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Dann muß man es so lange Predigen bis es verstanden wird.

11.1.2005 Thema abonnieren
 Von 
guest123-195
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Beginner
(57 Beiträge, 0x hilfreich)
Dann muß man es so lange Predigen bis es verstanden wird.

Es macht sehr Einsam, der einzige zu sein der weiss von was er redet.
Oberstes Ziel Art.5 Abs.3 GG . ist, dass zu den Erfahrungen in der Hitlerzeit, keine Staatliche Gewalt mehr in die Kunstfreiheitsgarantie eingreifen darf.
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Jetzt frag ich mich aber, wenn die Kunstfreiheitsgarantie einen so hohen gesellschaftspolitischen Stellenwert besitzt. Niemand Staatsgewalt darauf einen reglementierenden Zugriff haben darf. Wieso die Kunstfreiheitsgarantie dann mit einer simplen (Verwaltungsordnung) unterlaufen, bzw: damit Straßenkunst verfehmt und oder präventiv Ordnungswidrig gemacht werden darf?
Heißt es da nicht: Eine Verordnung muss auf einem Gesetz beruhen welches es erlaubt mit der Verordnung Verfassungsfreiheiten einschränken zu wollen? Alles andere ist Willkür.
Ich habe Jahrzehnte gegen die politische Gleichgültigkeit und Willkür vieler Stadtverwaltungen in der BRD. angekämpft, die mit Zustimmung der Deutschen Richterschaft. Die Verwaltungsordnung über die Verfassungsordnung stellen durften.
Sicher hätte es mir nichts ausgemacht einer Straßennutzung für eine Kunstausübung einer Stadtverwaltung um erlaubnis bitten, oder Gebühren bezahlen zu müssen, Aber darum ging es guterletzt überhaupt nicht mehr, sondern um den politischen Nachweis das ich auf so eine Straßen-Erlaubnis keinen Rechtsanspruch hätte.
So dann auch das BverwG. Mit der hirnrissigen Zustimmung, 7 B 179 - 80 von 7. Januar 1981
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Was ist Straßenkunst ?
Alle künstlerischen Betätigungen, wie z.B Musik, Kabarett, gesellschaftskritsche Aktionskunst, Straßenmalerei, Theater, Tanz, Zauberei, Akrobatik und praktiziertes Kunsthandwerk zählen zur traditionsreichen Straßenkunst. Eine inhaltliche Zensur von Kunst findet nicht statt, insofern sie den ethischen oder hygienischen Werten unserer Gesellschaft nicht grob widerspricht. Nur die gebotene Einschränkungen im Bereich unzumutbarer Geräuschentwicklung (Musik), Nötigung ( beim Geldsammeln), Hygiene und Ruhezeiten, sowie die Standortwahl aus verkehrspolitischen Gründen sollten mit einer die Kunstfreiheit beachtende Regelung auf Straßen und Plätzen in der Innenstadt geregelt werden. Auch Praktiziertes Kunsthandwerk ist ohne Reisegewerbeschein erlaubt, solange das Produkt nicht als Ware verkauft wird.
Siehe auch :
http://www.uni-rostock.de/fakult/jurfak/Gersdorf/Faelle/AG_VerwR_II/loes8.html

bei einer so eindeutigen Rechtlage zur Sicherung der Kunstfreiheitsgarantie, hat ein BverwG, welchen Grund zu Behaupten, Das es gemäß einer Verwaltungsordnung, auch der Kunst nicht erlaubt sein kann, sich zu jeder Zeit an jeden Ort, in jeder Art und Weise betätigen zu dürfen?
Wenn es dann niemand aufgefallen ist, bei dieser Formulierung geht es nicht mehr um Straßenkunst im Besonderen, hier darf es der Kunst generell nicht erlaubt sein, sich zu den Bedingungen der Kunstfreiheitsgarantie zu betätigen.
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Oder, Man/n muss 30 Jahre auf eine Revision der hirnrissigen festgestellung warten.
“… Das BVerwG. Mit der Entscheidung 11 23/96 ---04.07.1996
einer Religionsausübung, das gleiche Kommunikationsrecht in einer Fußgängerzone einräumen muss, wie das Kommnunikationsrecht auch der Straßenkunst anerkannt wurde.
Ich habe den oben gemachten Ausführungen zwar eine Ahnung, wo und wie, das Kommunikationsrecht auch der Straßenkunst anerkannt wurde.
Für mich gilt aber immer noch der Verwaltungspolitische Vorbehalt von vor 30 Jahren: „…Dass es auch der Kunst nicht erlaubt werden kann, sich zu jeder Zeit, an jeden Ort, in Jeder Art und Weise betätigen zu dürfen.
Dadurch geht mir die Infrastruktur verloren, ich mir meiner wirtschaftlichen und sozialen Not, als Kunstmaler, selbst hätte helfen können , indem ich meine Selbstgemalten Bilder in Fußgängerzonen kommunizieren, respektive, meine selbstgemalten Bilder in einer Fußgängerzone aber „nicht“ verkaufen durfte.
Amts- und Oberlandesrichter der Stadtverwaltung, immer noch, und über jedes verhältnismäßige hinaus, zustimmen, das Bilderverkaufen nichts mit der Kunstfreiheitsgarantie zu tun hat.
Widerspruch und Rechtsbeschwerde bleiben weiter Zwecklos, die Amts und Oberlandesrichter verstecken ihren „Vorbehalt“ hinter das Ordnungswidrigkeitengesetz, wo eine einmal festgestellte exemplarische und Spezialpräventive Ordnungswidrigkeitenfestellung (auch wenn sie Falsch ist), nicht mehr Revisionsbedürftig ist.
Meinem Allgemeinwissen ist bekannt, dass deutsche Richter, nur dem Gesetz verpflichtet sind, hier aber wird tief in die formale Trickkiste der Gerichtsordnung gegriffen. Um einer Verwaltung zuzustimmen, Straßenkunst aus dem Kommunikationsrecht der Fußgängerzonen verdrängen zu dürfen.
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Damit werde ich auch sonst einer Künstlerhilfe, Beachtungslos.
Z.B. beim Sozialamt Düsseldorf:
Bildermalen fällt nicht in das Rahmenprogramm einer Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess zu mehr Selbstständigkeit. Denn durch Bildermalen ist nicht sichergestellt, dass Bildermaler damit aus der Sozialhilfe freikommen.
Oder das Kulturamt Düsseldorf:
Wir können helfen, müssen aber nicht und jetzt Schluß der Debatte!
mit einem Querulanten wie Sie einer sind, diskutieren wir doch nicht über Stadtgeplante Künstlerhilfe.
Oder die Mitarbeiter des Kulturministers des Landes NRW. M.Vesper. Künstlerhilfe aus dem Topf der „Deutschen Künstlerhilfe“ Verteilen wir nur an verarmte Kunstschaffende, die der Kunst bereits was geleistet haben.
Seien Sie doch zufrieden, Dass sie Ihrer Armut, zumindest Sozialhilfe bekommen.
dann malen sie Ihre Bilder als Hobby.
Oder die Mitarbeiter des Verkehrsminister NRW. Die Mitarbeiter des Petitionsausschuss NRW. und die Mitarbeiter und Vorstände, Der Gewerkschaft Kunst und des Bundesverband-Bildender-Künstler; Was haben wir mit Deiner Scheiß Straßenkunst zu tun.
Wenn Behörde der Straßenkunst keine Erlaubnis erteilen will, hat das doch nichts mit der Kunstfreiheitsverlust all denen zu tun, die als Kunstschaffenden bei uns Mitglieder sind?
Die Gerichtsentscheidungen gegen Sie, sind da eindeutig.
Also Verpiss dich!
Die Aufforderung ist nicht im dem Wort so deutlich formuliert, aber zum Syntax, von allen so gemeint. Ich frage mich nur, wo da die Abgrundtiefe Abneigung zur Straßenkunst entsteht?
Ist nicht alle Kunst gleich? Und wie werde ich aus dem Vorbehalt jetzt rehabilitiert?

