Störung des Hausfriedens und die Abmahnung hierzu. Die Abmahnung ist zwingend nötig, bevor man aufgrund einer solchen Störung kündigen kann. Dazu bedarf es auch nicht den regelmäßigen Aufmarsch der Polizei um vor Gericht zu obisegen, es müssen auch nicht alle Nachbarn gegen (oder für) Sie sein. Es ist durchaus ausreichend, wenn die Zeugen glaubhaft darlegen können, warum und wie nachhaltig der Hausfrieden gestört wird. Halten Sie dann ein Schreiben, wie Akkarin es vorschlägt, für angebracht? Wie würden SIe als VM auf sowas reagieren? Ich als VM würde Ihren Brief überhaupt nicht lesen, sondern direkt weiterleiten an den Anwalt. Also was hätten Sie gewonnen, wenn Sie die HV direkt anschreiben? Nichts ..., das was evtl verursacht werden würde wäre noch mehr Ärger als ohnehn schon ansteht.

ME ist die Strategie die Akkarin vorschlägt für sie nachteilig, lässt sich aber zackig lesen, wenns darum geht, nur zu. Am Ende werden Sie aber sowohl vor dem Anwalt der Verwaltung, als auch vor dem Gericht OHNE Akkarin dastehen und dann?

-- Editiert von AltesHaus am 06.10.2017 22:37

Signatur:Ich erteile keine Ratschläge, ich schreibe nur wie ich die Dinge handhaben würde.
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#70
 Von 
Sir Berry
Status:
Bachelor
(3889 Beiträge, 1018x hilfreich)

Zitat (von thaomy):
Wie schon oft erwähnt, die Vorwürfe wegen lauter Musik vor der Versammlung sind teilweise berechtigt, doch nach der Versammlung auf gar keinen Fall!

Ich kann aus der Abmahnung nicht erkennen, dass sie sich auf weitere Vorfälle (Ausnahme der genannte Termin) nach der Versammlung bezieht.
Frage: wie kommst Du darauf?

Zitat (von thaomy):
lassen wir mal den Vorwurf wegen verläumderisches Verhalten raus...bei dieser Sache sind wir uns absolut sicher,dass es eine Lüge ist.
OK. Dann bleibt aber nichts mehr übrig.

Ich denke, dass alle Argumente ausgetauscht sind. Sie müssen jetzt entscheiden, ob sie dei letzten Brücken abrechen oder lieber doch diplomatsisch agieren.

Dieses Vorgehen

Zitat (von thaomy):
Als die Abmahnung da war, habe ich einen Brief an alle 10 Parteien persönlich gegeben

lässt mich allerdings vermuten, dass Ihnen diplomatisches Vorgehen absolut fremd ist.
Wer glaubt, er könne Verbündete gegen seine Vermieter im Mieterfundus finden, liegt bei unterschiedlicher Interessenlage fast immer falsch. Das Hemd ist halt näher als der Rock.

Berry

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#71
 Von 
Akkarin
Status:
Lehrling
(1677 Beiträge, 260x hilfreich)


Nur mal so neben bei, über welche Uhrzeiten reden wir hier eigentlich? denn das ist so gar nicht zwingend abmahnbar...

Zitat (von thaomy):
mehrmals durch erheblichen Lärm, der weit über die Zimmerlautstärke hinausging, nicht nur ihre Mitbewohner im Haus, sondern auch den Hausfrieden selbst in erheblicher Weis gestört haben.

Ausserhalb der Ruhezeiten ist Zimmerlautstärke nicht erforderlich, und angaben zu Zeiten und dezibel fehlen komplett.

Zitat (von AltesHaus):
ME ist die Strategie die Akkarin vorschlägt für sie nachteilig,


Mich selbst zu zitieren mag ich ja gar nicht, aber ich habs auf Seite 1 ganz am Anfang schon gesagt

Zitat (von Akkarin):
Solche Probleme kann man aussitzen, umziehen, miteinander reden, oder eskalieren und versuchen sie im Keim zu ersticken. Das muss der TE wissen, was in seiner Situation, die sinnvollste ist.


M.E. sollte er das ganze eskalieren und es im Keim ersticken, und so ein schlimmes Ende verhindern.
Denn so wie AltesHaus hier eine friedliche Lösung sucht, hab ich die für mich auf Seite 1 als unrealistisch verworfen.
Meine Sorge ist , dass wenn die Abmahnung geschluckt wird, kurzfristig ständig neue Beschwerden der 3 beim Vermieter auftauchen, dieser mittelfristig weitere Abhmungen schreiben lässt und langfristig die Kündigung, die dann nicht mehr zu verhindern ist, weil in der Masse an Beschwerden eh keiner mehr durchblickt.

