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Ärger mit PVZ

6.1.2011 Thema abonnieren
 Von 
XYZzz
Status:
Schüler
(170 Beiträge, 93x hilfreich)
Ärger mit PVZ

moin

benötige Hilfe bzw. infos

Meine Tochter (17 Jahre ) ist auf der Srtrasse von zwei Deppen angeschwatzt worden ob sie denn Interesse hätte Kindern zu helfen die sich nicht ihre Schulsachen leisten können & ob sie diese nicht gern unterstützen würde.

Sie hat bei dem gespräch Name Adresse usw. angegeben
als die 2 Deppen dann die Bankverbindung von Ihr haben wollten und eine Unterschrift hat sie den beiden Deppen gesagt das sie ja noch minderjährig ist.

Sie hat das gespräch dann abgebrochen und die 2 Deppen stehen lassen.

Sie hat nichts unterschrieben und als Zeugin war auch noch eine Freundin dabei mit der die Deppen das gleiche vor hatten.

Jetzt flattert uns alle 2 Wochen eine Zeitung ( Hört-zu ) in Haus.

Zudem bekommt meine noch minderjährige Tochter Mahnungen und sie soll ( weil ein falsche Bankferbindung
vorliegt ) die richtigen Daten bekannt geben.

Ich habe der PVZ per Mail mitgeteilt das meine Tochter noch nicht volljährig ist und nichts Unterschrieben hat.

Meine Tochter hat kein Abo abgeschlossen.

Antwortvon der PVZ:
Ich soll denen nun eine Kopie vom Perso zusenden.

Meine Antwort:
So weit kommt es noch dann könntet ihr ja die Unterschrift von dem Perso kopieren und wenn meine Tochter dann volljährig ist geht der ****** von vorne los!

Ich muss euch nix vorlegen weil nix abgeschlossen wurde.


Frage: ist doch richtig oder ?????


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-- Editiert am 06.01.2011 13:18

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Steffen Meier
Status:
Lehrling
(1530 Beiträge, 1074x hilfreich)

1. Alle zugesandten Magazine in einer Kiste sammeln und verschließen.

2. Eine E-Mail an PVZ schicken, dass Sie sich die Magazine abholen können. Du bestreitest noch einmal den Vertragsabschluss.

3. Mahnungen/Inkassobriefe in die Rundablage.

4. Bei Mahnbescheid (gelber Brief vom Amtsgericht) umgehend widersprechen und an Gericht (!Gerich!) per Einschreiben zurückschicken.

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#2
 Von 
seba79
Status:
Lehrling
(1485 Beiträge, 492x hilfreich)

PVZ ist ein bekannter Abzocker-Laden.
Siehe auch:
NDR Markt über das schmutzige Geschäft mit Zeitschriften-Abos

Unzählige Fälle gibt es hier im Forum, viele Fälle hatte ich in Bekanntenkreis.
Aus allen sind meine Bekannten ohne Zahlung rausgekommen, da PVZ genau weiss, dass sich ihre Forderung gerichtlich nicht durchsetzen können, bzw. sie selber mit juristischen Konsequenzen zu rechnen hätten.

Ignoriere den Müll von PVZ, du hast bereits den "Vertrag", der niemals abgeschlossen wurde, widersprochen.
Es gibt sogar noch postitiver Weise eine Zeugin, die bestätigen kann, dass arglistige Täuschung, bzw. gar Betrug der Vermittler vorlag.
Nicht du müsstest einen gültigigen Vertragsabschluss widerlegen, sondern PVZ diesen im Zweifel beweisen.(Haben sie nicht vor, sondern hoffen, dass du "freiwillig" zahlst)
Einer solchen unseriösen Firma sensible Dokumente wie eine Ausweiskopie zu kommen zu lassen, wäre das letzte, was man tun sollte.

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-- Editiert am 07.01.2011 01:16

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(52903 Beiträge, 24000x hilfreich)

... oder einfach mal PVZ hier in der Suchfunktion eingeben ...

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"Die Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung/Interpretation dar !

"

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#4
 Von 
Ingo_77
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo XYZzz,

das Problem ist nicht die PVZ, sondern die Werber, die betrügen. Die PVZ bekommt von denen Abonnenten genannt, wie bei Dir Deine Tochter, und kriegen Bestellscheine, wo die Unterschrift drauf gefälscht ist oder eine falsche Bankverbindung angegeben. Die PVZ wird 100 Prozent garantiert nicht die Unterschrift nachträglich fälschen, wenn Du den Perso von Deiner Tochter hinschickst. Dazu stehen die doch viel zu viel unter Beobachtung. Wenn Du den hinschickst und sie erkennen, dass Deine Tochter noch nicht 18 ist, stornieren sie das Abo und bestätigen Dir auch, dass die Mahnungen nicht mehr gezahlt werden brauchen. Wenn Du gar nichts tust, meldet sich wirklich irgendwann ein Inkasso, wenn Du den Perso schickst, ist die Sache bald erledigt.

Man könnte noch den Werber anzeigen, der ja betrogen hat.

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#5
 Von 
Pragmaticus
Status:
Lehrling
(1452 Beiträge, 449x hilfreich)

Das wäre das dümmste solchen dubiosen Buden echte personenbezogene Daten zu überlassen!
Sinnvoller wäre eine Kopie des angeblichen Vertrages zu verlangen und Strafanzeige (123recht.net Tipp: Strafanzeige stellen ) anzukündigen.

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"PS: die hier in Foreneinträgen eingeblendete Werbung ist keine Empfehlung meinerseits"

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