G. Rupp
Alias kunstmaler


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54 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
belle
Status:
Praktikant
(826 Beiträge, 104x hilfreich)

....mein lieber (?) Kunstmaler, die Zeit, die Du für Deine (zu) langen Beiträge aufwendest, solltest Du für den Verkauf Deiner Bilder aufwenden, die mir teilweise recht gut gefallen haben, gleichermaßen Deine Homepage.

mfg

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#2
 Von 
Jogibear
Status:
Student
(2659 Beiträge, 645x hilfreich)

"Heißt es da nicht: Eine Verordnung muss auf einem Gesetz beruhen welches es erlaubt mit der Verordnung Verfassungsfreiheiten einschränken zu wollen? Alles andere ist Willkür. "

-> Stimmt

"Seien Sie doch zufrieden, Dass sie Ihrer Armut, zumindest Sozialhilfe bekommen.
dann malen sie Ihre Bilder als Hobby."

Wenn Sie gut malen würden und wirtschaftlich begabt werden, wären Sie schon lange aus dem Tal und müßten nicht von Sozialhilfe leben und dann noch auf Kosten der Allgemeinheit ( Prozesskostenhilfe ) auf weitere staatliche Leistungen klagen.

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#3
 Von 
guest123-195
Status:
Beginner
(57 Beiträge, 0x hilfreich)

so dann auch der leseschwache "jogibear".
der dann nicht begreift: dass es bei der Verteitigung von verfassungsrarantierten Grundrechen für die Allgemeinheit, überhapt nicht um das schön oder gut malen, oder wirtschaftliche verwertung von Kunst geht.
<...Eine bewertung was Kunst ist findet dazu nicht statt.>

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#4
 Von 
Kerstin2
Status:
Schüler
(199 Beiträge, 42x hilfreich)

Also langsam nervt es einfach nur noch.

Verkauf die Bilder von zuhause aus, verschenk sie gegen eine Spende, weiß der Geier.

Es macht mich langsam echt wütend, dass Leute wie Du, unsere Gerichte mit solchem Schmonsens belästigen.
Es gibt weitaus wichtigere Dinge auf der Welt, als die Frage, ob ich meine Bilder auf der Straße verteilen darf.

Mann-o-mann.

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#5
 Von 
JoeyNickel
Status:
Schüler
(317 Beiträge, 45x hilfreich)

quote:

Es gibt weitaus wichtigere Dinge auf der Welt, als die Frage, ob ich meine Bilder auf der Straße verteilen darf.

Ganz genau. Zum Beispiel die Frage, wer die heruntergefallenen Äpfel entsorgen muss, die der Baum unverschämter Weise auf das Nachbargrundstück fallen liess. Oder die Beschwerde, daß der Zaun des Nachbarn 0,5 cm zu dicht an der Grundstücksgrenze gebaut wurde. Oder wer die defekte Gummidichtung der Waschbecken-Armatur ersetzen muss, die beim Einzug in die Wohnung schon vorhanden war. Oder warum ich das Nummernschild an meinem Cruiser laut Vorschrift ein einer bestimmten min. und max. Höhe vom Fahrbahngrund in einem bestimmten Winkel zu eben diesem anzubringen habe.

Schluss mit "lustig".

Hat überhaupt mal irgendjemand gelesen, was dieser Mann da schreibt? Ich kann zwar fachlich überhaupt nichts dazu beitragen (wie wohl die wenigsten), deswegen habe ich mich zu seinen Beiträgen auch nie geäussert. Aber was er schreibt ist genauso ein Problem, welches er hat, wie jedes andere auch, welches in diesen Foren hier behandelt wird. Und dazu noch eins, welches sein finazielles Auskommen erschwert.

Hat jemand mal seine Lebensgeschichte gelesen (die zumindest bis zum 35ten Lebensjahr dokumentiert wurde)? Wahrscheinlich nicht, denn dann wären so einige Kommentare (nicht nur in diesem Thread) "unter aller Sau" - wenn ich das mal so hart formulieren darf.

quote:

Wenn Sie gut malen würden und wirtschaftlich begabt werden, wären Sie schon lange aus dem Tal und müßten nicht von Sozialhilfe leben und dann noch auf Kosten der Allgemeinheit ( Prozesskostenhilfe ) auf weitere staatliche Leistungen klagen.

