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personenbezogene Statistik auf Arbeit

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personenbezogene Statistik auf Arbeit

Hallo,

ich habe mal wieder eine Frage.
Und zwar wird bei uns in der Auftragsbearbeitung, sprich Aufträge in Computer eintippen und ggf. weiterleiten, 2 Statistiken geführt.
Die eine erfolgt EDV-seitig und listet nur auf wieviel das komplette Team geschafft hat. Die zweite basiert auf einer Excel-Datei die wir unserm Teamleiter zum Feierabend zusenden müssen und behinhaltet neben der menge an "gestrichelten" Aufträgen auch meinen Namen. Der Arbeitgeber begründet die zweite Statistik damit falls das erste System ausfällt.
Soweit auch kein Problem, jedoch weiss ich das die Statistiken ebend doch auch personenbezogen ausgewertet werden. Schließlich ist diese zweite Statistik nicht anonym.

Meine Frage hierbei:
Ist es überhaupt legitim personenbezogene Statistiken zu führen? Schließlich entstehen mir ja dadurch nachteile, selbst wenn ich gut bin (erhöhter Leistungsdruck).

Ich weiss noch das ein ehemaliger Arbeitgeber von mir so etwas auch einführen wollte und es nach 2 Tagen abgeblasen hatte. Es hätte wohl rechtliche Gründe hieß es damals.

Ich hoffe ihr könnt mir paar tipps geben

Danke im Vorraus

gruß
Max


von maxw2k am 05.07.2011 07:55
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>personenbezogene Statistik auf Arbeit
technische maßnahmen, die der personenüberwachung und/oder der leistungskontrolle dienen, sind mitbestimmungsbedürftig. sofern es einen br gibt. wenn nicht, kann der AG das machen. deine bedenken sind also insoweit berechtigt, als der gesetzgeber der meinung ist, dass möglichst die belegschaft über ihre vertretung einzubeziehen ist.

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von blaubär+ am 05.07.2011 08:32
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>personenbezogene Statistik auf Arbeit
Hallo,

sorry habe vergessen dazuzusagen das ich über Zeitarbeit in dem Unternehmen bin.
Der BR scheint es abgesegnet zu haben. Seitens unseres Teamleiters wurde vor einigen Tagen die Aussage getroffen sie diene wohl doch der personenbezogenen Auswertung um zu sehen "wo es hängt" und aus abrechnungstechnischen Gründen zwischen der Firma wo ich eingesetzt bin (Dienstleister) und dem Auftraggeber.
Mit irgend einer Abrechenung der Zeitarbeiter hat es also ggf. auch nichts zu tun so das ich eine personenbezogene Auswertung immer noch sehr kritisch sehe.



von maxw2k am 07.07.2011 07:32
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>personenbezogene Statistik auf Arbeit
Es ist das gute Recht des Arbeitgebers/Auftraggebers heraus zu finden, wo es "hängt." So Produktivitätsstatistiken sind doch üblich. In vielen Betrieben auch Basis für Zusatzprämien, Installation von neuen Arbeitsplätzen, Umstrukturierungen. Ich wehre mich deshalb so ein wenig dagegen, so etwas blind als arbeitnehmerfeindlich einzuordnen.

wirdwerden

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von wirdwerden am 07.07.2011 07:42
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>personenbezogene Statistik auf Arbeit
Dem würde ich zustimmen aber der Arbeitgeber hat in den vergangenen Monaten diese nur genutzt um Mitarbeiter auszusieben. Und es waren teils sehr gute mit dabei die ihr Soll um wenige Prozent (2-5 %) nicht geschafft haben
Das wir Zeitarbeiter keine Prämien bekommen wissen wir schon jetzt und um neue Arbeitsplätze dadurch zu schaffen ist es in meinen Augen nicht nötig eine Statistik personenbezogen zu führen. Mit der Statistik an sich habe ich keine Probleme.

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von maxw2k am 07.07.2011 07:54
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>personenbezogene Statistik auf Arbeit
Doch, ich als Arbeitgeber muss wissen, wer was leistet, wofür ich also bezahle.

wirdwerden

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von wirdwerden am 07.07.2011 08:28
Status: Tao (8129 Beiträge)
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>personenbezogene Statistik auf Arbeit
@ wirdwerden

wenn ich bei Ihnen BR wäre, dann würden Sie sich auf jeden Fall die Mühe machen müssen, diese Statistik per Zettel und Bleistift zu führen.


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von nachtmieze am 07.07.2011 13:50
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>personenbezogene Statistik auf Arbeit
Nun ja, hinter jeden Mitarbieter jemanden setzen mit Papier und Bleistift ....

Sehr mitarbeiterfreundlich!

wirdwerden

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von wirdwerden am 07.07.2011 14:00
Status: Tao (8129 Beiträge)
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>personenbezogene Statistik auf Arbeit
@ wirdwerden
zumindest sehr mitarbeiterfreundlich *blinzel

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von nachtmieze am 07.07.2011 14:42
Status: Philosoph (705 Beiträge)
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>personenbezogene Statistik auf Arbeit
@ wirdwerden
Sie müssten bei Ihrer Methode 100% mehr Personal beschäftigen, und man hätte in kurzen Arbeitspausen immer nen Typen zum Quatschen - für die AN doch alles im grünen Bereich?

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von nachtmieze am 07.07.2011 15:26
Status: Philosoph (705 Beiträge)
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>personenbezogene Statistik auf Arbeit
@ wirdwerden

Ich stimmt Ihnen in soweit eventuell zu, wenn es um Prämien und ähnliches geht.
In meinem Fall erfolgt aber lediglich die stupide Datenerfassung. Den Auftraggeber interessiert nicht wer wieviel geschafft hat sondern nur das Gesamtergebniss. Ergo - ist das Team schlecht fliegt auch das ganze Team.
Ich sehe daher keinen Grund warum eine personenbezogene Statistik geführt werden sollte.

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von maxw2k am 07.07.2011 22:18
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