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Congstar - Handykauf mit Ratenzahlung

13.2.2018 Thema abonnieren
 Von 
toschm
Status:
Schüler
(226 Beiträge, 68x hilfreich)
Congstar - Handykauf mit Ratenzahlung

Hallo alle zusammen,

ich wußte nicht, in welchem Unterforum ich posten soll... falls das hier falsch ist, dann bitte verschieben.

Ich habe bei Congstar über die letzten Jahre vier Smartphones gekauft... alle als "Ratenzahlung".

Ich würde die Ratenbeträge, bei denen die Laufzeit noch zwischen 4-20 Monatsraten liegt, gerne alle auf einmal bezahlen.

Congstar sagt, das geht nicht...
Im Congstar Forum steht das jedenfalls so geschrieben. Auch schreibt ein Nutzer bzw. Congstar Mitarbeiter:

...Möglicherweise arbeitet Congstar mit einem Kreditinstitut zusammen, das den Ratenkredit refinanziert. Würde der Ratenkredit vorzeitig abgelöst könnte eine Strafzahlung fällig werden. Dies würde für Congstar unnötige Kosten verursachen.

oder

...ist eine vorzeitige Beendigung auch technisch im System nicht vergesehen.

Aber wenn ich den Kreditvertrag "eingehe", dann sind doch da schon die Kosten eingerechnet... warum ist es denn dann nicht egal, ob ich jetzt noch weiter Raten zahle oder alles durch Zahlung einer Einmalzahlung beende?
Ich zahle doch nicht mehr oder weniger wenn ich jetzt noch 4-20 Monate weiterzahle.. Es bleibt doch die gleiche Summe??

Nun denn, ich habe dann heute eine Email geschrieben und habe nachgefragt, ob ich die vier Ratenzahlungsvereinbarungen durch Zahlung einer Einmalzahlung beenden kann und Congstar antwortet:

Zitat:
Sehr geehrter Herr XXX,

wir haben Ihr Anliegen geprüft und können Ihnen mitteilen, dass unser System eingehende Überweisungen automatisch zuweist. Demnach ist nicht sichergestellt, dass Ihre Überweisung mit einer Handyrate oder eben mit einer Rechnung für Ihre Tarife verrechnet wird.

Wir freuen uns Ihnen zu helfen.

Freundliche Grüße
Ihr congstar Team

Das ist ja jetzt auch keine zufriedenstellende Antwort.

Was könnte Congstar denn machen, wenn ich alle vier "Restbeträge" überweise (jeweils mit Angabe der Rechnungsnummer und Ratenplannummer im Verwendungszweck) - die werden das doch nicht zurück überweisen, oder?
Und auch der Satz, dass nicht sichergestellt ist, wo das Geld dann gebucht wird ist doch Blödsinn, wenn ich es im Verwendungszweck angegeben habe, oder?

Grüße
Tobias


-- Editiert von toschm am 13.02.2018 17:01

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9 Antworten
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#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(59814 Beiträge, 28163x hilfreich)

Dann sollte man mindestens für jeden Vertrag eine Überweisung machen. Sonst drehen die komplett durch...


Ansonsten sollte man mal prüfen, was genau zum Thema "Rückzahlung" vereinbart wurde. Denn Verträge sind einzuhalten, von beiden Seiten.
Von daher kann der Vertragspartner durchaus darauf bestehen, das der andere Vertragspartner sich daran hält und das System nicht zum kippen bringt und/oder Chaos verbreitet.



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
toschm
Status:
Schüler
(226 Beiträge, 68x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Dann sollte man mindestens für jeden Vertrag eine Überweisung machen. Sonst drehen die komplett durch...

Danke für Deine Antwort...

Aber was haben die denn für einen Nachteil, wenn alles auf einmal überwiesen wird?
Was ist denn anders, wenn die Betrag X auf einmal bekommen? Sie bekommen doch genau die gleiche Summe wie bei der Ratenzahlung...

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(59814 Beiträge, 28163x hilfreich)

Zitat (von toschm):
Aber was haben die denn für einen Nachteil, wenn alles auf einmal überwiesen wird

Das Computersystem kommt damit nicht zu recht. Ist quasi wie beim Radfahrer, dem man einen Stock ins Vorderad steckt.
Die müssen dann manuell nacharbeiten, was regelmäßig in die Hose geht (Inkasso, schlechte Bonität, ...)



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#4
 Von 
toschm
Status:
Schüler
(226 Beiträge, 68x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):

Die müssen dann manuell nacharbeiten, was regelmäßig in die Hose geht (Inkasso, schlechte Bonität, ...)

Mhhh... dann bezahl ich vielleicht doch die Raten weiter... nicht, dass die mir vielleicht doch Ärger machen können

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#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(59814 Beiträge, 28163x hilfreich)

Zitat (von toschm):
nicht, dass die mir vielleicht doch Ärger machen können

Es könnte erfahrungsgemäß eine Menge Zeit und Nerven kosten ...



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#6
 Von 
toschm
Status:
Schüler
(226 Beiträge, 68x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):

Es könnte erfahrungsgemäß eine Menge Zeit und Nerven kosten ...

Was könnte Congstar denn machen, wenn die Beträge auf ihrem Konto eingehen? Also, außer zurückbuchen?

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#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(59814 Beiträge, 28163x hilfreich)

Es bleibt dort auf einem Zwischenkonto stehen.

Dann geht der "Inkasso-Spass" los, weil ja die Raten nicht mehr gezahlt werden.



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#8
 Von 
toschm
Status:
Schüler
(226 Beiträge, 68x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Es bleibt dort auf einem Zwischenkonto stehen.

Dann geht der "Inkasso-Spass" los, weil ja die Raten nicht mehr gezahlt werden.

Ok, also, weil ich ja nicht "befugt" bin selbst zu überweisen sondern Congstar die Raten abbucht bleibt es auf einem Zwischenkonto...

Alles klar... ich wurde überzeugt und lasse weiter abbuchen.

Dankeschön für die Ratschläge & Tipps

Grüße Tobias

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#9
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(59814 Beiträge, 28163x hilfreich)

Zitat (von toschm):
Ok, also, weil ich ja nicht "befugt" bin selbst zu überweisen sondern Congstar die Raten abbucht bleibt es auf einem Zwischenkonto...

Oder sie buchen es zurück. Das wäre dann der beste Fall. Sollte man aber halt nicht mit rechnen.


Wobei es für alle gilt, egal ob Congster, Telekom, Vodafone, O², ... weilcht man von vorgegebenen System ab, muss man mit erheblichen Problemen rechnen, weil deren Systeme das nicht verarbeiten können.



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