Der Insolvenzantrag

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Insolvenzrecht Rubrik, Insolvenzordnung

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Ein solcher Antrag kann sowohl vom Schuldner als auch vom Gläubiger / den Gläubigern gestellt werden. Gläubiger sind allerdings nur dann antragsberechtigt, wenn sie ein rechtliches Interesse nachweisen, d. h. Forderungen belegen können, die einen Eröffnungsgrund glaubhaft machen.

Vom Schuldner ist der Antrag spätestens drei Wochen nach Eintritt von Zahlungsunfähigkeit und / oder Überschuldung zu stellen, es besteht also eine Antragspflicht. Die Missachtung ist strafbar, man kann dann wegen Verschleppung belangt und haftbar gemacht werden.

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Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Die Insolvenzordnung vom Januar 1999
Seite  2:  Regelinsolvenzverfahren
Seite  3:  Verfahrensbeteiligte
Seite  4:  Der Insolvenzantrag
Seite  5:  Insolvenzgründe
Seite  6:  Verbraucherinsolvenzverfahren
Seite  7:  Restschuldbefreiung nach sieben Jahren
Seite  8:  Obliegenheiten während der Wohlverhaltensperiode
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