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Erst Verkürzung nun Verlängerung der Ausbildungszeit

 Von 
Andy95
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 0x hilfreich)
Erst Verkürzung nun Verlängerung der Ausbildungszeit

Hallo,
ich habe mich hier angemeldet bezüglich des nachfolgenden Falles.

Ich bin Auszubildender zum Kaufmann für Büromanagement und lerne in einem Handwerksbetrieb. Daher greift die Handwerksordnung. Ursprünglich habe ich eine Verkürzung der Ausbildung auf 2,5 Jahre beantragt, welche auch angenommen wurde. Jetzt merke ich aber, dass 2,5 Jahre doch etwas knapp bemessen sind und möchte die Ausbildung in der Regelzeit von 3 Jahren absolvieren. Die Handwerksordnung sieht 3 Gründe für eine Verlängerung vor:
Verlängerung der Ausbildungszeit
1. wegen schlechter schulischer oder betrieblicher Leistungen
2. wegen länger andauernder Krankheit
3. wegen Nichtbestehens der Abschluss-/Gesellprüfung
Bei mir trifft keiner der Gründe zu. Ich fühle mich aber nicht fit für die Abschlussprüfung, zumal mir noch der Lernstoff eines halben Jahren fehlen würde. Die Kreishandwerkerschaft stellt sich quer.
Ich verstehe deren Verhalten nicht, da mein Verkürzungsantrag auch sofort akzeptiert wurde und ich mit der "Verlängerung" immer noch in der Regelausbildungszeit bleiben würde. Ich fasse diese 3 Verlängerungsgründe nämlich so auf, dass sie für Azubis gelten, die dann länger als 3 Jahre lernen würden.

Gibt es hierzu irgendwelche Gerichtsurteile, Gesetze oder Regelungen?

Ich würde mich über Ihre Hilfe sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Andy95

-- Editiert von Moderator am 08.12.2017 17:26

-- Thema wurde verschoben am 08.12.2017 17:26

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Ausbildung Verlängerung Verkürzung


3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cirius32832
Status:
Lehrling
(1200 Beiträge, 483x hilfreich)

Und wie wäre es , wenn der Ausbildungsbetrieb die Verlängerung bei der Kammer bestätigt.

Nach dem Motto: "Im Hinblick auf die Gefahr des Nichtbestehens der Abschluss-/Gesellenprüfung sehen wir die Verlängerung des Ausbildungsverhältnisses als erforderlich"

Ich würde also versuchen, den Betrieb auf meine Seite zu ziehen und dann mit der Handwerkskammer den Fall nochmal besprechen.

Signatur:https://www.antispam-ev.de
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#2
 Von 
guest-12309.11.2018 09:43:45
Status:
Lehrling
(1619 Beiträge, 459x hilfreich)

Würde es auch nicht als Verlängerung im Sinne der Ausbildungsordnung sehen, sondern als Rücknahme der Verkürzung.

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#3
 Von 
HeHe
Status:
Senior-Partner
(6939 Beiträge, 2816x hilfreich)

Sehe ich auch so: Mit Verlängerung ist gemeint, dass die Ausbildungszeit die reguläre Dauer der Ausbildung überschreitet, die die Verordnung zum jeweiligen Berufsbild vorsieht.

In deinem Fall geht es lediglich um die Rücknahme einer Verkürzung. Wer ist die "Kreishanderwerkerschaft"? Die Handwerkskammer?

Was sagt dein Betrieb dazu? Es kann nicht in deren Interesse sein, dass du erst durch die Abschlussprüfung fallen musst, bevor man dann einen Nachlehrvertrag macht bzw. machen muss.
Grundsätzlich ist der Vertrag mit seinen darin getroffenen Vereinbarungen für beide Seiten bindend und kann nicht einseitig abgeändert werden.

-- Editiert von HeHe am 08.12.2017 07:58

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