schriftliche Aussage in Vergewaltigungsprozess?
Habe eine Frage.
Meine Schwester hat ihren Ex-Ehemann wegen Vergewaltigung angezeigt.
Seit letzter Woche läuft deshalb wie ich erst vorgestern erfahren habe der Prozess (ich selbst habe keinen Kontakt zu Schwester und Eltern und bis gestern auch nicht zum Exschwager).
Ich bin mir sehr sicher, dass an diesen Vorwürfen nichts dran ist und sie die ganze Sache nur durchzieht um ihrem Exmann den endgültigen "Todesstoss" zu versetzen. In der Ehe war immer sie der dominante Part, er war quasi der moderne Haussklave von Schwester und Eltern. Als sie ihn schnell loswerden wollte weil ein neuer Mann in ihr Leben getreten ist und sie ihn aufgrund seiner gesundheitlichen Situtation nicht aus der Wohnung bekommen hat, kam dieser Vorwurf auf.
Tatsache ist, dass sie der absolut dominante Part in der Beziehung war und ihn mehrmals verprügelt hat, was auch von der Nachbarschaft gesehen worden ist. Vor Gericht stellt sie nun ihn als Schläger dar.
Sie ist auch erst über eine Woche nach der angeblichen Vergewaltigung zum Arzt gegangen, der allerdings nur ein paar blaue Flecke festgestellt hat.
Nun stellt sich mir die Frage, inwieweit ich als Leumundszeugin für meinen Ex-Schwager auftreten kann. Ich selbst habe die Handgreiflichkeiten nicht gesehen, sondern lediglich von meinem Balkon, der über der Wohnung meiner Schwester lag mehrmals gehört, wie ihr Exmann weinend darum gewinselt hat, dass sie endlich von ihm ablässt. Mir wurde aber mehrmals durch Nachbarn berichtet, dass meine Schwester auch auf der Strasse handgreiflich ihm gegenüber geworden sei und er sich nie zur Wehr gesetzt habe. Er hatte ihr auch nicht wirklich etwas entgegen zu setzen, da er quasi nur eine halbe Person im Gegensatz zu meiner Schwester war (115 kg zu 60 kg).
Würde es etwas bringen, wenn ich dem Anwalt meines Exschwagers meine schriftliche Aussage anbieten würde? Ein weiteres Problem ist, dass ich gerade selbst anwaltlich gegen meine Schwester vorgehe, da sie eine Rufmordkampagne im Internet gegen mich gestartet hat.
Die ganze Sache ist ziemlich kompliziert, aber ich würde mich über schnelle Tips freuen.
Danke
slyder
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-- Editiert am 14.11.2009 13:24
von slyder am 14.11.2009 13:21
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>schriftliche Aussage in Vergewaltigungsprozess?
Ich wohne im gleiche Haus (3 Familien-Haus).. Die beiden waren 8 Jahre zusammen und die ersten Jahre gab es normalen familiären Kontakt.
Wenn ich von dominant rede, dann meine ich nicht die sexuelle Seite, dazu kann ich mich nicht äussern, sondern ich kann ihren Umgang miteinander in der Öffentlichkeit beurteilen und der war immer sehr eindeutig.
Vor ein paar Jahren sind die beiden hier im Haus eingezogen und im Laufe der Zeit haben wir uns zurückgezogen. Ein Grund war eben der Umgang der beiden miteinander. Ich habe nie verstanden, wie er sich ihr Verhalten und auch das unserer Eltern ihm gegenüber dauerhaft gefallen lassen kann. Aber das ging und geht mich nichts an.
Vielleicht sollte ich auch nicht von Haussklave reden, sondern eher von Gartensklave, Das ist das, was ich und übrigens auch die halbe Nachbarschaft mitbekommen haben.
Dass meine Schwester ihrem Mann gegenüber des öfteren gewalttätig geworden ist, wurde mir ebenfalls von der Nachbarschaft zugetragen, die immer wieder das Live-Theater erleben durften.
Wie gesagt, ich habe nicht vor mich zu Dingen zu äussern, die ich nicht selbst mitbekommen habe, aber es ist mir zuwieder, dass der Mann hingestellt wird, als sei er über Jahre ein gewalttätiger Schläger gewesen und meine Schwester das Opfer, obwohl es genau anders herum war.
Leider schrecken weder meine Schwester noch meine Mutter davor zurück, vor Gericht zu lügen.
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von slyder am 14.11.2009 14:40
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