Das Wahlrecht in Deutschland

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Das objektive Wahlrecht

Das objektive Wahlrecht lässt sich durch ganz bestimmte Merkmale charakterisieren. Es ist im Grundgesetz als allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim definiert.

  • Allgemein: Jeder volljährige Mensch, der die deutsche Staatsbürgerschaft und einen Wohnsitz in Deutschland besitzt, hat das Recht, aktiv und passiv an politischen Wahlen teilzunehmen.
  • Unmittelbar: Der Wähler bestimmt direkt die politische Zusammensetzung des zu wählenden Organs. Wahlmänner, wie sie z. B. in den USA zum Zuge kommen, treten nicht auf.
  • Frei: Niemand darf zur Wahl einer bestimmten politischen Gruppe oder Partei gezwungen werden.
  • Gleich: Jede abgegebene Stimme besitzt den gleichen Wert, kein Mensch kann im Vergleich zu anderen ein stärkeres Stimmgewicht geltend machen.
  • Geheim: Wahlen müssen stets geheim stattfinden. Es sind laut Bundeswahlgesetz "Vorkehrungen dafür zu treffen, dass der Wähler den Stimmzettel unbeobachtet kennzeichnen und in den Umschlag legen kann".

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Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Das Wahlrecht in Deutschland
Seite  2:  Das objektive Wahlrecht
Seite  3:  Das subjektive Wahlrecht
Seite  4:  Erst- und Zweitstimme
Seite  5:  Überhang- und Ausgleichsmandate
Seite  6:  Die Fünf-Prozent-Klausel
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