~~PAYPAL Kreditkartenbetrug-Rückbuchung~~
Hallo liebe User,
ein wohl etwas schwieriger Fall.
Zum Sachverhalt =( :
Es wurden von einem Ebay-Konto mehrere Artikel erworben.
Bezahlt wurde aber mit einem Paypal-Konto, welches nicht unter dem Namen des Ebay-Kontos läuft.
Also bezahlt wurde mit einem anderen Paypalkonto.
Es ist ein anderer Name und Anschrift als beim Ebay-Konto notiert.
Bezahlvariante war bei Paypal mit meiner Kreditkarte.......
Durch gewisse Unstimmigkeiten wurden die durch das Paypalkonto bezahlen Beträge zurückgebucht.
Frage nun:
Wer haftet?
Der Inhaber des Paypalkontos,der die Sachen über die Kreditkarte bezahlt hat, da ja eigentlich die Umsätze und Beträge über das Paypalkonto läufen. Ist im Endeffekt ein personenbezogenes haftendes (Bank)konto.
ODER~~
Der Ebay-User, da die Ware an seine Adresse ging und er es über Ebay ersteigert hat.
Wäre sehr nett von euch, wenn ihr mir weiterhelfen könntet.
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von Fragdoch am 09.06.2011 22:22
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>~~PAYPAL Kreditkartenbetrug-Rückbuchung~~
quote:
Der Ebay-User, da die Ware an seine Adresse ging und er es über eBay ersteigert hat.
Das ist eigentlich einfach:
Der, mit dem der KV zustande kam, das ist eigentlich der ebay-Account Inhaber.
Aber es gibt dieses nagelneue Urteil des BGH:
VIII ZR 289/09Danach ist dem "richtigen" Inhaber ein Missbrauch des Kontos in aller Regel nicht zuzurechnen.
Es kommt also darauf an: Was sagt der Inhaber? Gehackt?
Der BGH lässt den VK im Regen stehen:
"Das Gesetz (vgl. §§
164,
177,
179 BGB [analog]) weist das Risiko einer fehlenden Vertretungsmacht des Handelnden dem Geschäftsgegner und nicht demjenigen zu, in oder unter dessen Namen jemand als Vertreter oder scheinbarer Namensträger auftritt."
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von flawless am 10.06.2011 08:55
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