Wenn ich sowas lese juckt es mich in den Fingern. Da gibt es Leute, die sich auf Staatskosten einen schönen Lenz machen, die im Monat 2500 Euro zum Leben haben (Sozialhilfe incl. diverser Nebenleistungen), und die "wirtschaftlich derart begabt sind", daß sie es immer wieder schaffen, der Justiz einen Haken zu schlagen und einem 15.000 Euro Schulden. Und hier versucht ein (sorry, Kunstmaler) alter Mann mit seinen eigenen Händen etwas zu erschaffen und damit seine Finanzen aufzubessern, ja, bei Erfolg vielleicht sogar aus der Sozialhilfe zu kommen. Und was hier impliziert wird, ist: "Deine Bilder sind nicht gut genug und Du bist zu doof, diese zu Geld zu machen". DA KÖNNTE ICH KOTZEN!!!

Und selbst wenn es hier einem nicht um den wirtschaftlichen Aspekt ginge, so geht es in meinen Augen jedenfalls um einen Lebensinhalt. Diesen nicht überall verwirklichen zu dürfen, bei vielleicht (ich sagte es schon: in diesem Bereich kenne ich mich überhaupt nicht aus) willkürlichen Ablehnungen, misverständlichen oder sich widersprechenden Gesetzen........ wo ist das Problem, daß jemand dieses geklärt wissen möchte?

Warum regt sich niemand über die Vielzahl an "merkwürdigen" Threads im Bereich Nachbarschaftsrecht auf? Oder Familienrecht? Oder Mietrecht? Nein, die Gerichte befassen sich sicherlich lieber mit so wichtigen Themen wie "muss ich mein Grundstück einfrieden, weil mein 70 cm tiefer Gartenteich ein Sicherheitsrisiko für die Nachbarskinder darstellt".

quote:

Mann-o-mann.

Dem habe ich da nichts hinzuzufügen. Oder doch: wie wäre es, anstatt sich über den x-ten Thread einer bestimmten Person aufzuregen und diesen unsachlich mit Müll zu füllen, ihn einfach nicht zu lesen und sich zu lächelnd zu denken "ach, unser Kunstmaler gibt mal wieder nicht auf".

So, und nun macht mich fertig, ich bin noch jung und kann das wunderbar ab ;)

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#6
 Von 
guest123-195
Status:
Beginner
(57 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo JoeyNickel
Danke für die Zivilcourage, Und Schützenhilfe, für das worum es dabei eigendlich geht.
Wetten das!
Die Dummpfe Masse im Forum, insclusive ausgebildeter oder Pseudorechtsanwälte auch Deine Deutlichkeit, nicht begreifen werden?

G. Rupp
alias Kunstmaler

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" "

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#7
 Von 
Julla
Status:
Lehrling
(1749 Beiträge, 230x hilfreich)

@Kunstmaler
Und was bringt es dir, in diesem Forum immer wieder deine Geschichte zu erzählen? Irgendwie hab ich das Gefühl, dass du lediglich provozieren willst. Predige doch weiterhin den Gerichten deine Lage und nicht der "dumpfen Masse" hier im Forum. Hier stößt du ja doch nur auf taube Ohren.

@Joey
Auch die "Nachbarschaftsstreitler" kriegen von mir zu hören, dass sie mit ihrem Schmarrn nicht die Gerichte belästigen sollten :) Es gibt nämlich wirklich wichtigeres. Sicher ist diese Angelegenheit für den Kunstmaler persönlich wichtig - aber er hat seine Situation mittlerweile so oft beschrieben, dass fast niemand (mich eingeschlossen) mehr den gesamten Text liest. Sicher kann er einem irgendwo leid tun - und seine Bilder sind wirklich schön - aber warum muss er weiter den Don Quichote spielen? Irgendwann muss doch mal genug sein. Es gibt so viele schöne Dinge auf dieser Welt - warum muss sich der Kunstmaler immer wieder mit irgendwem anlegen? Warum kann er nicht einfach sein Talent geniessen und andere Leute mit seinen Bildern erfreuen, anstatt sich an solchen Nichtigkeiten wie der Definition des Berufsbildes "Strassenkünstler" - und ob dieser nun einen Gewerbeschein braucht oder nicht - aufzuhängen? Das ist doch im Prinzip völlig wurscht, solange er seine Bilder verkaufen kann! Warum muss er unbedingt Künstlerhilfe haben und ist mit der Sozialhilfe nicht einverstanden? Das ist doch genauso wurscht - das Kind heißt einfach nur anders! Das ist es, was ich nicht verstehen kann!
lg
Julchen

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"... und Erstens komt es anders als man(n) Zweitens Drittens denkt "

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#8
 Von 
JoeyNickel
Status:
Schüler
(317 Beiträge, 45x hilfreich)

@ Julla

quote:

Sicher ist diese Angelegenheit für den Kunstmaler persönlich wichtig - aber er hat seine Situation mittlerweile so oft beschrieben, dass fast niemand (mich eingeschlossen) mehr den gesamten Text liest.

Ja, das mag sein. Und finde ich auch verständlich für denjenigen, der das gleiche ständig auf's neue liest. Nur: man muss es nicht lesen und vor allem nicht ständig auf's neue kommentieren. Und es stellt sich die Frage: warum wird es ständig neu geschrieben? Vielleicht, weil vorangegangene Threads einfach nichts (kaum? Ich habe sie nicht ganz verfolgt) Sinniges beinhaltet haben? Dies wiederum impliziert dann die Frage

quote:

warum muss sich der Kunstmaler immer wieder mit irgendwem anlegen? Warum kann er nicht einfach sein Talent geniessen und andere Leute mit seinen Bildern erfreuen, anstatt sich an solchen Nichtigkeiten wie der Definition des Berufsbildes "Strassenkünstler" - und ob dieser nun einen Gewerbeschein braucht oder nicht - aufzuhängen?

