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Autoverkauf

7.2.2002 Thema abonnieren Zum Thema: Autoverkauf
 Von 
Stefan Meisenzahl
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Autoverkauf

Ich habe diese Woche mein Auto verkauft. Der Käufer hatte vorher eine Probefahrt durchgeführt, sich den Motor und den Innenraum angeschaut und schlußendlich zugesagt. Nach der Übergabe hat er den Wagen am nächsten Tag sofort zum TÜV gebracht, wo festgestellt wurde, daß der Wagen an der Unterseite anfängt zu rosten. Dies war mir zum Zeitpunkt des Verkaufes nicht bekannt. Die Behebung dieses Schadens wird sich auf ca. 3000-4000 DM belaufen. Der Käufer fordert nun den Kaufpreis von 10.000 DM zurück. Bin ich zur Rückgabe verpflichtet?

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Autoverkauf


2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Scharnhorst
Status:
Praktikant
(827 Beiträge, 86x hilfreich)

Sehr geehrter Herr Meisenzahl,

eine pauschale Auskunft zu Ihrem Problem läßt sich insbesondere auf die Schuldrechtsreform vom 01.01.02 nicht geben.

Im einzelnen kommt es auf den von Ihnen benutzten Kaufvertrag an. Denn nach der neuen Rechtslage können ausschließlich Privatleute noch den Ausschlu0 jeglicher Gewährleistung vereinbaren.
In diesem Fall hätten Sie nur noch für arglistig verschwiegene Mängel bzw. zugesicherte Eigenschaften (Rostfreiheit) einzustehen.

Mit freundliche Grüßen

Scharnhorst

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#2
 Von 
Stefan Meisenzahl
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Dank für Ihre Antwort, Herr Scharnhorst. Bei dem Verkauf handelt es sich um ein Privatgeschäft, welches mit einem Kaufvertrag aus dem letzten Jahr abgewickelt wurde. Der Rostschaden war mir definitiv nicht bekannt. Eine Zusicherung, daß der Unterboden rostfrei ist, habe ich allerdings nicht gegeben. Vielmehr sind sowohl der Käufer als auch ich davon ausgegangen, daß der Wagen rostfrei ist.

Gruß
Stefan Meisenzahl

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