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Familienrecht die große Unbekannte

12.1.2018 Thema abonnieren Zum Thema: Familienrecht
 Von 
kobold123123
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Familienrecht die große Unbekannte

Hallo, ich möchte gern mal ein paar unabhängige Meinungen einholen und schildere mal eine"Sorgerechtsschlacht" die nun seit längerem im Gange ist.
Ein Kind, nicht verheiratet
Folgendes geschah :
Nach Einlieferung und Langzeittherapie ( mittelschwere Depressionen, Alkoholmissbrauch)der Mutter wurde das Sorgerecht geteilt, dies ging ohne jegliche Probleme. Lebensmittelpunkt des Kindes( damals 5 ) beim Vater, großzügiger Umgang wurde gewährt, 3 Stunden an Werktagen. Nach einigigen Monaten kam eine neuerliche Verhandlung, Antrag frei erfunden vom Anwalt um eine Eintrittskarte im Gerichtsssaal zu bekommen sagte er ( dies empfand ich als Sauerei ). Der Richter kommentierte dies nicht und stellt den Umgang tatsächlich zu Gunsten der Mutter um, Lebensmittelpunkt weiter beim Vater, mehr Umgang für Mutter. Dies machte die Situation schon nach kurzer Zeit für das Kind sehr schwer, er wußte gar nicht mehr wo er hinsollte. Die Mutter indes begann Rückfälle zu machen und fuhr auch betrunken mit Kind Auto. Nach ca. 2 Jahren extremer Rückfall mit erneuter Einlieferung. Dies sehe ich hier erstmal als klare Fakten an. DIes nahm ich zum Anlass einen Antrag auf alleiniges Sorgerecht zu stellen da ich nicht der Meinung bin das man in diesen Zuständen für ein Kind gut entscheiden kann. Nun ist der Junge 8 und er gibt weiterhin klar an das er zum Papa will. Ein Familiengutachten wurde angeordnet, da der Richter sich nicht geeignet sieht dies selbst zu entscheiden. Inhalt kurz und knapp :
Es wird keine Sorgerechtsänderung ( also geteilt belassen ) empfohlen
Das Kind soll entgegen seiner Aussagen 60 % zur Mutter und 40 zum Vater, Lebensmittelpunkt also Mutter da die Gefahr der Kindesentfremdung bestehen könne.
Vater Kind Verhältnis sehr gut auch zur Mutter gut.
Rückfallprogose liegt bei 50 % laut Gutachter, mittelschwere Depressionen, Mutter teils überfordert und und und.
Inzwischen hat die Mutter Hartz4 seit 1,5 Jahren, weshalb Sie nicht arbeiten muss ist mir auch vollkommen unklar, da laut Gutachten Sie arbeiten könne wurde in der Therapie festgestellt.
Die Anhörung vor Gericht naht in Kürze, jedoch wird wohl nach diesem Gutachten entschieden und der Junge müßte gegen seinen Willen bei Mutter verbleiben, sie entscheidet weiter über Ihn und ich bin die "Umgangsperson.
Weshalb kommt ein Gutachter zu diesem Ergebnis wenn doch das meiner Meinung nach gravierende Gesundheitsbild der Mutter nicht gerade für solide Basis steht ?
Worin liegt das Problem, auch andere Väter haben schon bei diesen Dingen das Sorgerecht bekommen.
Sehe ich was falsch in der Sache ?

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(25544 Beiträge, 10572x hilfreich)

Wieso der Gutachter zu was auch immer kommt, das muss man den Gutachter fragen. Nicht uns.
Außerdem ist Sorgerecht doch nur ein paar Unterschriften, ob gemeinsam oder getrennt, das ist doch einerlei.
Es geht doch nur darum, wo das Kind lebt, wer die Alltagsentscheidungen trifft. Das wars.

wirdwerden

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