Ja, gute Frage. Wirklich weiss das wohl nur er. Aber ich vermute mal aus den selben Gründen, wie auch ich mich (zumindest hier in einem Thread) einmal "ausgetobt" habe: ich will mich nicht damit zufrieden geben, nur dumme Kritik, Beschimpfungen, Beleidigungen und ähnliches zu hören, wenn ich andere Meinungen, Gesetze, Vorschriften etc. kritisiere, und von anderen (einigen) keinerlei Begründungen für ihre Denkweise erhalte. Oder aber in diesem Fall des Kunstmalers mir niemand plausibel machen kann, warum die Gesetze so sind, wie sie eben sind und sich vielleicht noch widersprechen und sich die Behörden so verhalten, wie sie sich verhalten.

Vielleicht auch einfach aus dem Bauch heraus, sich nicht ständig anpassen zu müssen, weil die Macht eben mit den anderen ist, und sich immer verbiegen zu müssen, um zu überleben. Viele Menschen biegen sich und biegen sich....... und brechen nicht, sondern federn ganz aprupt und heftig zurück.

Vielleicht, weil Recht nun allzu oft nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat, was man stellenweise einfach nicht verstehen kann und nicht verstehen will.

Ich weiss nicht, warum er es immer wieder schreibt, es macht vielleicht keinen Sinn, aber ich kann zumindest nachfühlen, wie es ist, etwas einfach nicht zu verstehen (nicht nur logisch, sondern vielleicht auch moralisch etc.) und darauf unbedingt eine Antwort bekommen zu wollen, mit der man leben kann.

Vielleicht liegt ihm etwas daran, als Künstler anerkannt zu werden? In Zeiten, wo sich unser Hausmeister nicht mehr "Hausmeister", sondern brustgeschwollen "Facility Manager" nennt...... warum nicht? Und (nochmals: ich habe von dem Thema so viel Ahnung wie eine Kuh vom Stricken) vielleicht muss man ja erst als Künstler anerkannt sein, um Künstlerhilfe zu bekommen? Vielleicht macht es doch einen Unterschied finanzieller Art? Vielleicht aber auch nicht, vielleicht ist es nur was für das Selbstbewusstsein. "Ich bin Künstler."

Ich habe nie mit Kunstmaler gesprochen und kann nur mutmassen. Er wird seine Gründe haben. Und so lange sehe ich einfach nur eine Person, die etwas erklärt haben möchte (fachlich vielleicht genauso wie moralisch), kaum gescheite Antworten bekommt und nur verächtliche Kommentare bekommt. Finde ich einfach nicht in Ordnung.

Kann er seine Bilder verkaufen? Bei dem Publikum, was er ansprechen möchte? Vielleicht gibt es das nur auf der Strasse, vielleicht malt er nicht für das "gebildete Galerien-Publikum mit Sektempfang", sondern für den einfachen Menschen auf der Strasse, der gefühlsmässig von einem Bild angesprochen wird und es nicht als Investition sieht.

Viele Fragen :) Lange Rede, kurzer Sinn (wie so oft bei mir): ich fand' einfach den Ton ihm gegenüber nicht in Ordnung, und das Thema, um das es ihm geht, ist wahrlich eins wie jedes andere auch, mit einem für ihn persönlich verbundenen Schicksal. Und wenn er mehr vernünftige oder einfach gar keine Antworten bekommen hätte, glaube ich, bräuchte sich hier auch keiner aufregen.

Und was ich von ihm persönlich und seiner Kunst halte, daß sage ich ihm auch persönlich. Jedenfalls.... die Grafik mit der Katze sieht aus wie mein dicker "Spooky" ;)

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#9
 Von 
Julla
Status:
Lehrling
(1749 Beiträge, 230x hilfreich)

Mich erinnert sie eher an meine (ebenso dicke) Fiamma :)
Weißt du Joey - ich hab ein paarmal versucht, vom Kunstmaler auf meine Fragen zu seinen Threads eine Antwort zu bekommen - er hat es allerdings vorgezogen, Beschimpfungen auszustossen und/oder mich als dumm zu titulieren, bzw. mir die Pest an den Hals zu wünschen! Vielleicht kannst du nun verstehen, warum eigentlich fast jeder nur noch genervt auf diese Beiträge reagiert?! Mit anderen Forenteilnehmern, die es wagten, seine Ansichten in Frage zu stellen, ist er genauso verfahren. Es waren durchaus nicht immer beleidigende oder genervte oder verächtliche Antworten darunter. Es durfte jedoch niemand wagen, nachzufragen warum, wieso, weshalb er diesen ganzen "Müll" auf sich nimmt. Einige der Beiträge des Kunstmalers sind auch schon vom Admin gelöscht worden - eben wegen der beleidigenden Wortwahl des Kunstmalers - und nicht eines anderen users.

Ausserdem - wenn er es noch nicht einmal schafft, sich hier in diesem Forum einer angemessenen Wortwahl zu befleissigen - wundert es mich recht wenig, dass er vor den Gerichten kaum Gehör findet. Es sind NICHT immer nur die anderen schuld! Wenn jemandem etwas wirklich wichtig ist, soll er seine Linie durchziehen - dazu hat jeder das Recht! Kein Recht aber hat man dazu, jeden, der einen anderen Standpunkt vertritt, zu "verteufeln" oder als "dumm" zu titulieren! Meinetwegen kann der Kunstmaler prozessieren wie er mag - er darf aber schlichtweg NICHT erwarten, dass alle anderen ihn verstehen! Ich tus jedenfalls im Großen und Ganzen nicht! Und zwar einfach aus dem Grund, dass es mir völlig wurscht ist, was für einen Status oder Titel ich hab - Hauptsache ich kann von dem leben, was ich verdiene! Wenn ich einen Gewerbeschein brauche, um meine selbstgestrickten Socken zu verkaufen, dann besorg ich mir halt einen. Warum soll ich darüber streiten, ob sockenstricken unter Gewerbe fällt oder nicht? Ist doch vollkommen egal - mir jedenfalls!

