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Hund fehlen die Gelenkpfannen!

29.11.2004 Thema abonnieren
 Von 
Socke1982
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Hund fehlen die Gelenkpfannen!

Hallo!

Mein Hund ist jetzt 8 Monate alt. Mit 10 Wochen haben wir ihn bekommen, damals dachten wir er würde so komish laufen da er noch so klein war, aber jetzt hat sich herausgestellt das ihm die Gelenkpfannen fehlen. Wir waren schon oft beim TA deswegen er hat uns immer nur gesagt das der Hund zu schwer für seine Knochen sei. Jetzt stehen uns 2. OP ins Haus die zusammen 1.300 euro kosten. Unser Labbi hat damals 450 Euro gekostet. Kann ich die Züchterin verklagen damit sie bezahlt oder zumindest einen Teil? Oder Habe ich die Kosten am Bein.
Vielen Dank im voraus

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
pOtH
Status:
Lehrling
(1236 Beiträge, 331x hilfreich)

haben sie einen kaufvertrag? wenn ja lesen sie ihn mal genau durch.

es gibt bei menschen eine krankheit die nennt sie morbus perthes (hoffe das ich es richtig geschribene hab ;o) ), an ihr erkranken knben im alter von 4 bis 8 jahren u. da löst sich die hüftkugel auf, dieses kann wieder "geheilt" werden indem man den oberschenkel durchtrennt u. in einem anderen winkel zusammenwachsen lässt.

es könnte also sein das der kleine ein ähnlich krankheit hat wovon der züchter nichts wissen konnte.

-- Editiert von pOtH am 29.11.2004 23:37:22

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#2
 Von 
Socke1982
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Ja wir haben einen Kaufvertrag der sieht aber leider sehr mager aus. Dort steht nur drin wann und wo wir ihn gekauft haben und das wenn in 14 Tagen eine erkrankung auftritt wir ihn wieder zurückgeben sollen.
Da das mein erster Hund ist bin ich noch ein anfänger auf diesem Gebiet. Der TA hat nichts über HD gesagt, aber er bekommt eine Femurkopfresektion gemacht. Ich habe nachgelesen und die wird doch nur bei HD erkrankten Tieren gemacht, oder?
Was kann man tun? Der TA sagt dass es auf jedenfall eine Erbkrankheit ist. Muss man die Mutter und den Vater Hd testen lassen bevor man züchten will? Vielen Dank

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#3
 Von 
pOtH
Status:
Lehrling
(1236 Beiträge, 331x hilfreich)

halt! es kommt ganz drauf an was für eine zucht sie meinen. die "hundevermehrungsanstalten" brauchen nichts (privatzucht von leuten die keinen peil von der materie haben b.z.w unbedingt mal junge haben wollen) oder ob sie bei einem züchter waren der in irgendeinen verband eingetragen ist u. papiere vorlegen kann.
aber bei 450€ für einen labrador denke ich das sie eher bei einem "privatzüchter" waren. der keine papiere für die elterntiere b.z.w welpen hat.

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#4
 Von 
guest-12313.03.2009 22:08:05
Status:
Frischling
(44 Beiträge, 14x hilfreich)

HD = Hüftgelenksdylapsie - da sitzt der Knochen nicht richtig in der Gelenkpfanne. Wenn er keine Gelenkpfanne hat, dann hat er auch schwerste HD. Oder sehe ich das falsch?
Naja egal wie die Krankheit nun genau heißt, es ist furchtbar - sowohl für den Hund, als auch für das Herrchen.
Bei einer Dorfzucht kann jeder mit jedem Tier "züchten". Untersuchungen müssen nicht durchgeführt werden.
Bei einer richtigen Zucht müssen die Elterntiere auf HD etc. untersucht werden.
Grundsätzlich sage ich mal: wenn man dem Tier helfen kann, ein gesundes und wenigstens weitgehend schmerzfreies Leben mit den Operationen zu ermöglichen, dann wäre mir das Geld egal. Und wenn es 10000 € kostet, dann kostet es halt.
Sollte es soweit sein, dass die OP Schmerzen lindert oder der Hund keinen Spaß mehr hat, würde ich ihn einschläfern lassen.
Vom "Züchter" werden Sie sicher nichts bekommen. Weder bei Dorfzucht noch bei richtiger, planmäßiger Zucht.

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#5
 Von 
Socke1982
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo!

Danke erst einmal für die Antworten. Unser Hund ist am Dienstag das erste mal Operiert worden. Mir ist es auch egal wie teuer die OP ist da unser Hund ein recht auf ein schmerzfreies Leben hat. So wie der TA auch gesagt hat, wird es so sein.
Haben Labradore nur HD wenn sie Überzüchtet sind, oder kann man da einfach nur mal pech haben?
Mein Problem war halt das wir unbedingt einen Labi haben wollten und dort hingeraten sind. Gut das hätte uns vielleicht auch wo anders passieren können.
Hat man denn gar keine Chance bei privaten Verkäufern? Was ist wenn sie wieder einen Wurf hat und wieder die Labis HD haben. Kann man ihr denn nicht wenigstens verbieten? Es geht mir auch darum das nicht noch mehr Hunde solche qualen erleiden müssen. Man sollte die Zucht profiest überlassen.

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#6
 Von 
pOtH
Status:
Lehrling
(1236 Beiträge, 331x hilfreich)

evtl. mal nem hundezuchtverband melden aber machen können die auch nicht viel außer evtl. in ihrer "zeitschrift" vor diesem züchter warenen.
ich behaupte jetzt mal das das durch die überzüchtung generell kommt, der labrador ist nunmal "einer der modehunde" u. da müssen halt oftmals möglichst schnell möglichst viele welpen/hunde her, da wird halt auf teufel komm raus gezüchtet ohne sich über die eltern/großeltern/urgroßeltern schlau zu machen.

ich sage aber auch ausdrücklich das es "ordentliche" züchter gibt die sehr viel geld u. zeit investieren es kann somit vorkommen das man für einen welpen quer durch deutschland europa tuckern muss um beim richtigen züchter zu landen.

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