Dein Ansatz "ruhe bewahren und kein Öl ins Feuer gießen, um so das dicke Ende zu verhindern" ist genauso legitim, der setzt aber darauf an, dass danach auch Schluss ist mit den Beschwerden und nichts mehr nachkommt.

Ich mag nicht vorraussagen, welche der beiden Strategien am Ende besser oder schlechter ist.

Ich kann nur sagen, welche Variante ich wählen würde.

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#72
 Von 
thaomy
Status:
Beginner
(70 Beiträge, 0x hilfreich)

Gute Morgen,

Zitat (von Sir Berry):
Ich kann aus der Abmahnung nicht erkennen, dass sie sich auf weitere Vorfälle (Ausnahme der genannte Termin) nach der Versammlung bezieht.
Frage: wie kommst Du darauf?

mein Deutschkenntnis ist nicht so gut, deswegen habe ich euch so oft gefragt und kann bisher keine aussagekräftige Antwort bekommen. Darauf hoffe ich, weil die HV zeigte sich zufrieden, als mein Sohn bei der Mieterversammlung sofort entschuldigt hat.
Bemerkung: die Vorwürfe wegen laute Musik kommen nur von diesen 3 Parteien und zwar erstmal beim diesen Gespräch, ohne konkrete Details zu nennen. Schliesslich ein Woche später hat die HV einen Brief an alle Bewohner geschickt mit der Zusammenfassung der Gespräch und appeliert alle an vernünftiges Verhalten usw...
Es steht so ungefähr so: wenn Beleidigungen, Nachreden, Streiterei...dann bitte alle mit Beweise an Polizei wenden. Bei Lärm, Hausordnung (123recht.net Tipp: Hausordnung Generator ) usw wird Abmahnung geben.
Also gehe ich davon aus, dass was vorher passiert ist alles geklärt.
Ausgerechet darum habe ich den Verdacht, dass die 3 Parteien wollen diesen ausnutzen und mit dreisten Lügen gegen uns beim HV beschweren.

Zitat (von Sir Berry):
Ich denke, dass alle Argumente ausgetauscht sind. Sie müssen jetzt entscheiden, ob sie dei letzten Brücken abrechen oder lieber doch diplomatsisch agieren.

Sorry, ich verstehe nicht ganz, was bedeutet "...alle Argumente ausgetauscht sind..."?

Zitat (von Sir Berry):
lässt mich allerdings vermuten, dass Ihnen diplomatisches Vorgehen absolut fremd ist.

Als ich den Brief mit der Bitte um Stellungnahme bei jeden (also auch bei diesen 3 Parteien) geklingelt habe, dachte ich nur an ehrliche Meinung von denen.
Deutlich habe ich unsere Bereitschaft geklärt, bei jede Art von Nachbarschaft Probleme sollen wir miteinander zu besprechen. Was ist schlimm bzw. nicht diplomatisch drann?
Nie habe ich den Absicht, anderen Leute an unseren Seite zu ziehen und gegen HV antreten. Persönlich habe ich nix gegen HV, mir ist klar, die haben nur so reagiert, weil höchstwahrscheinlich die 3 was ausgedacht haben.

Offen gesagt, dies ist eine Art "Krieg" zwinschen die 3 älteren Damen und meine Frau.
Wir haben vor 1 Jahr noch besten Verhältnis (im Vergleich zum restlichen Mitbewohner) miteinander im Haus (enge Kontakt seit dem Einzug vor 14 Jahren, sogar fast familiäre).
Lange Zeit gute Beziehung > wegen Kleinigkeiten streiten > Rache...Es existiert noch Vorgeschichte.
Als Ehemann wollte ich nie einmischen und habe seit letzten Jahr oft versucht mit der Damen zu besprechen, leider vergeblich!
Da für uns eindeutig Rache ist, möchten wir richtig wehren...welche sanfte, diplomatische Möglichkeit haben wir noch da???

Ich bitte Euch um Verständnis für mein Deutschkenntnis, hoffentlich ihr versteht was ich meine.
Pardon, ich muss jetzt ins Bett, habe grad Nachtschicht gehabt...werde zeitnah versuchen mehr zu beschreiben.

Nochmal vielen Dank für eure Bemühungen!

Signatur:"...see you on the dark side of the moon..."
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#73
 Von 
AltesHaus
Status:
Master
(4993 Beiträge, 1050x hilfreich)

Zitat (von thaomy):
Sorry, ich verstehe nicht ganz, was bedeutet "...alle Argumente ausgetauscht sind..."?

Das bedeutet, dass jeder Ihnen hier seine Sicht der Dinge mitgeteilt hat.