Wie auch immer - ein jeder hat das Recht sein Leben so zu gestalten, wie es ihm gefällt.

In diesem Sinne

lg
Julchen

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"... und Erstens komt es anders als man(n) Zweitens Drittens denkt "

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#10
 Von 
Julla
Status:
Lehrling
(1749 Beiträge, 230x hilfreich)

Ach ja - noch etwas :) Ein Lob vom Kunstmaler über die Zivilcourage, eine andere Meinung zu vertreten als "die breite Masse", kommt übrigens nur dann, wenn es sich um SEINE Meinung handelt :)
lg
Julchen

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"... und Erstens komt es anders als man(n) Zweitens Drittens denkt "

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#11
 Von 
Kerstin2
Status:
Schüler
(199 Beiträge, 42x hilfreich)

Hallo Joey,

Du schreibst:

Und so lange sehe ich einfach nur eine Person, die etwas erklärt haben möchte (fachlich vielleicht genauso wie moralisch), kaum gescheite Antworten bekommt und nur verächtliche Kommentare bekommt. Finde ich einfach nicht in Ordnung.
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Darauf kann ich nur antworten, dass Kunstmaler von mir bereits in anderen Threads ernsthafte Antworten bekommen hat.

Und ich kann Julchen nur Recht geben, dass Kunstmaler darauf nur Beschimpfungen entgegnet. Er WILL keine anderen Meinungen als die eigenen gelten lassen. Er akzeptiert keine Gesetze und rechtlichen Grundlagen.

Er hat soviel Möglichkeiten aufgezeigt bekommen, mit denen er seine Bilder hätte verkaufen können, aber er will seinen Weg gehen und nur seinen Weg.

Kerstin

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#12
 Von 
JoeyNickel
Status:
Schüler
(317 Beiträge, 45x hilfreich)

Huhu....

Ich fange mal hinten an. Ich habe die Meinung von Kunstmaler nicht vertreten, denn ich kann da überhaupt nicht mitreden. Ich bin lediglich auf sein Problem als solches eingegangen, was IMHO hier durchaus behandelt werden könnte. Und ansonsten habe ich nur den Umgangston gerügt (huch....... höre mich bald auch noch so an wie ein Anwalt, bewahre).

Ich kann nicht seiner Meinung sein, rein fachlich (und nicht dagegen), eben einfach aufgrund von Unkenntnis. Ich kenne auch die alten Threads nicht, da teilweise nur überflogen oder nie gelesen, da gelöscht. Von daher weiss ich auch nicht, wie Kunstmaler sich dort ausgedrückt hat (auch rein fachlich).

Durch das Gelesene in diesem Forum, um ehrlich zu sein aber durch diverse Recherchen in anderen Foren, ist mir bewusst geworden, wo eigentlich das Problem liegt (oder sagen wir: ich hoffe, es erkannt zu haben). Die Streitigkeiten über Kunstanerkennung, Gewerbeschein ja oder nein etc. haben nämlich durchaus einen Sinn - und ich habe noch immer nicht mit ihm gesprochen.

Kunstmaler, schlag mich (verbal), wenn ich Mist erzähle:

Er will einer Tätigkeit nachgehen, zum einen, um sich ein Zubrot zu verdienen. Das ist EIN Grund. Ein anderer aber auch sowas wie ein innerer Zwang, etwas schaffen zu wollen, künstlerisch tätig zu sein. Ähnlich, wie andere "zwanghaft" ein Fitness-Studio aufsuchen, die Sonnenbank besuchen oder Motorrad fahren *räusper*. Beides wird ihm aber extrem erschwert, da sein Vermieter es ihm nicht erlaubt, seine Wohnung als Malstätte zu nutzen und ihm ansonsten wegen (Fachbegriff fehlt mir) nicht zulässiger Nutzung der Räumlichkeiten das Ordnungsamt auf den Hals hetzt. Also will der Kunstmaler mit seiner Kunst auf die Strasse, dort malen und dort verkaufen. Und da streitet er sich nun mit den diversen Behörden und Gerichten drüber, ob er das nun mit oder ohne Gewerbeschein darf. Nur.... eben diesen Gewerbeschein abzunehmen hat man ihm ja angedroht. Ohne Gewerbeschein auch kein Sondernutzungsrecht - insbesondere für Fussgängerzonen, wo er sein Publikum zu finden glaubt. Privatgebäude in Fussgängerzonen sind wohl eher selten oder zumindest ebenfalls problematisch. Kurz: der Mann will malen und verkaufen, darf es zu Hause nicht, darf es von den Behörden aus in der Stadt nicht und klagt somit auf künstlerische Freiheit und all das, was damit zusammenhängt und er hier wohl schon x-mal geschildert hat. Und zu eben dem kann ich - wie gesagt - gar nichts sagen.

Nun will er sich mit dem Verkauf seiner Bilder zumindest einmal die Materialien finanzieren, und vielleicht sogar ein wenig Gewinn machen, um zu seinem sehr geringen Einkommen (irgendwo habe ich gelesen, daß er im Monat ca. 35 Euro "Taschengeld" übrig hat, wenn das noch aktuell ist) etwas hinzuzuverdienen. Sagen wir, die Summe ist aktuell. Wer will es ihm verübeln, sich zu 35 Euro zum Leben etwas hinzuzuverdienen? Da kosten ja zwei oder drei gute Zeichenstifte schon so viel.

Gerne würde sich der Kunstmaler einfach in einem Werkraum niederlassen und dort einfach nur malen - aber den kann er sich auch nicht leisten. Logisch, wovon auch. Und daß er mit wenig auskommt und nicht vorhat, sich auf anderer Leute Kosten den Bauch vollzuschlagen hat er in den vergangenen 70 Jahren wohl mehr als genug beweisen müssen (siehe seine Ausführungen zu seinem Leben).

