>mit 20 werde ich wie ein Kind behandelt
Danke erstma für die Antworten!!!
Also versuche alles besser zu erläutern:
Wir sind vor 6 Jahren mit meiner Mutter nach Deutschland gekommen!!!
Wenn man als Spätaussiedler in ein Bundesland einwandert, ist man verpflichtet in diesem Bundesland 3 Jahre zu bleiben...Keine Ahnung auch, warum!!!
In Brandenburg ist sowohl ein anderes Schulsystem, wie paar andere kleine Unterschiede.
Da meine Mutter früher umzog, ihres Lebenspartners wegen, hat er voll für sie gehaftet. Wir hatten sogar vorab keine Krankenversicherung.
Meine Mutter musste sich erst Arbeit suchen, dann bekam sie etwas, somit auch ich.
Ich ging zu gesammtschule in die neunte neunte Klasse.
Hier in SH musste ich zu Hauptschule wechseln und mein Realabschluss nachhollen.
Ich hhabe auch früher alles zu hause machen müssen, haben auch nebenbei gearbeitet, da ich keinerlei Taschengelb bekam.
Also hab ich ganz ehrlich meine Schule nicht wirklich meistern können, obwohl ich mich bemüht habe!!! Meine Eltern sind geschieden seit ich 9 bin...sie haben sich noch in meiner Heimat scheiden lassen.
Er hat nie Unterhalt gezahlt...Und hat schon sogar deswegen vom Gericht.
Um auszusiedeln, brauchte meine Mutter eine Erlaubniss von ihm. Das hat er ihr gegeben und als Gegenleistung sollte sie auf weiteren Unterhalt verzichten.
Ich hatte auch Kontakt zu meinem Vater...Auch wenn er kein Geld zahlte, war er immernoch mein leiblicher Vater!!!
2006 habe ich ihn besucht, 2007 ist er verstorben...kurz vor meiner Prüfung, die ich dann auch nicht so pralle geschrieben habe.
Ich weiß nicht, ob das Pech ist, oder ob ich nicht stark genug war, trotz der Umstände meine Schule anständig abzuschließen.
Nun hat der Durchschnitt von 2,7 leider für die Aufnahme in ein Fachgym nicht ausgereicht und ich habe mich freiwillig dazu beschlossen ein FSJ zu machen.
Ich habe 8 St. in 3 verschiedenen Schichten arbeiten müssen und nebenbei auch noch Haushalt führen und mich mit meienm Bruder beschäftigen. Frei nur jedes zweite Wochenende. Für 25,-eur mon.
Ich habe auch einen Freund, wir sind nun 1,5 Jahre zusammen, er darf nicht bei mr übernachten...Aber das schlimmste, ich darf auch nicht wegfahren, bevor ich nicht das ganze Haus ufgeräumt habe.
Das war mir scho in meinem FSJ zuviel, aber ich hatte wirklich Angst auf der Straße zu landen, wie lächerlich das nicht klingt.
Aber damals konnte ich mir ganz und garnicht eine Wohnung leisten.
Jetzt habe ich es satt, halt das nicht mehr aus...
Ich empfinde es für Erpressung.
Meine Betreuerin vom Arbeitsamt meine, dass ich , wenn ich BAB beantragen möchte nichts bekommen werde, weil meine Eltern genug Platz haben, um mich im Haus wohnen zu lassen oder ansonsten, dass sie mir das finansieren müssen. Da ich nur ein Elternteil habe und meine Mutter arbeitslos ist, ist das Hauseinkommen (Verdienst von meien SV) für jeden bestimmt. Also brauche ich auch seine Abrechnungen bei dem Antrag und da er genug verdient, wird für mich nichts rauspringen!
Gibt es denn keine anderen Möglichkeiten als BAB???
von Kristina Grosmann am 21.11.2008 19:42
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