Da ist zum einen AK's Ansicht, mit dem von ihr bevorzugten Brief, sehr schnittig
Oder Sir Berrys (und meine) Ansicht, dass Sie mit einem Brief mehr Öl ins Feuer gießen als angedacht

Wir können Ihnen hier nicht sagen, was richtig oder was falsch wäre. Ak hat Ihnen ihre Meinung aus Mietersicht geschrieben, Sir Berry und ich aus Vermietersicht. Nun überlegen Sie mal, wie Sie als Vermieter es am liebsten sehen würden ... einen frechen Brief erhalten, oder die Sache diplomatisch angehen. Wobei die Kernfrage "wer muss die Rechnung bezahlen" wohl als beantwortet angsehen dürfte.

Als Eigentümer sage ich Ihnen, dass man solch eine Sache

Zitat (von thaomy):
Offen gesagt, dies ist eine Art "Krieg" zwinschen die 3 älteren Damen und meine Frau.

und nun rücken Sie auch mit den Dingen heraus, die vorher verschwiegen wurden (ich hatte es mir aber gedacht) Es gibt eine Vorgeschichte. Und weder Sie, noch die Frau Gemahlin konnten die Dinge wieder grade biegen.

Ich bezweifel sehr, dass es nur drei MIeter sind, die sich gestört fühlen, ich gehe davon aus, dass es mehr sind, die aber so nichts sagen würden, nun aber die Gelegenheit beim Schopf ergriffen haben.

Und so ist der von Ak angedachte Brief für Sie nicht zielführend; zumal die Hausverwaltung von Ihnen schon die Nase voll hat.



-- Editiert von AltesHaus am 07.10.2017 09:01

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#74
 Von 
Akkarin
Status:
Lehrling
(1677 Beiträge, 260x hilfreich)

Das hier eine Vorgeschichte vorhanden ist, war doch klar. Sowas faellt ja nicht vom Himmel.

Signatur:If you are going through hell, keep going. - Winston C.
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#75
 Von 
thaomy
Status:
Beginner
(70 Beiträge, 0x hilfreich)

@cauchy
@Akkarin
@Lolle
@AltesHaus
@Sir Berry

Besten Dank für eure Kommentare & Zeiten, ich weiß ihr alle mit uns gut meint und möchtet uns helfen.
Wir wissen es zu schätzen und sind Euch dafür sehr dankbar! :respekt:

@AltesHaus
@Sir Berry

Zitat (von AltesHaus):
Oder Sir Berrys (und meine) Ansicht, dass Sie mit einem Brief mehr Öl ins Feuer gießen als angedacht

Was würdet ihr mir konkret empfehlen? Ich meine, da habe ich schon alles "sanfte" Wege probiert - was kann ich noch tun?
Sollen wir die Abmahnung sowie Kosten akzeptieren oder was? Nein, auf keinen Fall - auch wenn die Anwaltskonsten nicht vorhanden wäre!

Zitat (von AltesHaus):
zumal die Hausverwaltung von Ihnen schon die Nase voll hat.

Sorry, wie kommst du drauf? Liegt es vielleicht an meine Erzählung in diesen Thread?
Diese Leute kennen wir vorher gar nicht und bisher haben wir über keinen bei ihnen beschwert.

Zitat (von AltesHaus):
Ich bezweifel sehr, dass es nur drei MIeter sind, die sich gestört fühlen, ich gehe davon aus, dass es mehr sind, die aber so nichts sagen würden, nun aber die Gelegenheit beim Schopf ergriffen haben.

Hier verstehe ich wieder nicht ganz was du genau meinst, aber 6x neutralen Parteien bestätigen schriflich das Gegenteil, 1x (neu eingezogen) möchte zu nix äussern und die 3x "üblichen Verdächtigen" (alte Damen) haben uns mal "fast geliebt" und jetzt finden sie uns "plötzlich" störend.

Zitat (von AltesHaus):
und nun rücken Sie auch mit den Dingen heraus, die vorher verschwiegen wurden (ich hatte es mir aber gedacht) Es gibt eine Vorgeschichte. Und weder Sie, noch die Frau Gemahlin konnten die Dinge wieder grade biegen.

Am Anfang der Thread habe ich bereits geschrieben, dass ich nicht ins Details bzw. Vorgeschichte gehen möchte, absichtlich - weil solche Kinderkramm (alles ohne Beweise) für mich persönlich nicht relevant für diese Abmahnung sind.
Nagut, jetzt weiß ich dass ich es nicht weglassen soll. Würde beim Zeiten euch kurz beschreiben...

@Akkarin

Respekt...du erkennst gleich am Anfang die Situation (aus meiner Sicht gesehen) so genau, so unglaublich...so cool ;-)

-- Editiert von thaomy am 07.10.2017 16:16

Signatur:"...see you on the dark side of the moon..."
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#76
 Von 
Sir Berry
Status:
Bachelor
(3889 Beiträge, 1018x hilfreich)

Zitat (von thaomy):
mein Deutschkenntnis ist nicht so gut, deswegen habe ich euch so oft gefragt und kann bisher keine aussagekräftige Antwort bekommen.