Was seinen Ton den Behörden gegenüber angeht....... keine Ahnung, ob er es wirklich so geschrieben hat, oder ob das eher ein freies Zitat seiner selbst ist, wie er auch Behörden sehr frei zitiert und in Umgangssprache den Inhalt wiedergibt. Den Ton wahren sollte man, ja. Aber bei dem, was ich bereits mit Behörden erlebt habe und erlebe, der Schwachsinn, der davon manchmal ausgeht (Gesetz und Vorschriten hin oder her - in meinen Augen Schwachsinn)....... ich glaube, der einzige Unterschied ist, daß ich mich in rhethorischen Spitzfindigkeiten verlieren kann, wenn es sein muss. Wäre mir das nicht gegeben, ich hätte schon so manchen bösen Brief verfasst. Von daher........ gut finde ich es nicht, verstehen kann ich es (evtl.) schon.

Der Ton im Forum....... nun ja, den kann ich nicht beurteilen, ich glaube Dir, was Du schreibst. Und versuche da erstmal neutral zu sein. Denn was ich nicht gelesen habe, kann ich nicht beurteilen. Aber ich stimme Dir zu: man kann nicht erwarten, sachliche Antworten zu bekommen, wenn man bei Kritik sofort mit Kanonen auf Spatzen schiesst.

Um es mal ein wenig in die hurmovolle Seite zu rücken: er ist nun mal ein Kölner :) Will sagen, mein oberster Chef war auch Kölner. Und da kam dann auch schon mal aprupt "och, leck misch eens an de Futt"....... und Minuten später "Herr Nickel, sie wissen jetzt aber, wie das gemeint war, oder?" ;)

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#13
 Von 
JoeyNickel
Status:
Schüler
(317 Beiträge, 45x hilfreich)

bzgl. Kerstins Beitrag (habe mal wieder zu viel und zu lange geschrieben) :)

Kunstmaler, was haben Sie zu Ihrer Verteidigung zu sagen? ;)

PS: *pseudokölsch* sei eene leewe Jung */pseudokölsch* :)

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#14
 Von 
Klagdichreich
Status:
Bachelor
(3114 Beiträge, 410x hilfreich)

"Wenn ich eine Situation nicht ändern kann, dann muss ich meine Sichtweise ändern."

Diesen Spruch wollte ich Kunstmaler nur mal unter die Nase reiben. (Bin ich jetzt dumpf? :) )

-----------------
"Kann es sein, daß Desinteresse und Dummheit sich die Hand geben?
Weiß ich nicht - ist mir auch egal"

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#15
 Von 
guest123-195
Status:
Beginner
(57 Beiträge, 0x hilfreich)

an Julchen über 1000 Beiträge, ohne sinn. verantwortung uns ausrichtung, das nennt man/n in Köln dat es en Laberschnüß.
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Kerstin outet sich selbst als begriffsstutzig.
mir geht es um nichts anderes als die Reinheit gültiger Gesetze und rechtlichen Grundlagen. und nicht meine Eigene
und Bilder will ich schon gar nicht verkaufen, die sollen mal zeugnis ablegen, ndursch welsche kulturpolitsche ******* ich gehen musste, meinen Weg zu gehen und nur meinen Weg.
Aber kulturpolitik kapiert so ne "Kerstin" erst recht nicht.
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An joey-nickel.
Ich verstehe dein Engagement, aber lass mal gut sein, es sind sowieso nur immer die selben, die glauben mir ans Bein pinkeln zu können und zu dürfen, sich dann wundern das mann mit so ein Bein auch treten kann, noch mal Danke deine Textlangen einlassungen entlasten mich es auch so erklären zu müssen, es währe interessanter zu erfahren, was die Schweigennde Masse denkt?
-----------------------
Und der Herr "Klagdichreich", Outet seine Dumpfheit, bereits mit seinem standartsprüchlein:
"Kann es sein, daß Desinteresse und Dummheit sich die Hand geben?
Weiß ich nicht - ist mir auch egal"
Herr Klagdichreich, mir aber nicht egal.
und genau aus diesem Grund ist mein Wirken in diesem und anderen Foren Ditaktisch.

G. Rupp
alias Kunstmaler



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" "

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#16
 Von 
Jogibear
Status:
Student
(2659 Beiträge, 645x hilfreich)

Wenn man sich einen PC mit Internetanschluss leisten kann, muss es Ihnen ja nicht soooo schlecht gehen. Warum denn meckern?

Wenn Sie mit den hier gültigen Gesetzen nicht klar kommen, entweder auswandern oder dagegen gesetzlich ( Klageweg ) vorgehen.Oder fügen.

Mit meterlangen Kommentaren in diesem und anderen Foren wird man so nicht weiterkommen.

So hier sprach die schweigende Masse. ;)

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#17
 Von 
Julla
Status:
Lehrling
(1749 Beiträge, 230x hilfreich)

@ Joey
siehste - das war ganz genau die Reaktion, die ich vom Kunstmaler erwartet habe ;) Ich bin "ohne Sinn, Verantwortung und Ausrichtung" , Kerstin ist "begriffstutzig" und KlagDichReich "dumpf" - aber eine Antwort auf gestellte Fragen, bzw. eine angemessene Erklärung kommt nicht! Und das geht grundsätzlich so :)

@Kunstmaler
in Wien hat man für Herren wie dich den Ausdruck "Maustotschmatzer" geprägt :) Und in Westfalen gibt es für deine Threads den Ausdruck "Quack för de Euwerdör" :)

Einen schönen Abend noch allerseits

lg
Julchen

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"... und Erstens komt es anders als man(n) Zweitens Drittens denkt "

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#18
 Von 
JoeyNickel
Status:
Schüler
(317 Beiträge, 45x hilfreich)

Nun ja, dann halte ich mich mal zurück, wie gewünscht ;)

Aber "Maustotschmatzer".......... den Begriff finde ich ja mal richtig klasse :)

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#19
 Von 
Klagdichreich
Status:
Bachelor
(3114 Beiträge, 410x hilfreich)

Ironie ungleich Dumpfheit. Aber egal - er kapierts net, er kapierts net.

