Die Insolvenzordnung vom Januar 1999

Mehr zum Thema:

Insolvenzrecht Rubrik, Insolvenzordnung

4,8 von 5 Sterne
Bewerten mit: 5 Sterne 4 Sterne 3 Sterne 2 Sterne 1 Stern
5

Obliegenheiten des Schuldners während der Wohlverhaltensperiode

Während der Wohlverhaltensperiode müssen einige Regeln befolgt werden, damit die Restschuldbefreiung danach in Kraft tritt:

  • Der Schuldner muss eine angemessene Tätigkeit ausüben bzw. sich darum bemühen, er darf keine zumutbare Arbeit ablehnen.
  • Die Hälfte einer eventuellen Erbschaft muss herausgegeben werden.
  • Wechsel des Wohnsitzes, des Arbeitsplatzes oder des Einkommens müssen angegeben werden.
  • Zahlungen zur Befriedigung der Gläubiger dürfen nur an den Treuhänder geleistet werden, kein Gläubiger darf von Seiten des Schuldners bevorzugt behandelt werden.
Nach der Wohlverhaltensperiode von sieben Jahren verfallen die restlichen Schulden, wenn alle Auflagen erfüllt worden sind.

Achtung: Das Verfahren der Verbraucherinsolvenz wurde zum Dezember 2001 geändert. Unter anderem wurde die Wohlverhaltensperiode verkürzt - sie beträgt ab Ende 2001 regelmäßig sechs Jahre. Mehr finden Sie hier.

678
Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Die Insolvenzordnung vom Januar 1999
Seite  2:  Regelinsolvenzverfahren
Seite  3:  Verfahrensbeteiligte
Seite  4:  Der Insolvenzantrag
Seite  5:  Insolvenzgründe
Seite  6:  Verbraucherinsolvenzverfahren
Seite  7:  Restschuldbefreiung nach sieben Jahren
Seite  8:  Obliegenheiten während der Wohlverhaltensperiode
Diskutieren Sie diesen Artikel
Das könnte Sie auch interessieren
Insolvenzrecht Das Verfahren der Verbraucherinsolvenz seit 2001