Ihr Deutschkenntnisse sind gut genug, um zu verstehen, was Sie schreiben. Aber aus dem Text der Abmahnung kann zumindest ich nicht erkennen, ob es um die alten Vorfälle geht, oder um neue.

Zitat (von thaomy):
Darauf hoffe ich, weil die HV zeigte sich zufrieden, als mein Sohn bei der Mieterversammlung sofort entschuldigt hat.
Die Hoffnung bestand vermutlich sogar zu recht.
Aber die Versammlung war am 7.08.2017.
In der Nacht vom 21.08.17 auf den 22.08.17 gab es erneut eine Ruhestörung.
Damit war das Vertrauen der HV in die Zusage Ihres Sohnes aufgebraucht (was ich durchaus verstehen kann).
Als Folge der erneuten Störung erhielten sie am 23.09.2017 die Abmahnung. Die gelbe Karte als letzte Warnung sozusagen.
(Alle Daten aus Ihren eigenen Beiträgen zusammengesucht).
Haben sie ernsthaft erwartet, dass die HV die erneute Störung ignoriert?


Zitat (von AltesHaus):
Es gibt eine Vorgeschichte. Und weder Sie, noch die Frau Gemahlin konnten die Dinge wieder grade biegen.


Ich vermutete ja schon viel früher, wo Rauch ist ist auch Feuer.


Zitat (von thaomy):
Da für uns eindeutig Rache ist, möchten wir richtig wehren...welche sanfte, diplomatische Möglichkeit haben wir noch da???
Keine, außer das Verhältnis zu den Damen wieder auf eine tragfähige Basis zurückzuführen. Ich befürchte allerdings, dass es dafür schon zu spät ist.

Wehren können sie sich, gegen offensichtliche Unrichtigkeiten, gegen Falschanschuldigungen.
Aber Sie können sich nicht gegen zukünftigte berechtigte Anschuldigungen wehren.

Es scheint so, als würden die Damen jetzt nach Vorfällen suchen, die Sie Ihrer Familie anlasten können. Da gilt es, diese strikt (absolut) zu vermeiden, wobei ich der Meinung bin, dass es nahezu unmöglich ist, sich immer zu 100% korrekt zu verhalten.
Aber überlaute Musik lässt sich vermeiden, und die liebwerte Gemahlin kann auch mal den Mund halten und muss ihre Meinung über andere nicht weitergeben.
Die abgemahnten Verstöße lassen sich also vermeiden.

Kommt es in Zukunft zu weiteren vorwerfbaren Vorfällen, können sie sich nicht dagegen wehren. Auf den Grund für die Meldung - hier Rache - kommt es nicht an.

Was zählt sind harte Fakten. Wer auf Rache sinnt, sich dabei aber auf das Faktische beschränkt - also nichts erfindet - ist immer im Vorteil.

Berry

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#77
 Von 
AltesHaus
Status:
Master
(4993 Beiträge, 1050x hilfreich)

Zitat (von thaomy):

Zitat (von AltesHaus):
zumal die Hausverwaltung von Ihnen schon die Nase voll hat.


Sorry, wie kommst du drauf? Liegt es vielleicht an meine Erzählung in diesen Thread?
Diese Leute kennen wir vorher gar nicht und bisher haben wir über keinen bei ihnen beschwert.



Wenn es nicht so wäre, dann hätten Sie eine stinknormale Abmahnung von der HV bekommen und diese wäre für Sie erreichbar, aber Sie schreiben ja selbst:

#65
Zitat (von thaomy):
deswegen umso mehr bin ich enttäuscht, das die mit uns nicht reden wollen.


Daher meine Schlußfolgerung, dass die HV von Ihnen und leeren Versprechungen die Nase voll hat.


Zitat (von thaomy):

Zitat (von AltesHaus):
Ich bezweifel sehr, dass es nur drei MIeter sind, die sich gestört fühlen, ich gehe davon aus, dass es mehr sind, die aber so nichts sagen würden, nun aber die Gelegenheit beim Schopf ergriffen haben.


Hier verstehe ich wieder nicht ganz was du genau meinst, aber 6x neutralen Parteien bestätigen schriflich das Gegenteil, 1x (neu eingezogen) möchte zu nix äussern und die 3x "üblichen Verdächtigen" (alte Damen) haben uns mal "fast geliebt" und jetzt finden sie uns "plötzlich" störend.