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"Kann es sein, daß Desinteresse und Dummheit sich die Hand geben?
Weiß ich nicht - ist mir auch egal"

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#20
 Von 
Julla
Status:
Lehrling
(1749 Beiträge, 230x hilfreich)

@ Joey
So hab ich das nicht gesagt und auch nicht gemeint :) Jeder darf seine eigene Meinung haben und vertreten - von mir aus mußt du dich keineswegs zurückhalten! Ich wollte dir lediglich eine Erklärung für den etwas ungewöhnlichen Umgangston dem Kunstmaler gegenüber geben :) Im Gegenteil - es ist doch an und für sich der Sinn und Zweck eines Forums, sich auszutauschen und andere Meinungen zu hören und ggf. auch zu kommentieren, sowie andere Sichtweisen kennenzulernen. Oder seh ich das falsch? - Ich wehre mich nur dagegen, als "blond und blauäugig" (eine eher harmlose Titulierung vom Kunstmaler mir gegenüber :) ) bezeichnet zu werden, wenn ich gewisse Handlungsweisen nicht nachvollziehen kann bzw. anderer Meinung bin.
lg
Julchen

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"... und Erstens komt es anders als man(n) Zweitens Drittens denkt "

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#21
 Von 
Kerstin2
Status:
Schüler
(199 Beiträge, 42x hilfreich)

@Joey

siehste, was da kommt? Und mit solchen Ausdrücken erwartet man Hilfe.

@Julchen

der Maustotschmatzer ist wirklich gut ;)

@Kunstmaler

Wenn es Dir um die Gesetze geht, dann akzeptiere auch die Rechtsprechung. Du hast in mehreren Instanzen nicht Recht bekommen und rebellierst aber dennoch weiter.

@klagdichreich

Ironie ist einem Menschen eben erst zugänglich, wenn er sowas geistig erfassen kann.

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#22
 Von 
Klagdichreich
Status:
Bachelor
(3114 Beiträge, 410x hilfreich)

Klar, wenn man sich nur mit den trockenen Gesetzen beschäftigt, bleibt für Ironie und Humor kein Platz mehr.

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"Kann es sein, daß Desinteresse und Dummheit sich die Hand geben?
Weiß ich nicht - ist mir auch egal"

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#23
 Von 
Julla
Status:
Lehrling
(1749 Beiträge, 230x hilfreich)

Um den 1.Satz des Kunstmalers in diesem Thread zu zitieren: "Es macht schon sehr einsam, der Einzige zu sein, der weiss, von was er redet." :)

@ KDR
laut Heinrich Heine ist Ironie das "Verstellungsspiel des intellektuell überlegenen Untertans" - das kann der Kunstmaler doch gar nicht verstehen - er verstellt sich ja nicht :)

lg
Julchen


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"... und Erstens komt es anders als man(n) Zweitens Drittens denkt "

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#24
 Von 
guest123-1400
Status:
Student
(2652 Beiträge, 543x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#25
 Von 
kdw
Status:
Schüler
(247 Beiträge, 30x hilfreich)

"Hier fehlen den Postern nicht die Prinzipien der moralischen Bewertung, immer auf denjenigen, der sich am schlechtesten oder gar nicht mehr wehren kann, sondern es fehlen den Menschen, emotional handelnd wie Richter, das Gefühl für das wichtige im Leben. "
Wenn der Richter emotional handelt bleibt das Recht auf der Strecke,er handelt befangen und ist nicht zu einer fairen Bewertung fähig behaupte ich,deshalb mein lieber F.Lorenz,an dem zitierten Satz stimmt überhaupt nix.Und was sind Prinzipien der moralischen Bewertung ,entweder ich bewerte nach Recht und Gesetz und zwar nach geschriebenem Recht oder aber frei nach Gefühl,wenn nach Gefühl geurteilt wird kann es eben auch passieren,das ein Mensch welcher sich nicht wehren kann auch mal Recht bekommt,dann aber möchte ich die moralische Bewertung hören,oder anders ausgedrückt,sobald sich Recht und Gesetz an den Maßstäben anderer
Rechtsprechung orientiert (also an anderen Urteilen und Beschlüssen) die allenfalls ähnlich gelagert erscheinen ,wird Recht nicht zu Recht sondern zur Gewohnheit degradiert um es in einem einheitlichen Gewand zu präsentieren.
Wenn unser Kunstmaler nun in regelmäßigen Abständen sein Problem hervor kramt so nach dem Motto"steter Tropfen höhlt den Stein"wird er zwar gegen die Rechtsprechung rebelieren können,sofern es sich um Rechtsprechung handelt,er kann auch Aufmerksam machen auf Mißstände aber ändern wird es hier niemand können.

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#26
 Von 
Klagdichreich
Status:
Bachelor
(3114 Beiträge, 410x hilfreich)

@Julla:
Den Satz vom Heine finde ich ja mal interessant. Allerdings würde ich mich nicht als Untertan des Kunstmalers bezeichnen.

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"Kann es sein, daß Desinteresse und Dummheit sich die Hand geben?
Weiß ich nicht - ist mir auch egal"

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#27
 Von 
JoeyNickel
Status:
Schüler
(317 Beiträge, 45x hilfreich)

@ Julla

quote:

So hab ich das nicht gesagt und auch nicht gemeint Jeder darf seine eigene Meinung haben und vertreten - von mir aus mußt du dich keineswegs zurückhalten! Ich wollte dir lediglich eine Erklärung für den etwas ungewöhnlichen Umgangston dem Kunstmaler gegenüber geben Im Gegenteil - es ist doch an und für sich der Sinn und Zweck eines Forums, sich auszutauschen und andere Meinungen zu hören und ggf. auch zu kommentieren, sowie andere Sichtweisen kennenzulernen. Oder seh ich das falsch? - Ich wehre mich nur dagegen, als "blond und blauäugig" (eine eher harmlose Titulierung vom Kunstmaler mir gegenüber ) bezeichnet zu werden, wenn ich gewisse Handlungsweisen nicht nachvollziehen kann bzw. anderer Meinung bin.

