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Höhenunterschied Grundstücksgrenze

8.1.2018 Thema abonnieren
Geschlossen Neuer Beitrag
 Von 
guest-12310.01.2018 20:57:33
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Höhenunterschied Grundstücksgrenze

Hallo zusammen,

wir haben vor drei Jahren ein neues Haus gebaut (NRW). Nun haben wir unsere Einfahrt anlegen lassen. Diese verläuft, genau wie die des Nachbarn, auf der Grundstücksgrenze. Nun ist unsere Einfahrt ca. 40-50cm tiefer als die unseres Nachbarn. Ihm gefällt dies nicht, da er zum einen Angst hat wenn er zu schnell rückwärts fährt mit dem Rad diese Kante hinunter zu rutschen und zum anderen rein optisch.

Wie sieht es rechtlich für uns hier aus? Ich will mich friedlich mit ihm einigen, jedoch möchte ich wissen ob man mir einen Fehler unterstellen kann?

Vielen Dank im Voraus.

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(54673 Beiträge, 24356x hilfreich)

Zitat (von ElCapone):
da er zum einen Angst hat wenn er zu schnell rückwärts fährt mit dem Rad diese Kante hinunter zu rutschen

Dann soll er halt mal lernen wie man richtig Auto fährt oder langsam fahren.



Zitat (von ElCapone):
zum anderen rein optisch

Das wäre dann schlicht Pech.



Zitat (von ElCapone):
Nun ist unsere Einfahrt ca. 40-50cm tiefer als die unseres Nachbarn

Und wie ganu kam es dazu? Habt ihr Gelände abgetragen oder er aufgeschüttet?
Gibt es örtliche Bauvorschriften (wie z.B. Bebauungsplan, ...)?



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
guest-12310.01.2018 20:57:33
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Dank erstmal für die schnelle Antwort ;-)

Wir mussten Gelände abtragen um auf das Niveau unserer Garage zu kommen.

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(54673 Beiträge, 24356x hilfreich)

Zitat (von ElCapone):
Wir mussten Gelände abtragen um auf das Niveau unserer Garage zu kommen.

Das wäre dann schon mal ein Minuspunkt auf eurer Seite.

Ist das ganze ordentlich abgefangen durch statisch ausreichedes Gewerk (Mauer o.ä.)?



Ansonsten müsste man mal schauen, ob das abtragen an der Grenze bei euch entsprechend erlaubt war.
Mit seinen obrigen Argumenten wird er sich nicht durchsetzen können. Kann aber sein das er es dann mit baurechtlichen Argumenten versucht.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#4
 Von 
joebeuel
Status:
Lehrling
(1881 Beiträge, 1151x hilfreich)

Seid ihr mit eurer Einfahrt sowie der Sicherungsmauer für die Abstützung des Nachbargrundstücks schon fertig?
Falls nein, dann könntet ihr dem Nachbarn anbieten, die Sicherungsmauer 10 cm höher zu bauen als eigentlich notwendig, falls er im Gegenzug erlaubt, das die Hälfte der Mauer auf seinem Grundstück steht.
Dann hättet ihr ein paar cm Zufahrtsbreite gewonnen, und er hätte eine bessere Absicherung gegen das Abrutschen!

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