Nach Ihrer Darstellung gibt es 11 Parteien im Haus, wovon Ihrer Meinung nach 6 "neutral" seien. Blieben 5 Parteien übrig die weniger neutral sind. Es kommt bei Gericht nicht darauf an wie viel Zeugen "neutral" aussagen, sondern eher darauf, wie nachhaltig die Störung des Hausfriedens von den anderen Zeugen dargestellt wird. Da gibt es nix 6 zu 5, ich habe gewonnen.

Zitat (von thaomy):
Was würdet ihr mir konkret empfehlen? Ich meine, da habe ich schon alles "sanfte" Wege probiert - was kann ich noch tun?


Dann scheint es ein großes Zerwüfnis zu geben, wenn Sie alle "sanften" Wege versucht haben. Evtl. hier mal ansetzen, dass die Brühe weiter (hoch)kocht, daran ist die Frau Gemahlin gewiss auch nicht ganz unbeteiligt. Gut möglich, dass Sie von Haus aus nicht vollumfänglich informiert wurden.

Ich weiß, was ich an Ihrer Stelle tun würde. Ich würde Geld in die Hand nehmen und mich von einem vernünfitgen Anwalt beraten lassen, dort darauf hinweisen, dass es Ziel sein muss, dass Sie die Wohnung behalten, er also nicht a lá Akarin den Hammer rausholt (das könnte auch beim Anwalt schief gehen), sondern er eher mediatorisch vorgeht. Ob mein Weg auch der Ihre sein kamn bezweifel ich, da Ihnen Ak's Antworten so gut gefallen haben, ja die waren cool (aber sie kann es durchaus besser) und schmissig .... aber ob Ihnen damit geholfen ist wage ich zu bezweifeln. Wie auch immer, ich wünsche Ihnen Erfolg bei dem Weg, den Sie einschlagen.

-- Editiert von AltesHaus am 07.10.2017 18:36

Signatur:Ich erteile keine Ratschläge, ich schreibe nur wie ich die Dinge handhaben würde.
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#78
 Von 
thaomy
Status:
Beginner
(70 Beiträge, 0x hilfreich)

#

Zitat (von Sir Berry):
Die Hoffnung bestand vermutlich sogar zu recht.
Aber die Versammlung war am 7.08.2017.
In der Nacht vom 21.08.17 auf den 22.08.17 gab es erneut eine Ruhestörung.
Damit war das Vertrauen der HV in die Zusage Ihres Sohnes aufgebraucht (was ich durchaus verstehen kann).
Als Folge der erneuten Störung erhielten sie am 23.09.2017 die Abmahnung. Die gelbe Karte als letzte Warnung sozusagen.
(Alle Daten aus Ihren eigenen Beiträgen zusammengesucht).
Haben sie ernsthaft erwartet, dass die HV die erneute Störung ignoriert?

wie schon erwähnt, wir würden die Abmahnung sofort akzeptieren, wenn der Vorwurf (wegen lauter Musik) VOR der Versammlung sich bezieht. Tatsächlich hat mein Sohn manchmal lauter Musik gehört, weil diese Lärm nur temporär waren und niemand beschwert hat, wir sind dummerweise (unser Fehler) nicht bewusst, dass manche es als störend finden. Der Vorwurf ist uns erst bekannt während der Versammlung (kein Details mit Datum, Uhzeit, wie laute es war...nur so allgemein laut). Na gut, der Vorwurf ist zwar übertrieben und fies, aber wir sind damit einverstanden und haben nix dagegen, wenn die 3 störend finden.

Was uns wütend macht ist: der Vorwurf (so wie ich verstanden habe) NACH der Versammlung und in der Nacht der besagter Tag. Da sind wir ganz sicher, dass sofort nach der Versammlung bis heute keine eizige laute Ton von unserer Wohnung rauskommt! Wir haben uns höllisch aufgepasst...Auch 6x neutrale Parteien haben das schriflich bestätigt...ausgerechnet die 3 Beschwerderen wohnen nicht direkt an uns (siehe #66 - 2te Seite).

Ihr werdet jetzt sagen, ohne Grund kein Beschwerden?! Es klingt so unglaublich...deswegen habe ich mich dauernd gefragt: was für Beweis haben dann die netten Nachbarn überhaupt?!

Zitat (von Sir Berry):
Es scheint so, als würden die Damen jetzt nach Vorfällen suchen, die Sie Ihrer Familie anlasten können

exakt so...das weiss jeder hier im Wohnanlage, ausser die 3 natürlich.

Zitat (von Sir Berry):
dass es nahezu unmöglich ist, sich immer zu 100% korrekt zu verhalten.

Darüber haben wir richtig Sorge.

Zitat (von Sir Berry):
Aber Sie können sich nicht gegen zukünftigte berechtigte Anschuldigungen wehren.

Das stimme ich Ihnen absolut zu! Wenn berechtigt ist, akzeptieren wir es ohne Zögern.