Nein, ich meinte ja auch eher, daß Kunstmaler mich darum "gebeten" hat, mich zurückzuhalten ;)

Tja..... der Umgangston..... wahrlich problematisch. Gerade in geschriebener Form, gerade bei Leuten, die man nicht kennt. Wenn ich jemanden mit "Du Hinterteil" tituliere, ist das deutlich. Wenn ich schreibe "blond und blau-äugig"... da fehlt mir dann entweder ein Smiley, oder aber der Ton der Stimme. Das kann so vieles bedeuten. Und um da nicht mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen, hast Du wohl schon richtig gehandelt - die Worte gelesen und daraus Fakten geschaffen (nicht blond, nicht blauäugig........ jetzt sag nicht, rothaarig mit grünen Augen :) ). Und manche Leute können sich nun eben mit Worten nicht so ausdrücken, deswegen VERSUCHE ich auch immer, relativ lange relativ ruhig in Foren zu bleiben - eben wenn ich die Leute nicht kenne.

Aber mittlerweile wird's ja wieder sachlich(er), und ich lese mal eine Runde mit. Auch, wenn ich nicht viel davon verstehe.

@ kdw
IMHO sind die Gesetze aber doch auf einer moralischen Basis erstellt worden. Das sollte einen Richter zwar davon abhalten, moralisch zu urteilen, sondern nur objektiv, aber das schliesst nicht aus, daß die Moral, die zur Gesetzgebung führte, vielleicht auch nochmal überdacht werden sollte / könnte. Nur mal so ganz allgemein......

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#28
 Von 
Kerstin2
Status:
Schüler
(199 Beiträge, 42x hilfreich)

@F. Lorenz

>Dann hätten die Engländer Robin Hood als Volksheld nicht gebraucht?

Ich lach micht tot. Kunstmaler soll also ein Volksheld sein, oder wie?

>Daher fallen die Antworten auch stets dergestalt aus, das die Richtigkeit der Rechtssprecheng absolute Grundvorraussetzung sind und etwas anderes nicht zulässig oder möglich ist.

Natürlich können wir grunsätzlich auf jegliche Rechtsprechung und Gesetzesgrundlagen verzichten, schließlich muss sie ja jeder so auslegen können, wie er es gerade braucht. *ironie aus*

Es wird immer und ewig Menschen geben, die sich der Rechtsprechung nicht beugen wollen, weil ihnen die Richtlinien nicht in den persönlichen Kram passen.

>So ist auch die Kunstfreiheit als solches ein zu schützender Wert, war diese ebenfalls in Nazizeit stark eingeschränkt.

Nur ein kleiner Hinweis von mir. Die Zeit ist seit 60 Jahren vorbei. Ein jeglicher Vergleich der hier aufgeführten Antworten oder der Urteile in den Prozessen des Kunstmalers mit dieser Zeit ist mehr als ungebürlich.

Prima! Sie machen dem Kunstmaler fast Konkurrenz.

-- Editiert von Kerstin am 12.01.2005 10:12:19

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#29
 Von 
Julla
Status:
Lehrling
(1749 Beiträge, 230x hilfreich)

Als Quintessenz aus dem Beitrag von F.Lorenz habe ich entnommen, dass die Rechtsprechung von moralischen Gesichtspunkten aus gefällt werden sollte, da die Gesetze die Moral ausser Acht lassen. Habe ich das richtig verstanden? Es soll sich also jeder nach seiner moralischen Anschauung seine eigenen Gesetze machen? Hallo? Wo kämen wir denn da hin? Sicher sollen Richter bei ihren Urteilen die Moral nicht ausser Acht lassen - an die Gesetze sollten sie sich aber doch wohl trotzdem halten. Und es gibt nun mal Gesetze - wir leben doch nicht im Wilden Westen von vor 200 Jahren - oder gar im Mittelalter in England! Es kann doch nicht jeder das Gesetz nach seinem eigenen Gutdünken in die eigene Hand nehmen! Die Vergleich mit Robin Hood und auch der Nazizeit hinken doch wohl gewaltig! Robin Hood lebte zu einer Zeit, als der Adel alle Rechte hatte und das Volk gar keine - und die Hitlerzeit war auch kein Rechtsstaat, sondern eine Diktatur! Der Kunstmaler soll froh sein, dass er sich zu dieser Zeit noch nicht mit der "Staatsmacht" angelegt hat - er wär doch glatt erschossen worden!

Nicht immer sind Gesetz und Moral 2 Paar Schuhe! Aber nur aus moralischen Gründen zu urteilen ist doch wohl ein Unding! Wenn jemand mit einem Gesetz nicht einverstanden ist, hat er schliesslich die Möglichkeit, dagegen zu klagen (unter Hitler undenkbar!) - und das hat der Kunstmaler bisher ja wohl ausgiebig getan. Warum wird sich hier also über die Gesetzgebung aufgeregt? Nur weil jemand (Richter eingeschlossen) eine andere Meinung vertritt, ist diese doch nicht gleich unmoralisch?!
lg
Julchen

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"... und Erstens komt es anders als man(n) Zweitens Drittens denkt "

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#30
 Von 
guest123-195
Status:
Beginner
(57 Beiträge, 0x hilfreich)

an alle ein letztes wort.

wenn in dem Gesetzt zum Bilderverkaufen steht, kunstausübendes Bilderverkaufen ist kein Gewerbe, und ein Senat oder Richter urteilt, das stimmt nicht, Bilderverkaufen hat nichts mit der Kunstfreiheit zu tun, dann habe ich das Gesetz auf meiner Seite, aber die/den Richter gegen mich. oder wat ist hier Unmoralich.
Wenn in einer Verfassungsrechtentscheidung steht die Richter spinnen doch, zu behaupten, das Bilderverkaufen nichts mit der Kunstfreiheitsgarantie zu tun, dann habe ich den Verfassungsrechtlichen Verweis auf meiner seite, aber die gesellschaftspolitischen institutionen gegen mich. oder Wat?

was sol mich da noch das Gesülze: der Kunstmaler Spinnt doch! schrecken.
und tschüss!

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