Haftung für Haustiere

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Wann liegt ein Vertrag vor?

Auch wenn es vielleicht nicht offensichtlich ist, haben Sie mit Ihrem Nachbarn einen Vertrag über die Betreuung seines Hundes geschlossen.

Ein Vertrag entsteht in der Regel durch Abgabe von zwei übereinstimmenden Willenserklärungen, durch die ein rechtlicher Erfolg herbeigeführt werden soll.

Ihr Nachbar hat Sie gebeten, zwei Wochen auf seinen Hund aufzupassen. Sie haben zugestimmt. Dadurch ist zwischen Ihnen und Ihrem Nachbarn ein Verwahrungsvertrag gem. § 688 BGB entstanden. Sie haben sich dazu verpflichtet, während des Urlaubs auf den Hund aufzupassen.

Kein Vertrag, sondern eine reine Gefälligkeit liegt jedoch in der Regel dann vor, wenn Sie sich erklären, den Hund Ihres Nachbars kurz zu beaufsichtigen, oder einmal mit ihm spazieren gehen.

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Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Haftung für Haustiere
Seite  2:  Hafte ich für jeden Schaden, den mein Tier anrichtet?
Seite  3:  Haftung bei Betreuung von fremden Tieren
Seite  4:  Haftung des Tierhüters gegenüber Dritten
Seite  5:  Wann liegt ein Vertrag vor?
Seite  6:  Hafte ich für jeden Schaden, den mein Pflegehund verursacht?
Seite  7:  Haftungsumfang
Seite  8:  Haftung des Tierhalters gegenüber dem Tierhüter
Seite  9:  Haftung des Tierhüters gegenüber dem Tierhalter
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