Zitat (von Sir Berry):
Wehren können sie sich, gegen offensichtliche Unrichtigkeiten, gegen Falschanschuldigungen.

Weil die Vorwürfe (für uns und genauso für die restlichen 6x Parteien) so dreist und erfunden sind, wollen wir gegen solche Schikane, Mobing wehren und vorbeugen in den nächsten Zeiten!

Zitat (von Sir Berry):
Auf den Grund für die Meldung - hier Rache - kommt es nicht an.

Deswegen wollte ich nicht viel über Details bzgl. Vorgeschichte schreiben, weil alles nur Frauen-Rederei...ohne konkrete Beweise.

Zitat (von Sir Berry):
Was zählt sind harte Fakten. Wer auf Rache sinnt, sich dabei aber auf das Faktische beschränkt - also nichts erfindet - ist immer im Vorteil.

Wir sind fest überzeugt, dass alles nur erfunden ist und die 3 haben keinen Fakten gegen uns.

@all: vielen Dank schonmal für das Lesen!

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#79
 Von 
thaomy
Status:
Beginner
(70 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von AltesHaus):
Wie auch immer, ich wünsche Ihnen Erfolg bei dem Weg, den Sie einschlagen.

Echt klasse, vielen herzlichen Dank!

Zitat (von AltesHaus):
daran ist die Frau Gemahlin gewiss auch nicht ganz unbeteiligt. Gut möglich, dass Sie von Haus aus nicht vollumfänglich informiert wurden.

Ja, das ist möglich...dennoch wie oben erwähnt, gegeneinander Anschuldigungen zwischen Frauen - alles ohne Beweise. Deswegen hat auch die HV uns alle Mietbewohner geschrieben, wenn solche Probleme auftreten, sollen wir an Polizei wenden ;-)

Zitat (von AltesHaus):
da Ihnen Ak's Antworten so gut gefallen haben, ja die waren cool (aber sie kann es durchaus besser) und schmissig

damit wollte ich nur zum Ausdruck bringen, dass @Akkarin die Lage der Nation (aus meiner Sicht) sehr schnell erkannt hat.

Zitat (von AltesHaus):
Ich würde Geld in die Hand nehmen und mich von einem vernünfitgen Anwalt beraten lassen, dort darauf hinweisen, dass es Ziel sein muss, dass Sie die Wohnung behalten

Absolut richtig, wir wollen nur Ruhe und die Sache so "sanft" wie möglich raus aus der Welt schaffen.
Zwar es ist für uns kein Problem, einen RA zu nehmen, wir haben sogar da einen sehr guten RA (der hat letzte Jahr die Vorgeschichte gekürmmert - mit "Erfolg" für uns gegen den "Haussheriff", quasi die Anführerin von diesen netten 3), dennoch möchte ich mal zuerst probieren, vielleicht die HV prüfen doch die Sache nochmals gründlich.

Es wird höchstwahrscheinlich anwaltlich bzw. sogar gerichtlich kommen...Was haben wir dann zu verlieren?

Herzlichst Dank nochmal und Euch allen ein schönes Wochenende!

-- Editiert von thaomy am 07.10.2017 23:25

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#80
 Von 
Akkarin
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Lehrling
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Zitat (von thaomy):

@Akkarin
Respekt...du erkennst gleich am Anfang die Situation (aus meiner Sicht gesehen) so genau, so unglaublich...so cool ;-)

Denada

Aber AltesHaus hat genau das gleiche erkannt, wir kamen lediglich zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen.

Frei nach Schiller ist hier die Situation eingetreten, in der auch der Frömmste nicht in Frieden leben kann, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt. Wer,Wie, Was, Wieso, Weshalb, Warum gehört in die Sesamstraße und ist hier vollkomen egal.
M.E. nützt ein eigener Anwalt nur dann, wenn man die Nachbarn auf Unterlassung in Anspruch nehmen will, ansonsten knn der aktuell nichts tun.

Wenn man hingegen weniger offensiv sein will, als ich das im ersten Brief geschrieben hab, kann man auch nur an die HV per mail schreiben,

Liebe HV,

die Abmahnung des von Ihnen beauftragten RAs vom [Datum] wegen [Grund] weise ich unter Verwahrung gegen die Kosten vollumfänglich als unbegründet zurück. Rein vorsorglich weise ich Sie daraufhin, dass die Kosten unabhängig von der Berechtigung in keinem Falle erstattungsfähig sind, da gemäß der Rechtssprechung des Bundesgerichtshofs ein gewerblicher Vermieter für einfache kaufmännische Verwaltungsaufgaben wie (Ab-) Mahnungen oder Kündigungen wegen Zahlungsverzug keinen Anspruch auf Freistellung von Anwaltskosten hat.
(vgl. BGH VIII ZR 271/09 -Urteil vom 6. Oktober 2010).

Mit freundlichen Grüßen

Ak
Idealerweise dem Anwalt sinngemäß das gleiche und dann hoffen, dass der Kleinkrieg aufhört.

Gruß
AK



-- Editiert von Akkarin am 07.10.2017 23:34

-- Editiert von Akkarin am 07.10.2017 23:36

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#81
 Von 
thaomy
Status:
Beginner
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@Akkarin

per eMail ohne die Stellungsnahme von 6 Parteien?
Ehrlich gesagt, wir (genau genommen nicht nur wir, sondern auch manche in diesen Wohnanlage) möchten gern mal diesen "Haussheriff " endlich zeigen, dass wir auch mal Widerstand leisten können.
Obwohl sie letzte Jahr "verloren" hat, versucht die alte Dame immer wieder (nicht nur gegen uns, auch gegen manchen hier seit fast 20 Jahren) zu hetzen und dauernd gegen anderen beschwerden bei RA oder HV. Viele Mitbewohner meinen, wir sind ihr neue "Opfer" ;-)

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#82
 Von 
thaomy
Status:
Beginner
(70 Beiträge, 0x hilfreich)

da ich den Kontakt mit HV schon höfflich vor Ort, telefonisch und per eMail vergeblich versucht habe, glaube ich nicht mehr, dass die HV auf die eMail reagieren würde...

-- Editiert von thaomy am 07.10.2017 23:52

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#83
 Von 
thaomy
Status:
Beginner
(70 Beiträge, 0x hilfreich)

Eine Frage bitte: mal angenommen, die HS ignoriert das Schreiben/eMail oder die Abmahung nicht zurückzieht (das müssen sie auch nicht) und dessen RA fordert weiterhin von uns das Geld...Was sollen wir tun? Er musst Mahnbescheid Verfahren gegen uns vor Gericht klagen oder?

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#84
 Von 
AltesHaus
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Master
(4993 Beiträge, 1050x hilfreich)

Zitat (von thaomy):
Ehrlich gesagt, wir (genau genommen nicht nur wir, sondern auch manche in diesen Wohnanlage) möchten gern mal diesen "Haussheriff " endlich zeigen ...

... wenn ich sowas lese, dann wundert mich die Reaktion der HV wenig. Sie sollten sich vor der Handlung wahrlich überlegen, mit welchem Ziel Sie die Sache vorantreiben. Es deutet überhaupt nichts darauf hin, dass Sie die Sache befrieden wollen ...

Signatur:Ich erteile keine Ratschläge, ich schreibe nur wie ich die Dinge handhaben würde.
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#85
 Von 
Akkarin
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Lehrling
(1677 Beiträge, 260x hilfreich)

Zitat (von thaomy):
per eMail ohne die Stellungsnahme von 6 Parteien?

Das hängt von der Einschätzung der Sitaution und der Mentalität ab.

Wenn man die Konfrontation will, so wie auf Seite 1. Wenn man nett sein will und hofft, dass sich das problem friedlich lösen lässt so wie auf Seite 3.

Zitat (von thaomy):
mal angenommen, die HS ignoriert das Schreiben/eMail oder die Abmahung nicht zurückzieht (das müssen sie auch nicht) und dessen RA fordert weiterhin von uns das Geld...Was sollen wir tun? Er musst Mahnbescheid Verfahren gegen uns vor Gericht klagen oder?

Ja muss er, gegen einen gerchtlichen Mahnbescheid unbedingt widerspruch einlegen. Bettel,- droh und ähnliche Briefe des Ras und der Hv können hingegen ignoriert und in den Müll geworfen werden.

Signatur:If you are going through hell, keep going. - Winston C.
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#86
 Von 
thaomy
Status:
Beginner
(70 Beiträge, 0x hilfreich)

Gegen die netten, intriganten Dame möchten wir auch demnächst nicht vor Gericht klagen, obwohl letzte Jahr unser RA weiteren Schritt empfohlen hat, nachdem sie beim Schlichtungsverfahren nicht erschienen war. Wir haben uns damals es auch nicht als "unsere Sieg" betrachtet, schliesslich wohnen wir im selben Wohnanlage. Jetzt möchten wir irgendwie hinweisen und nur klar machen, sie soll aufhören mit solchen dreisten Lügen bzw. Erfindung. Ärgerlich, die alte Dame will nicht mal mit uns reden...

-- Editiert von thaomy am 08.10.2017 00:22

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#87
 Von 
thaomy
Status:
Beginner
(70 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von AltesHaus):
... wenn ich sowas lese, dann wundert mich die Reaktion der HV wenig. Sie sollten sich vor der Handlung wahrlich überlegen, mit welchem Ziel Sie die Sache vorantreiben. Es deutet überhaupt nichts darauf hin, dass Sie die Sache befrieden wollen ...

an HV haben wir bisher noch nie angewandt oder gegen irgendjemand bei ihnen beschwert.
Ja, wir machen richtig Sorge und wollen vorsorglich vorbeugen, stelle euch mal vor, in paar Wochen kommen plötzlich wieder Anschuldigung?!

-- Editiert von thaomy am 08.10.2017 00:17

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#88
 Von 
Akkarin
Status:
Lehrling
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Zitat (von thaomy):
Gegen die netten, intriganten Dame möchten wir auch demnächst nicht vor Gericht klagen
-- Editiert von thaomy am 08.10.2017 00:22

Dann einfach nur wie unter 3 gegen die Kosten verwahren. Fertig.

Signatur:If you are going through hell, keep going. - Winston C.
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#89
 Von 
thaomy
Status:
Beginner
(70 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Akkarin):
Dann einfach nur wie unter 3 gegen die Kosten verwahren. Fertig.

Hm, ohne die Stellungsnahme (Beweise) sind wir aber im Augen des HV immer die Schuldigen?!

-- Editiert von thaomy am 08.10.2017 00:31

Signatur:"...see you on the dark side of the moon..."
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#90
 Von 
thaomy
Status:
Beginner
(70 Beiträge, 0x hilfreich)

Guten Morgen liebe Forum-Mitglieder,

könnt ihr bitte prüfen, ob ich folgendes richtig verstanden habe...Besten Dank im Vorraus!

#
1. RA verlangt Geld > wir schweigen/zurückweisen > RA schickt mehrfach Mahnung/Drohung > wir schweigen/zurückweisen > RA beantragt Mahnverfahren > Gericht schickt Mahnbescheid (ohne zu prüfen,ob die Forderung berechtigt ist) > wir legen Widerspruch/Einspruch (erst jetzt ist richtig notwendig, sonnst kommt Vollstreckungsbescheid) > Gericht lässt die Streitsache in Ruhe > RA kann/muss uns klagen > Beweislast liegt an RA?
#
2. HV schickt (mehrfach) Abmahnung > HV muss die Abmahnung nicht zurücknehmen und wir haben auch keinen Anspruch auf Feststellung, ob berechtigt oder nicht > weder Vorteil für HV noch Nachteil für uns > wir schweigen/zurückweisen > Fristlos Kündigung > wir legen Widerspruch/Einspruch > Räumungsklage > Beweislast bzgl. Abmahnungen liegt an HV?
#
3. Wir haben keinen Recht auf Herausgabe von Namen bei Beschwerde > Erst bei Kündigung/Gericht muss HV offenbaren, wer uns was beschuldigt hat?
#

Mit Hilfe von euren Kommentare/Perspektive haben wir uns viel überlegt und gefragt, was wir eigentlich wollen...

Wir wissen, aus Erfahrung von Vorgeschichte letztes Jahr und mehrere Ereignisse von anderen Mitbewohner, dass sie immer und wieder mit Ärger versucht, sie kann einfach nicht lassen!

Seit letztes Jahr haben wir oft versucht, unser Verhältnis zu verbessern...Es ist uns klar, es wird nie so gut wie die ersten 13 Jahren am Anfang (vor der Frauen-Streiterei-Vorgeschichte), aber hoffentlich nicht eskaliert wie seit einem Jahr.
An der Tür klopfen, klingelt, persönlich Smalltalk, gemeinsamer Grillabend vorschlagen...Leider alles vergeblich.

Trotzdem wollen wir die Beschwerdeführerin (sie ist relativ alt und verbittet) nicht "bestrafen", nur irgendwie sie dazu bewegen, sie soll im zukunft solche Lüge gegen uns stoppen. Also einfach nur vorbeugen.
Es muss nicht zwingend im Form einer Unterlassungserklärung sein, wir wären sehr froh, wenn die HV ihr direkt sagen würde und falls solche Beschwerden von gewissen Personen vorkommen, soll die HV uns die Chance geben, die Lage sachlich zu klären.

Aber das Problem/Dilema ist: Der Beschwerdeführer "versteckt sich" hinter HV > wollen wir gegen öffentliche Lügen wehren > müssen wir leider mehr oder weniger HV "angreifen".

Wie würdet ihr reagieren, aus Sicht der HV, nach dem ihr schon die Sache bei RA weitergeleitet habt - auf unsere Bitte/Forderung wegen Herausgeben von Namen von Beschwerdeführer? Die Anschuldigung doch mal detailiert prüfen oder ignorieren?

Fazit: wir möchten möglichst sanft, diplomatisch, nicht frech mit HV sein und dabei noch die Dame & Co. die Grenze zeigen (jetzt oder nie)

Welche wäre der optimalste Weg?

Einen schönen Sonntag wünche ich Euch!

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